Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/playdate-handheld-mit-kurbelsteuerung-vorgestellt-1905-141457.html    Veröffentlicht: 23.05.2019 10:05    Kurz-URL: https://glm.io/141457

Playdate

Handheld mit Kurbelsteuerung vorgestellt

Es hat eine Kurbel zur Spielesteuerung, und auch beim Verkauf und bei der Veröffentlichung der Games selbst will das Entwicklerstudio Panic mit seinem für Anfang 2020 geplanten Handheld Playdate fast alles anders machen als die Konkurrenz.

Das Entwicklerstudio Panic hat ein Handheld namens Playdate vorgestellt. Die auffälligste Neuerung ist eine kleine Kurbel auf der rechten Seite, die zur Steuerung gedacht ist - der Akku lässt sich damit leider nicht aufladen. Stattdessen kann der Nutzer durch das Drehen etwa einen Spielehelden mehr oder weniger schnell durch die Welt bewegen. Neben der Kurbel verfügt das Playdate noch über weitere, eher klassisch anmutende Bedienelemente wie ein D-Pad.

Vorerst sind zwölf Spiele für Playdate geplant, die Panic ab der Veröffentlichung des Handhelds nach und nach im Wochenrhythmus über das WLAN-Modul auf dem Handheld installiert. Die Games sind im Preis von rund 150 US-Dollar für das Playdate enthalten. Der Hersteller spricht bei den zwölf Spielen von Season One - es ist also davon auszugehen, dass später weitere Titel in einer neuen, kostenpflichtigen Season erscheinen. Das Handheld kann über die Webseite des Herstellers vorbestellt werden.

Die Spiele der ersten Staffel stammen von Entwicklern wie Keita Takahashi (Katamari Damacy), der das Abenteuer Crankin's Time Travel Adventure beisteuert, sowie von Shaun Inman (The Last Rocket), Zach Gage (Ridiculous Fishing) und Bennett Foddy (Qwop).

Das Playdate verfügt über ein E-Ink-Display mit einer Auflösung von 400 x 240 Pixeln, das ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt. In dunklen Räumen oder nachts sollte also eine Lampe in Reichweite sein, damit man etwas erkennt. Angaben zur sonstigen verbauten Hardware und zur Akkulaufzeit macht das Entwicklerstudio bislang nicht. Die Idee mit der Kurbel stammt ausdrücklich nicht von Panic selbst, sondern vom beauftragten Designstudio Teenage Engineering.

Das Entwicklerstudio Panic gibt es schon seit rund 20 Jahren, es hat mit der Programmierung von Anwendersoftware für Mac und iOS angefangen. Später haben die Macher den Sprung in die Spielebranche gewagt, und sind unter anderem als Publisher für Firewatch aufgetreten. Hardware haben sie bislang nicht entwickelt.  (ps)


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