Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/ssds-samsung-970-pro-mit-2tb-und-wd-blue-3d-mit-4tb-1904-140936.html    Veröffentlicht: 29.04.2019 12:13    Kurz-URL: https://glm.io/140936

SSDs

Samsung 970 Pro mit 2TB und WD Blue 3D mit 4TB

Zwei Solid State Drives mit mehr Kapazität: Samsung plant, die 970 Pro mit 2 TByte zu veröffentlichen und Western Digital die WD Blue 3D mit 4 TByte. Bisher hat nur Samsung so große Client-SSDs im Angebot.

Mehrere Händler listen noch nicht offiziell vorgestellte SSDs von Samsung und Western Digital, denn beide Hersteller werden in den kommenden Wochen bestehende Reihen mit Modellen mit mehr Speicherplatz aktualisieren. Bei Samsung handelt es sich um die 970 Pro mit 2 TByte statt mit 1 TByte, bei Western Digital um die WD Blue 3D mit 4 TByte anstelle von 2 TByte.

Die 970 Pro ist eine NVMe-SSD und Samsungs derzeit schnellstes Client-Modell für Desktop-PCs oder Notebooks. Sie wird als einseitig bestücktes M.2280-Kärtchen mit PCIe-Gen4-x4-Anbindung angeboten und nutzt eine Kombination aus Phoenix-Controller sowie V-NAND v4. Bisher nutzt Samsung hierzu Flash-Speicher mit zwei Bit pro Zelle und 256 GBit Kapazität, für 4 TByte müssten die Südkoreaner ergo 512-GBit-Dies verwenden. Die 970 Pro erreicht sequenzielle Datenraten von bis zu 3,5 GByte/s (lesend) und bis zu 2,7 GByte/s (schreibend).

Western Digitals etwas ältere WD Blue 3D wiederum ist eine per Sata-Interface angebundene SSD, die es im M.2-Format und in 2,5-Zoll-7-mm-Bauweise gibt. Das gleiche Modell wird auch als Sandisk Ultra III 3D verkauft, hier aber rein als M.2-Kärtchen. Alle Varianten erreichen lesend und schreibend typische Sata-Werte von bis zu 560 MByte/s. Bisher verbaute Western Digital den BiCS3 mit 64 Schichten und drei Bit pro Speicherzelle sowie 256 GBit pro Die. Auch hier muss der Wechsel auf 512 GBit erfolgen, weil 16 Chips pro Package und zwei davon notwendig sind.

Bisher gibt es im Client-Segment nur 4-TByte-SSDs von Samsung, die 860 Evo und die 860 QVO. Bei Ersterer kommen gleich acht Packages mit 256-GBit-Dies zum Einsatz, bei Letzterer sind es nur zwei, dafür aber mit 1-TBit-Chips. Die 860 QVO nutzt allerdings QLC-Speicher mit vier Bit pro Zelle, was bei größeren Datenmengen in langsamen Schreibvorgängen resultiert.  (ms)


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