Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/110-000-haushalte-vodafone-versorgt-berlin-mit-docsis-3-1-1904-140908.html    Veröffentlicht: 26.04.2019 13:30    Kurz-URL: https://glm.io/140908

110.000 Haushalte

Vodafone versorgt Berlin mit Docsis 3.1

Vodafone hat in seinem Koaxialnetz die Umstellung auf 1 GBit/s im Download abgeschlossen. Weitere 110.000 Kabelhaushalte wurden ausgebaut.

Vodafone hat sein gesamtes Kabelnetz in Berlin mit Docsis 3.1 auf Gigabit umgestellt. Wie der Kabelnetzbetreiber am 26. März 2019 bekannt gab, wurden weitere 110.000 Kabelhaushalte ausgebaut. Insgesamt werden rund 1,4 Millionen Haushalte versorgt.

Der Kabeltarif bietet im Download bis zu 1.000 MBit/s und im Upload bis zu 50 MBit/s. Im Tarif Red Internet & Phone 1000 Cable ist neben der Internet- auch eine Telefonie-Flatrate in das deutsche Festnetz enthalten. In den ersten zwölf Monaten zahlen Kunden einen monatlichen Basispreis von 20 Euro. Ab dem 13. Monat kostet der Gigabit-Tarif 70 Euro pro Monat. Daraus ergibt sich bei 24 Monaten Vertragslaufzeit ein Monatspreis von 45 Euro.

Telekom findet keinen Partner

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) sagte im Dezember 2018: "Vodafone rüstet 1 Million Kabelhaushalte in Berlin auf Gigabit-Geschwindigkeit hoch. Wir begrüßen diese Ausbauaktivitäten. Unser Breitbandkompetenzteam arbeitet gemeinsam mit allen relevanten Akteuren der Telekommunikationsbranche daran, die Ausbaubemühungen der Netzbetreiber zu koordinieren und Berlin flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen. Die Aktivitäten von Vodafone bilden dabei einen wichtigen Baustein."



Der Chef der Telekom Deutschland, Dirk Wössner, hatte sich am 31. August 2018 auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) für einen Glasfaserausbau in Berlin mit einem Partner ausgesprochen. Laut Wössner verfügt die Telekom in Berlin nur über einen Marktanteil von 27 Prozent. Der Konzern bietet an, die Hälfte der Ausbaukosten für die komplette Erschließung Berlins mit Glasfaser zu finanzieren. Die Telekom suche Partner, die bereit seien, "den Spaten in die Hand zu nehmen" und zu investieren. Angebote seien willkommen und die Telekom sei "jederzeit gesprächsbereit", sagte Wössner. "Wir sind offen für Partnerschaften, ob mit einem oder mehreren Partnern", erklärte er. Bislang hat die Telekom noch keinen Partner angekündigt.  (asa)


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