Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/mobilfunk-usa-und-suedkorea-starten-erste-oeffentliche-5g-netze-1904-140466.html    Veröffentlicht: 04.04.2019 16:33    Kurz-URL: https://glm.io/140466

Mobilfunk

USA und Südkorea starten erste öffentliche 5G-Netze

Fast zeitgleich sind am Mittwoch in den USA und Südkorea die ersten öffentlichen 5G-Netze eingeschaltet worden. In Südkorea ist die Netzabdeckung erheblich größer.

Erste öffentliche 5G-Netze für Smartphone-Nutzer haben in den USA Verizon Communications sowie in Südkorea SK Telecom und KT bereitgestellt. Verizon hat am Mittwoch, eine Woche vor dem geplanten Startdatum, das 5G-Netz in Teilen von Chicago und Minneapolis eingeführt, die Netzbetreiber in Südkorea haben am selben Tag Netze in der Metropolregion Seoul eingesetzt.

SK Telecom und KT, die beiden größten Betreiber des Landes, gaben an, die ersten 5G-Smartphone-Nutzer der Welt zu haben. Verizon betonte dagegen, seine Kunden in Teilen von Chicago und Minneapolis seien die ersten.

Verizon ist gemessen an der Kundenzahl der größte Mobilfunkbetreiber der USA. Das Unternehmen wird zusätzlich 10 US-Dollar im Monat für Smartphone-Nutzer berechnen. Nur Kunden, die eine unbegrenzte Datennutzung gebucht haben, können 5G hinzubuchen. Die ersten drei Monate sind kostenfrei. Verizon-Kunden müssen das Motorola-Smartphone Moto Z3 mit einem Zusatzclip für 5G verwenden. In der ersten Jahreshälfte soll das Galaxy S10 verfügbar sein.

In Südkorea haben die ersten 5G-Nutzer nur das Samsung Galaxy S10 zur Auswahl, das ab einem Preis von 1.225 US-Dollar erhältlich ist. Ab 36 US-Dollar im Monat ist der Zugang ins 5G-Netz dort möglich.

Bis zu 20 5G-Smartphones bis Jahresende

Etwa 10 bis 20 Smartphones für 5G würden in diesem Jahr weltweit auf den Markt kommen, und die Nutzer würden wahrscheinlich mit Kinderkrankheiten kämpfen, wie dies bei früheren Einführungen von neuen Mobilfunkgenerationen der Fall gewesen sei, sagte Neil Mawston, Analyst bei Strategy Analytics, dem Wall Street Journal. "Erwarten Sie hohe Preise, kurze Akkulaufzeiten, hohes Gerätegewicht oder übergroße Hardware", führte Mawston aus.  (asa)


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