Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/trello-nur-noch-10-teamboards-fuer-kostenlose-konten-1903-140143.html    Veröffentlicht: 20.03.2019 15:30    Kurz-URL: https://glm.io/140143

Trello

Nur noch 10 Teamboards für kostenlose Konten

Das neue Update der Organisationssoftware Trello, einer Tochter von Atlassian, bringt ein paar Einschränkungen für kostenlose Konten. Diese können nur noch 10 Teamboards gleichzeitig nutzen. Dafür erhalten zahlende Kunden viele neue Funktionen - etwa bessere Administratorkontrolle und einen Bot.

Die Atlassian-Tochter Trello bringt ein neues großes Update für seine gleichnamige Organisationssoftware heraus. Zahlende Trello-Enterprise und Trello-Business-Kunden erhalten verbesserte Administratorkontrolle und die neue Organistationsübersicht, in der verschiedene Teams ihre Tasks untereinander austauschen können. Das war bisher nur über die Public-Ansicht möglich, die wesentlich weniger Privatssphäre bietet. Allerdings bringt das Update nicht nur Verbesserungen: Der kostenlose Zugang zu Trello wird eingeschränkt und Teams sollen künftig nur noch maximal 10 Teamboards gleichzeitig anlegen können. Pro Nutzer sind weiterhin unendlich viele Kacheln möglich.

"Während wir in die Zukunft blicken, sind wir darauf fokussiert, Trello als das Go-To-Tool für das Verwalten von Projekten auf Arbeit zu etablieren", sagt Trello-Chef Michael Pryor dem US-Magazin Venturebeat. Diese Aussage kann sicherlich für zahlende Kunden zutreffen, je nachdem, ob sie das kachelbasierte Interface der App gut finden. Die Einschränkungen der kostenlosen Version könnten allerdings den Neukundenzulauf verlangsamen.

Bot hilft bei der Organisation

Zu den verbesserten Admin-Funktionen zählen erweiterte Möglichkeiten, Rechte zu vergeben und Nutzer zu verwalten. Auch Datenanalyse spielt eine Rolle. Außerdem integriert das Unternehmen den Bot Butler, der Aufgaben automatisieren kann. Nutzer setzen dazu beispielsweise bestimmte Prozeduren auf, die zu bestimmten Events auftreten, etwa wenn eine Trello-Kachel archiviert wird und der Bot das dazugehörende Datum einträgt. Butler wird es in einer eingeschränkten Form auch für kostenlose Trello-Konten geben.

Trello Business kostet bei einem Jahresvertrag etwa 10 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Trello Enterprise kostet knapp 21 US-Dollar pro Nutzer und Monat und wird preiswerter, je mehr Nutzer die Volumenlizenz umfasst. Das geht bis zu knapp 6 US-Dollar pro Nutzer bei 5.000 Anwendern.  (on)


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