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Audi Q4 E-Tron Concept

Audi stellt SUV auf Basis von VWs Elektrobaukasten vor

Audis Elektro-SUV E-Tron bekommt ein kleines Geschwister: In Genf haben die Ingolstädter das Elektroauto Q4 E-Tron Concept präsentiert. Audi-Chef Abraham Schot will zudem in Brennstoffzellen investieren.

Das nächste elektrische SUV von Audi: Der Ingolstädter Hersteller hat auf dem Genfer Autosalon den Q4 E-Tron Concept vorgestellt. Das Auto soll Ende kommenden Jahres auf den Markt kommen. Audi will sich zudem laut dem neuen Chef Abraham Schot mit der Brennstoffzellentechnik beschäftigen.

Äußerlich ähnelt der Q4 E-Tron stark dem E-Tron, der bereits auf dem Markt ist und dessen erste Exemplare in Kürze ausgeliefert werden sollen. Allerdings wird der Q4 mit 4,59 m Länge, 1,90 m Breite und 1,61 m Höhe etwas kleiner.

Zudem ist das Auto schwächer motorisiert: Es hat einen Allradantrieb mit einer Leistung von 225 Kilowatt (kW) - 75 kW weniger als der E-Tron. Die Motoren sitzen an beiden Achsen, wobei der an der Hinterachse 150 kW hat, der an der Vorderachse 75 kW. Das Auto soll in 6,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 km/h abgeregelt.

Der Akku wird mit 125 kW geladen

Der Akku, der im Unterboden untergebracht ist, hat eine Kapazität von 82 Kilowattstunden (kWh). Die Reichweite gibt Audi mit über 450 km nach dem Zyklus Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP) an. Der Akku wird mit maximal 125 kW geladen. So soll in einer guten halben Stunde der Akku zu 80 Prozent der Gesamtkapazität geladen sein.

Das Auto ist der erste Audi, der auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) von Volkswagen basiert, den der Konzern nicht nur seinen eigenen Marken, sondern auch der Konkurrenz zur Verfügung stellen will.

Audi elektrifiziert seinen Fuhrpark

Das Q4 E-Tron Concept sei Teil der E-Offensive, kündigte Audi an. Dazu gehört auch der E-Tron Sportback, der noch in diesem Jahr erhältlich sein soll. Bis 2025 will der Hersteller zwölf Elektroautos auf den Markt bringen und etwa ein Drittel seines Absatzes mit elektrifizierten Autos erzielen.

Audi-Chef Abraham Schot kündigte in Genf zudem an, dass Audi künftig auch in die Brennstoffzellentechnik investieren werde, mit der sich das Unternehmen bisher noch nicht beschäftigt hatte. Die Entscheidung sei in der vergangenen Woche gefallen. Noch in diesem Jahr will Audi einen Prototyp mit Brennstoffzellenantrieb fertigstellen. 2021 soll eine Kleinserie produziert werden. Eine Großserienproduktion hält Schot erst in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre für realistisch.

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