Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/avm-fritzos-neue-labor-version-zeigt-dsl-leitungslaenge-an-1903-139800.html    Veröffentlicht: 05.03.2019 13:48    Kurz-URL: https://glm.io/139800

AVM FritzOS

Neue Labor-Version zeigt DSL-Leitungslänge an

AVM hat neue Builds der kommenden FritzOS-Version 7.08 für Fritzboxen und einige Mesh-Geräte veröffentlicht, die nicht nur Fehlerbehebungen, sondern auch Neues mit sich bringen.

In den vergangenen Tagen hat AVM die neue FritzOS-Version 7.08-6622x als Labor-Variante veröffentlicht. Sie enthält nicht nur viele Fehlerbehebungen, sondern auch eine interessante neue Funktion.

Kompatible Fritzboxen können nämlich die Länge der Leitung messen. Die Werte sollen aber nicht exakt sein, es soll sich nur um einen ungefähren Wert handeln. Neu ist ferner die Möglichkeit, dass sich die Fritzboxen in einer Mesh-Konfiguration in der Telefonie das Telefonbuch teilen können.

Weitere, schon früher als Laborversion veröffentlichte Verbesserungen machen die Version 7.08 interessant. So unterstützt das Mesh-Netzwerk AP-Steering über die Protokolle 802.11v und 802.11k. Das funktioniert aber nur, wenn dies auch die Clients können. Apple dokumentiert das etwa für seine iPhones, nicht aber, wie die meisten anderen Hersteller, für die Macs. Es ist also nicht so einfach herauszubekommen, ob das eigene Gerät dies beherrscht.

Um Störungen zu vermeiden, lässt sich zudem die Datenrate der DSL-Verbindung reduzieren. Statt der ausgehandelten Geschwindigkeit wird mit einer Datenrate mit der Gegenstelle kommuniziert, die eher dem realistischen, vertraglich zugesicherten Wert entspricht. Das dürfte vor allem Anwender interessieren, die einen DSL-Tarif gebucht haben, bei dem am Ende der Leitung aber nur ein Teil ankommt.

Die aktuelle 7.08-Labor-Version ist mit den Fritzboxen 4040, 6890 LTE, 7530, 7490 und 7590 kompatibel. Außerdem lässt sie sich auf den Repeater 1750E und den Powerline-Stecker 1260E aufspielen. Zu beachten ist, dass es sich bei Labor-Versionen um Beta-Versionen handelt. Diese sollten nicht im produktiven Umfeld verwendet werden, da prinzipbedingt bei Testversionen ein erhöhtes Risiko von Fehlern besteht.  (ase)


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