Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/geforce-rtx-battlefield-5-hat-schnelleres-raytracing-und-dlss-glaettung-1902-139362.html    Veröffentlicht: 13.02.2019 13:42    Kurz-URL: https://glm.io/139362

Geforce RTX

Battlefield 5 hat schnelleres Raytracing und DLSS-Glättung

Mit dem neuesten Patch beschleunigen Dice und Nvidia die Berechnung von Raytracing-Reflektionen in Battlefield 5 bei gleicher Optik. Noch mehr Geschwindigkeit bringt Deep Learning Supersampling auf den Geforce RTX, was aber die Bildqualität etwas reduziert.

Entwickler Dice hat einen rund 7,5 GByte großen Patch für Battlefield 5 veröffentlicht, welcher neben neuen Inhalten (Lightning Strikes Combined Arms) auch die Technik der PC-Version verbessert. Die Optimierungen sind für Nutzer einer Turing-Grafikkarte wie der Geforce RTX 2080 (Ti) oder der Geforce RTX 2070/2060 gedacht, da Raytracing zügiger berechnet wird und eine zusätzliche Kantenglättungsoption für mehr Leistung sorgt.

Seit dem Erscheinen des Shooters im November 2018 hatte Dice bereits im Dezember ein Update nachgeschoben, das die Geschwindigkeit mit Raytracing drastisch gesteigert hat. Der aktuelle Patch sorgt erneut für höhere Bildraten: Mit einer Geforce RTX 2080 messen wir einen Zuwachs von 10 bis 24 Prozent, abhängig von der Auflösung bei Ultra-Details. Laut Nvidia soll sich an der Optik nichts ändern, unsere Screenshot-Vergleiche belegen dies soweit erkennbar.

Mit der DLSS-Kantenglättung erhöht sich die Geschwindigkeit um 13 bis 34 Prozent, was ein immenser Zugewinn ist. Bei Deep Learning Supersampling wird intern mit einer niedrigeren Auflösung gerechnet, die Frames werden aber per Inferencing auf den Tensor-Cores auf die native Auflösung hochskaliert; Basis für den trainierten Algorithmus sind Referenz-Bilder. DLSS sieht in Bewegung ähnlich gut aus wie wenn wir per Regler die interne Render-Auflösung so weit reduzieren, bis die gleiche Framerate erreicht wird. Vor allem feine Geometrie kann Deep Learning Supersampling besser rekonstruieren.

Nvidia schränkt die Nutzung vom DLSS allerdings ein: In 1080p werden nur die Geforce RTX 2060/2070 unterstützt, in 1440p zusätzlich noch die RTX 2080 und in 4K dann auch die Geforce RTX 2080 Ti. Andere Auflösungen hat Nvidia nicht trainiert, in 3.440 x 1.440 Pixeln etwa fehlt DLSS. Hilfreich ist die Kantenglättung primär für die Geforce RTX 2060/2070, die ohne DLSS mit Raytracing unter 60 fps fallen. Generell klappt DLSS nur wenn auch Raytracing eingeschaltet ist.  (ms)


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