Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/slightly-mad-eingabegeraet-der-mad-box-praesentiert-1901-138883.html    Veröffentlicht: 22.01.2019 10:35    Kurz-URL: https://glm.io/138883

Slightly Mad

Eingabegerät der Mad Box präsentiert

Narrt da ein gelangweilter Firmenchef mit schnell gerenderten Bildern die Community - oder veröffentlicht er tatsächlich Konzeptgrafiken von einem ernstzunehmenden Produkt? Ian Bell vom Entwicklerstudio Slightly Mad stellt das Eingabegerät der Konsole Mad Box vor.

"Sexy is back": So kommentiert Ian Bell auf Twitter selbst ein paar Bilder des Eingabegeräts, die er auf Twitter veröffentlicht hat. Auf den Konzeptgrafiken ist das Gamepad einer Konsole namens Mad Box zu sehen, die Bell als Chef des britischen Entwicklerstudios Slighty Mad (Project Cars 2, Need for Speed Shift) in drei Jahren veröffentlichen möchte. Eine Besonderheit des Controllers ist neben dem ungewöhnlichen Design ein Touchdisplay, auf dem jeweils zum Spiel passende Informationen oder Eingabefelder eingeblendet werden können.

Auch die Mad Box selbst hat Bell bereits via Twitter der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Gehäuse soll nach seinen Planungen auf der Vorderseite über ein breites Display verfügen, auf dem eine Grafik des gerade verwendeten Programms oder andere passende Informationen gezeigt werden sollen.

Bell schreibt, dass sich das Design der Mad Box noch "leicht" ändern könne. Wie ernst das alles gemeint ist, ist nach wie vor unklar. Zweifel sind aber angebracht: Die Ideen wirken zwar spannend, dürften den Preis der Mad Box aber in die Höhe treiben - für Einsteiger in dem von Geräten wie der Playstation, der Xbox und der Nintendo Switch dominierten Konsolenmarkt dürfte es schwierig bis unmöglich sein, sich da zu behaupten.

Bell hat noch keine Details zu der geplanten Hardware genannt. Bei der Ankündigung der Mad Box Anfang Januar 2019 äußerte er sich aber zu den anvisierten Spezifikationen: Das Gerät solle so schnell "wie ein sehr leistungsstarker PC in zwei Jahren" sein und Bildraten von bis zu 120 fps sowie 4K-Auflösungen unterstützen.

Außerdem soll die Konsole nach den Vorstellungen von Bell auch für Virtual Reality geeignet sein, dann soll pro Auge eine Bildrate von 60 fps zum Einsatz kommen können.

Exklusivspiele soll es laut Bell nur dann geben, wenn die Entwickler dieser Games das von sich aus vorhaben. Der Firmenchef denkt darüber nach, ob er den Spielern für das Anschauen von Werbung bei Spielepausen etwa Credits anbieten soll, die dann gegen Echtgeld getauscht werden können. Er spreche derzeit mit Investoren für das Projekt, die Finanzierung sei seiner Auffassung nach machbar.  (ps)


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