Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/alienware-area-51m-angesehen-aufruestbares-gaming-notebook-mit-frischem-design-1901-138598.html    Veröffentlicht: 09.01.2019 10:11    Kurz-URL: https://glm.io/138598

Alienware Area 51m angesehen

Aufrüstbares Gaming-Notebook mit frischem Design

Dell hat seiner Alienware-Gaming-Notebookreihe ein neues Design verpasst: Das Area-51m besticht durch ein futuristisches, durchaus gewöhnungsbedürftiges Äußeres, das sich zumindest vom Gaming-Einerlei abhebt. Technisch ist das Notebook ein Spitzengerät.

Dell hat auf der Elektronikmesse CES 2019 ein neues Gaming-Notebook seiner Alienware-Reihe vorgestellt. Das Area-51m hat ein komplett neues Design, das Legend heißt und aufrüstbar sein wird. Daher ist das Notebook auch nicht wie alle anderen der vergangenen Jahre dünner als seine Vorgänger, sondern deutlich dicker.

Nutzer können die Gehäuserückseite einfach aufschrauben und erhalten so Zugriff auf die Desktop-CPU, den Arbeitsspeicher und sogar die Grafikeinheit.

Im Inneren des Notebooks arbeitet zu Beginn wahlweise ein Core i7-8700 mit bis zu 4,6 GHz im Turbo Boost, ein Core i7-9700K mit bis zu 4,9 GHz im Turbo Boost oder ein Core i9-9900K mit bis zu 5 GHz im Turbo Boost. An möglichen Grafikkarten kommen Nvidias neue RTX 2060, 2070 oder 2080 zum Einsatz. Sie sind auf einer proprietären Platine von Dell verlötet. Sofern künftige Chips von Nvidia mit Dells Board kompatibel sind, wird der Nutzer auch größere Hardware-Upgrades durchführen können. Der RAM kann bis zu 64 GByte betragen. Beim Hauptspeicher bietet Dell verschiedene Single-, Dual- und Triple-Konfigurationen mit bis zu 3 TByte an.

Wegen der leistungsstarken Hardware beträgt die Akkulaufzeit laut Hersteller nur ein bis drei Stunden. Das Area 51m ist somit eher eine portable Workstation als ein klassischer Laptop für den Einsatz unterwegs.

Die RGB-Beleuchtung ist auffällig: Nicht nur die Tastatur und einzelne Applikationen wie das Alienware-Logo lassen sich mit 16 Millionen Farben beleuchten: Auch das eher kleine Touchpad erstrahlt im Lichterschein, ebenso die markant abgesetzte Hinterseite des Notebooks.

Dort sind zahlreiche Anschlüsse des Geräts untergebracht, beispielsweise die zwei Stromanschlüsse sowie die großen Lüfteröffnungen. Nutzern stehen unter anderem drei USB-Anschlüsse, ein Thunderbolt-Anschluss mit Displayport-Unterstützung, ein HDMI-Anschluss sowie ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Besonders auffällig ist die Hinterseite beim weißen Modell des Area-51m, wo sie schwarz ist.

Das Display des Gaming-Notebooks ist 17,3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Je nach Modell hat der Bildschirm eine Bildrate von 60 Hz oder 144 Hz, ebenso optional sind Nvidias G-Sync und Eyetracking von Tobii.

Die Tastatur hat einen guten Anschlag. Dell hat eine volle Tastatur inklusive Nummernblock und zusätzlicher Makrotasten verbaut. Erfreulich finden wir, dass der Hersteller auf den bei vielen Konkurrenzmodellen üblichen, meist sehr hässlichen Gaming-Font für die Beschriftung der Tasten verzichtet hat.

Die Größe des Displays, zusammen mit der verbauten Hardware, führt dazu, dass das Area-51m kein Leichtgewicht ist: Das Notebook wiegt fast 4 kg, die Maße liegen bei 410 x 402,6 x 27,65 bis 42 mm. Die Verarbeitung wirkt auf uns sehr hochwertig.

Fazit

Dell hat mit dem Alienware Area-51m ein Gaming-Notebook vorgestellt, das sehr leistungsfähig ist und beim Design einen etwas anderen Weg als die Konkurrenz geht. Die Aufrüstbarkeit finden wir sehr spannend. Allerdings steht noch nicht fest, wie lange die Grafikeinheit in der Zukunft verbessert werden kann. Aber bereits der simpler Austausch der CPU und die Übertaktungsmöglichkeiten sind interessante Versuche im Notebook-Markt. Ob man das Gerät nun hübsch findet oder nicht, ist Geschmackssache - unser Fall ist die wuchtige Rückseite eher nicht. Sie scheint das nötige Übel für adäquate Kühlung zu werden.

Von der Leistung her dürften Gamer mit dem Area-51m aber sehr gut aufgestellt sein - sofern sie sich das Notebook leisten können: Der Verkauf soll in den USA am 29. Januar 2019 starten, 2.550 US-Dollar müssen Käufer dann für das Gerät in der Minimalkonfiguration ausgeben.

 (tk)


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