Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/dell-latitude-7400-im-hands-on-starkes-business-2-in-1-mit-knackigem-preis-1901-138594.html    Veröffentlicht: 09.01.2019 07:21    Kurz-URL: https://glm.io/138594

Dell Latitude 7400 im Hands on

Starkes Business-2-in-1 mit knackigem Preis

Dell hat mit dem Latitude 7400 ein kompaktes 2-in-1 für Business-Kunden vorgestellt, das über einige interessante Funktionen verfügt. So erkennt das Gerät, wenn der Nutzer nicht mehr davor sitzt - und sperrt sich automatisch.

Dell hat auf der Elektronikmesse CES 2019 in Las Vegas ein neues Business-2-in-1 vorgestellt. Das Latitude 7400 kommt mit einem 14-Zoll-Display in einem kompakten und stabilen Metallgehäuse. Golem.de schaute sich das Gerät in einem ersten Hands On genauer an.

Auffällig ist die gute Verarbeitung des Latitude 7400: Das Metallgehäuse hat gut definierte Kanten, das 360-Grad-Scharnier hat keinen unnötigen Spielraum und lässt sich leicht bewegen. Dabei ist es allerdings stark genug, um die gewählte Position zu halten. Wie bei 2-in-1-Geräten üblich, lässt sich auch beim neuen Latitude die Tastatur komplett nach hinten umklappen.

Mit knapp 320 x 200 mm ist das Latitude 7400 angesichts des 14 Zoll großen Displays kompakt gebaut. Möglich wird das durch einen sehr schmalen Rahmen um das Display. Dennoch ist die Webcam oberhalb des Displays eingebaut - das Gerät hat also keine "Nasenkamera" wie bisher die XPS-13-Modelle von Dell. Auch dort verlegte der Hersteller die Kamera aber beim neuen Modell wieder nach oben.

Dell wählte beim Display eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Für den gedachten Einsatzzweck, Business-Anwendungen, reicht das vollkommen aus. Die Farben und die Blickwinkelstabilität machen auf uns einen guten Eindruck.

Die Tastatur hat einen angenehmen Anschlag. Der Druckpunkt ist knackig, der Auslöseweg genau richtig. Auch das Schreiben längerer Texte dürfte auf dem Latitude 7400 Spaß machen. Im direkten Vergleich gefällt uns die Tastatur besser als die des neuen XPS 13, die sich schwammiger anfühlt und vor allem schlecht beleuchtet ist.

Das Latitude 7400 kommt mit einer Intel-Core-CPU der 8. Generation (WHL-U) und bis zu 16 GByte RAM. Als Speicher lassen sich bis zu 1 TByte einbauen. Die Akkulaufzeit soll Dell zufolge bis zu 24 Stunden betragen - der Hersteller weist allerdings darauf hin, dass es sich dabei um das Ergebnis eines bestimmten Tests handele und die reelle Laufzeit deutlich geringer sein könne. Der Akku soll sich binnen einer Stunde auf bis zu 80 Prozent des Ladestandes aufladen.

Das Latitude 7400 kommt mit Windows 10 und unterstützt Windows Hello. Nutzer müssen zum Entsperren anders als bei anderen Windows-PCs das Gerät nicht explizit aktivieren: Ein Sensor erkennt, wenn sich jemand vor das Gerät setzt und weckt den Rechner automatisch auf. Anschließend kann Windows Hello mit Hilfe der Kamera das Latitude direkt entsperren. Außerdem aktiviert das Latitude automatisch den Sperrbildschirm, wenn der Nutzer sich vom Gerät entfernt.

Das Latitude 7400 hat eine Reihe von Anschlüssen. Neben zwei USB-A-Anschlüssen stehen dem Nutzer zwei USB-C-Anschlüsse, ein HDMI-Ausgang, eine Kopfhörerbuchse und ein Micro-SD-Kartenleser zur Verfügung.

Fazit

Insgesamt macht das Latitude 7400 auf uns einen sehr guten Eindruck. Das 2-in-1 bietet aufgrund der 360-Grad-Scharniere eine Reihe von praktischen Aufstelloptionen, die Tastatur fühlt sich gut an.

Die hochwertige Verarbeitung und die technische Ausstattung haben aber ihren Preis: Dell will für die Einstiegsversion bereits 1.600 US-Dollar haben - entsprechend teuer dürfte das Gerät mit mehr Speicher sein. Preise für Deutschland sind noch nicht bekannt, in den USA soll das Latitude 7400 ab März 2019 erhältlich sein.  (tk)


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