Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/harpoon-rgb-wireless-corsairs-gaming-maus-kann-per-bluetooth-und-2-4-ghz-funken-1901-138569.html    Veröffentlicht: 08.01.2019 10:16    Kurz-URL: https://glm.io/138569

Harpoon RGB Wireless

Corsairs Gaming-Maus kann per Bluetooth und 2,4 GHz funken

Bluetooth und 2,4 GHz in einem Gerät sind bei kabellosen Gaming-Mäusen noch recht selten. Corsairs Harpoon RGB Wireless bringt beides - und soll trotzdem nicht allzu viel kosten.

Zur Elektronikmesse CES 2019 stellt Corsair die drahtlose Gaming-Maus Harpoon RGB Wireless vor. Dabei handelt es sich um eine optische Maus, die mit 2,4-GHz-Dongle oder alternativ per Bluetooth kommunizieren kann. Geladen wird die Maus per USB-Kabel, über das sie zudem betrieben werden kann. Dabei ist sie für angegebene 50 US-Dollar vergleichsweise günstig. Produkte wie die Logitech G Pro Wireless oder Roccat Leadr liegen weit über 100 Euro. Dafür müssen Käufer ein paar Abstriche beim Sensor machen - zumindest in der Theorie.

Es handelt sich um einen optischen Sensor mit 10.000 dpi Auflösung vom Typ Pixart PMW3325. Die Abtastrate beträgt 1.000 Hz. Dadurch erkennt das Gerät selbst ruckartige Bewegungen genau, was jedoch bei allen aktuellen Gaming-Mäusen Standard sein sollte. Selbst 10.000 dpi dürfte für fast alle Nutzer schon zu viel sein, da ein höherer dpi-Wert die Mauszeigergeschwindigkeit entsprechend erhöht.

Die Maus verfügt über sechs im Treiber programmierbare Tasten. Zumindest unter der linken und rechten Maustaste befinden sich Omron-Schalter für maximal 50 Millionen Klicks. Zwei weitere Tasten sind an der linken Seite und zwei oberhalb des Mausrads zu finden. Die Maus ist durch ihre Form eher für Rechtshänder geeignet. Die einstellbare RGB-Beleuchtung ist recht dezent gehalten und erhellt nur das Corsair-Logo und die linke Seite unterhalb der Seitentasten.

Die Akkulaufzeit ist sehr variabel

Im drahtlosen Betrieb ist es sowieso sinnvoll, die Beleuchtung auszuschalten, da die Akkulaufzeit dadurch verkürzt wird. Corsair gibt maximal 60 Stunden an - allerdings nur über Bluetooth, welches weniger zuverlässig ist und sich daher für Gaming-Sitzungen nicht so gut eignet. 45 Stunden Laufzeit sind noch möglich, wenn die 99 Gramm schwere Maus über 2,4 GHz funkt. Mit aktivierten LEDs sinkt dieser Wert auf 30 Stunden.

Sie unterstützt die Technik Slipstream, die automatisch auf Frequenzen innerhalb des Bereiches springt, um die Verbindung möglichst schnell zu behalten. Das Unternehmen spricht von einer halben Millisekunde Eingabeverzögerung im Vergleich zur Millisekunde bei anderen drahtlosen Eingabegeräten. Allerdings ist selbst das von einem Menschen wohl nicht unterscheidbar.  (on)


Verwandte Artikel:
Corsairs Concept Zeus: Drahtlose Maus lädt ohne Kabel auf   
(03.06.2017, https://glm.io/128191 )
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper   
(27.11.2018, https://glm.io/137867 )
Kryptowährungen: Nutzer können für Razer minen und erhalten Spielgeld   
(14.12.2018, https://glm.io/138258 )
Corsair: Neue K70 MK.2 kommt mit Cherrys Low-Profile-Switches   
(25.10.2018, https://glm.io/137331 )
Komplett-PC: Corsair One Pro bekommt 12-Core-CPU und Geforce RTX   
(07.01.2019, https://glm.io/138546 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/