Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/heimautomatisierung-foldimate-legt-die-waesche-zusammen-1901-138535.html    Veröffentlicht: 07.01.2019 11:10    Kurz-URL: https://glm.io/138535

Heimautomatisierung

Foldimate legt die Wäsche zusammen

Keine Lust auf Hemden falten? Foldimate hilft. Der Prototyp wird auf der CES gezeigt. Das gleichnamige Startup aus Kalifornien will seinen Haushaltsroboter in diesem Jahr auf den Markt bringen.

Das Gerät sieht ein wenig aus wie ein zu groß geratener Drucker, ist aber viel praktischer: Foldimate ist eine Maschine, die Kleidungsstücke faltet. Sie soll eine Waschmaschinenladung in wenigen Minuten zusammenlegen.

Foldimate ist 1,25 m hoch und hat eine Grundfläche von 60 x 70 cm. Im eine Öffnung oben werden die Textilien eingegeben. Die Maschine legt diese zusammen und gibt sie durch eine Öffnung unten wieder aus. Sie müssen dann nur noch in den Schrank gelegt werden.

Foldimate legt Oberteile wie Hemden, Blusen oder T-Shirts zusammen, aber auch Hosen und mittelgroße Handtücher. Die Kleidungsstücke reichen von Kindergrößen bis hin zu XXL. Laut dem kalifornischen Hersteller schafft der Faltroboter 25 Teile in etwa fünf Minuten.

Foldimate stellt seine gleichnamigen Faltroboter auf der Messe CES vor. Nach der Messe will das Unternehmen Praxistests durchführen: Nutzer können mit ihrer Wäsche kommen und diese zusammenlegen lassen. Anschließend sollen sie dem Unternehmen Rückmeldung über das Ergebnis geben. Die Erkenntnisse sollen dann in das endgültige Produkt einfließen, das im Laufe dieses Jahres für knapp 1.000 US-Dollar auf den Markt kommen soll.

Für einen Privathaushalt ist das Gerät wegen seines Preises und der Größe nur bedingt geeignet. Weitere Einsatzmöglichkeiten könnten aber Waschsalons oder große Bekleidungsgeschäfte sein, wo der Foldimate Kleidungsstücke nach der Anprobe wieder zusammenlegt.  (wp)


Verwandte Artikel:
Roboter: Laundroid faltet die Wäsche   
(22.11.2016, https://glm.io/124623 )
Autonomes Fahren: Der größte Roboter ist ein 2,5 km langer Zug   
(03.01.2019, https://glm.io/138473 )
"Ultimative Entspannung": Schwerelos im Badezimmer   
(19.12.2017, https://glm.io/131391 )
Faser-Wearables: OLED als Garn für leuchtende Stoffe   
(17.01.2018, https://glm.io/132203 )
Invisible to Visible: Nissan jagt Geister mit dem Auto   
(07.01.2019, https://glm.io/138531 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/