Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/asus-rog-phone-im-test-hauptsache-rgb-1812-138316.html    Veröffentlicht: 19.12.2018 12:02    Kurz-URL: https://glm.io/138316

Asus ROG Phone im Test

Hauptsache RGB!

Mit dem ROG Phone hat Asus ein Smartphone für Gamer auf den Markt gebracht, das durch etwas schrilles Aussehen, reichlich Leistung und umfangreiches Zubehör auffällt. Im Test kann das Smartphone durchaus überzeugen, beim Zubehör gibt es aber ein paar Nieten.

In den vergangenen Jahren hat sich das Spiele-Angebot auf dem Smartphone von Casual Games hin zu ernst zu nehmenden und grafisch durchaus ansprechenden Spielen entwickelt. Mittlerweile haben einige Hersteller entsprechende Smartphones im Portfolio, beispielsweise Razer - und seit kurzem auch Asus.

Das ROG Phone von Asus bietet eine interessante Mischung aus eingebauter Hardware, angepasster Software sowie externem Zubehör, die das Spielen am Smartphone spaßiger machen kann. Im Test von Golem.de zeigt sich aber, dass manche Zubehörteile nicht sinnvoll sind.

Dem ROG Phone sieht man auf den ersten Blick an, dass es sich an Gamer richtet: Das Design passt zu anderen ROG-Produkten und weicht vom klassischen, schlichten Aussehen vieler anderer aktueller Smartphones ab. Die Stereolautsprecher auf der Vorderseite mit ihren kupferfarbenen Abdeckungen sind dabei noch harmlos.

Die Rückseite ist ein bunter Mix aus Metall, Glas, einem RGB-Logo und weißen Verzierungslinien. Alle Komponenten sind tendenziell asymmetrisch angebracht, was wohl besonders nach Gaming aussehen soll. Auf der rechten Seite der Rückseite sind zwei Lüftungsöffnungen angebracht, die allerdings nur Zierde sind.

Hervorzuheben ist das beleuchtete ROG-Logo, das individuell einstellbar ist. So sehr man sich über den Sinn und Unsinn einer derartigen Funktion streiten kann, ein Hingucker ist das in 16 Millionen Farben leuchtende Logo schon. Stark am Akku werden die LEDs zudem nicht zehren - und wen es stört, der kann die Beleuchtung auch einfach ausschalten.

Trotz des ungewöhnlichen Aussehens liegt das ROG Phone gut in der Hand. Anders als andere Smartphones hat das Gerät gleich mehrere USB-C-Anschlüsse: Neben einem am unteren Rand gibt es noch einen größeren an der linken Seite, der eigentlich aus zwei Buchsen besteht. Hier können Nutzer das Smartphone laden, wenn sie es quer halten und damit spielen - der Ladestecker ist dann nicht im Weg. Alternativ kann die Ladung auch über den Stecker am unteren Rand erfolgen. Die große Doppelstecker ist auch für einige der Zubehörteile relevant, dazu später aber mehr.

Display mit 90-Hertz-Wiedergabe

Das Display ist 6 Zoll groß, auf eine Notch, also eine Ausbuchtung am oberen Rand, verzichtet Asus. Die Auflösung liegt bei 2.160 x 1.080 Pixeln, was für eine scharfe Bilddarstellung ausreicht. Der Bildschirm kann Bilder in 90 Hz wiedergeben, was zu einem flüssigen Scrolling führt. Wir mussten die höhere Bildrate allerdings erst in den Einstellungen aktivieren, standardmäßig sind 60 Hz eingestellt.

Asus schreibt in den technischen Spezifikationen, dass es sich um ein AMOLED-Display handelt; angesichts der bei niedriger Hintergrundbeleuchtung sichtbaren Streifen im Hintergrund und einem granularen Muster halten wir das Panel aber eher für ein POLED. Dieses besteht aus einem gegossenen Substrat, was bei geringerer Beleuchtung als granulares Muster sichtbar ist - wie beim ROG Phone eben. Beim Spielen stört das nicht, bei weißen oder grauen Hintergründen sehen wir die Streifen im Hintergrund aber deutlich. Abgesehen davon ist das Display des ROG Phone gut: Die Helligkeit ist hoch, die Farben sind angenehm.

Auf der Rückseite ist eine Dualkamera eingebaut, die aus einem 12-Megapixel-Sensor und einem 8-Megapixel-Sensor besteht. Die Hauptkamera hat eine konventionelle, leicht weitwinklige Brennweite; das zweite Objektiv ist stärker weitwinklig, was die Bildgestaltungsmöglichkeiten erheblich erweitert. Allerdings müssen wir bei erstmaliger Nutzung die Auflösung der zweiten Kamera erst von 5 auf 8 Megapixel hochsetzen, das Bild mit 5 Megapixeln ist am oberen und unteren Rand beschnitten.

Die Qualität der Kamera ist gut, wenngleich sie nicht an die des Mate 20 Pro von Huawei herankommt. Tageslichtaufnahmen sind sehr ausgeglichen belichtet, die Schärfe ist gut. Eine laut Asus auf künstlicher Intelligenz basierende Motiverkennung sorgt für eine passende Einstellung der Kameraparameter. Ein Nacht-HDR-Modus ermöglicht gut belichtete Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, an den Nachtmodus des Mate 20 Pro und des Pixel 3 kommt dieser aber nicht heran.

Dank der zwei Objektive können wir auch Porträtaufnahmen mit unscharf maskiertem Hintergrund aufnehmen. Die Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund ist nicht so gut wie bei anderen Smartphones dieser Preisklasse. Wer sich das ROG Phone holt, kann mit der eher nur durchschnittlich guten Kameraqualität jedoch möglicherweise leben - anständige Fotos macht das Smartphone allemal. Die Frontkamera hat 8 Megapixel.

Snapdragon 845 leicht übertaktet

Für Gamer interessanter dürfte eher der Umstand sein, dass der verbaute Snapdragon 845 von Qualcomm auf bis zu 2,96 GHz getaktet ist. Diese Taktrate erreicht das SoC, wenn das Smartphone im X-Modus eingestellt ist; dieser spezielle Gaming-Modus kann in der App Game Center aktiviert werden. Dank des X-Modus können wir für jedes installierte Spiel die maximale Taktrate des Prozessors auswählen, Apps im Hintergrund automatisch schließen lassen, Antialiasing einstellen, die Bildwiederholungsrate festlegen und Hintergrundbenachrichtigungen deaktivieren.

Keine Vorteile durch Übertaktung des SoC

Die Übertaktung bringt unseren Tests zufolge allerdings keine nennenswerten Vorteile. Aktivieren wir die leichte Übertaktung beim Geekbench-Gerätebenchmark und dem Kombinations-Benchmark 3DMark, erreichen wir keine nennenswerten Unterschiede bei den Ergebnissen. Stattdessen liegen die Werte leicht unter denen des Oneplus 6T, das ebenfalls den Snapdragon 845 eingebaut hat. Hilfreicher beim X-Mode finden wir daher die Möglichkeit, Hintergrundbenachrichtigungen zu deaktivieren.

Die Übertaktung bewirkt möglicherweise, dass das ROG Phone schneller warm wird - und das wird das Gerät bei längerem Spielen tatsächlich. Sinnvollerweise hat Asus dem Smartphone einen kleinen, aufsteckbaren Lüfter beigelegt. Dieser wird mit dem Doppel-USB-Anschluss am linken Gehäuserand angesteckt und sorgt für Kühlung - aber wohl eher für die Hände als für das ROG Phone selbst, was uns beim Spielen aber durchaus recht ist.

Das bedeutet natürlich nicht, dass sich die Prozessorenausstattung des ROG Phone nicht hervorragend auch für anspruchsvolle mobile Spiele eignet, im Gegenteil. Auch grafisch aufwendigere Games wie Shadowrun Legends laufen auf dem Smartphone flüssig und ohne jegliche Probleme. Unterstützt wird der Prozessor durch 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher

Bereits ohne Zubehör bietet das ROG Phone eine Besonderheit, die Spielern zugute kommt: Am rechten Rahmen des Smartphones sind zwei Touch-Buttons eingebaut, von Asus als Air Triggers bezeichnet. Das ist etwas irreführend, da wir die Schaltflächen immer noch mit unseren Fingern berühren müssen. Als Schultertasten können die beiden Schalter in zahlreichen Spielen eingesetzt werden, die Konfiguration erfolgt über das Tool Game Genie.

Dieses können wir in jedem Spiel mit einen Wisch über das Display aufrufen. Mit Hilfe einer Maske können wir den beiden Schultertasten Schaltflächen auf dem Spielbildschirm zuweisen - einfacher geht es nicht. Die Zuweisungen werden in einem Profil gespeichert, das automatisch aktiviert wird, wenn wir das Spiel starten. Game Genie funktioniert auch bei anderen Eingabegeräten nach demselben Verfahren: Unterstützt das jeweilige Spiel keine Controller, sondern nur Touch-Bedienung, können wir mit Game Genie einfach unsere physischen Steuerungsmöglichkeiten den jeweiligen virtuellen Buttons auf dem Display zuweisen.

Große Auswahl an Zubehör

Beim Thema "zusätzliche Controller" kommt das Zubehör des ROG Phone ins Spiel. Asus biete eine Reihe von Docks und Steuergeräten für das Smartphone an. Einige der Teile lohnen sich tatsächlich, andere sind weniger sinnvoll, wie unser Test ergeben hat.

Guter Ansteck-Controller, sinnloses Handheld-Dock

Eine der sinnvollen Ergänzungen für das ROG Phone ist der Gamevice-Controller. Er besteht aus zwei Teilen, die mit einem breiten Band verbunden sind, und wird an die linke und rechte kurze Seite des Gerätes angesteckt. Auf diese Weise machen wir aus dem Smartphone ein kleines Handheld mit den üblichen zwei Analog-Sticks, einem D-Pad, zahlreichen Buttons und insgesamt vier Schultertasten. Damit lassen sich zahlreiche Spiele deutlich angenehmer spielen, zudem ist der Controller sehr platzsparend.

Viele der von uns getesteten Spiele erkennen den Controller automatisch und bieten eine entsprechende Zuordnung der Tasten an. Sollte das nicht zuverlässig funktionieren, können wir über das Game Genie noch Korrekturen vornehmen. Insgesamt ist das Spielerlebnis mit dem Gamevice-Controller sehr gut. Das können wir leider nicht vom Twinview-Dock sagen, eines der Zubehörteile, das wir eigentlich mit der meisten Spannung erwartet haben.

Das Twinview-Dock macht das ROG Phone zu einem echten Handheld - oder zumindest fast zu einem echten. Wir können unser Smartphone in den aufklappbaren Deckel stecken und so den zusätzlichen Lüfter des Docks sowie dessen 6.000 mAh großen Akku verwenden. Ein perfektes Handheld hätte sich ergeben, wenn Asus in der unteren Hälfte des Gerätes einen tollen Controller verbaut hätte - also quasi einen größeren und qualitativ ausgereifteren Gamevice-Controller daraus gemacht hätte. Haben sie aber leider nicht.

Stattdessen kam Asus auf die Idee, der unteren Hälfte des Gerätes einfach noch einen Bildschirm zu spendieren. Das ist unserer Meinung nach die sinnloseste Art und Weise, ein derartiges Gerät zu verwenden. Haben wir unser ROG Phone eingesteckt, aktiviert sich der zweite Bildschirm. Wir können nun darauf ein Spiel spielen und den Bildschirm des eingesteckten Smartphones für andere Dinge verwenden - beispielsweise, um eine Karte des jeweiligen Levels anzuzeigen, ein Youtube-Video abzuspielen oder gar ein zweites Spiel zu starten.

Das bedeutet, dass wir das Spiel über die Touchbedienung spielen müssen - die zwei physischen Schultertasten, die das Twinview-Dock hat, bringen da nur einen bedingten Vorteil. Für uns ist die Kombination aus zwei Displays ohne echte physische Bedienungsmöglichkeiten unsinnig und eine verpasste Chance, ein echtes Handheld-Dock für das ROG Phone zu präsentieren.

Wigig-Dock mit Latenz

Ebenso wenig sinnvoll für den Einsatz im Gaming-Bereich erachten wir das Wigig-Dock. Dieses können wir per HDMI an einen Fernseher anschließen und unser Smartphone drahtlos damit verbinden. Das auf dem ROG Phone angezeigte Bild wird dann auf dem mit dem Wigig-Dock verbundenen Monitor oder Fernseher angezeigt, ohne dass wir das Smartphone mit einem Kabel verbinden müssen.

Das klingt erst einmal praktisch, leider empfinden wir die Latenz zwischen den auf dem Smartphone angezeigten Bildschirminhalten und dem, was auf dem Fernseher läuft, als zu groß. Bei einem First-Person-Shooter gegen echte Gegner haben wir aufgrund des Zeitunterschiedes keine Chance auf den Sieg. Ein weiteres Problem: Verwenden wir nur unser Smartphone zum Spielen, also keinen Controller, müssen wir auf das Display schauen, um zu wissen, wo unsere Finger gerade draufdrücken. Ein Bildschirm gibt kein haptisches Feedback zu dem, was wir gerade darauf machen; entsprechend wissen wir bei sturem Blick auf den Fernseher manchmal nicht mehr so recht, was wir eigentlich gerade tun.

Gutes Desktop-Dock mit vielen Anschlüssen

Das bessere Dock ist in unseren Augen das Mobile-Desktop-Dock. Hier können wir dank zahlreicher Anschlüsse nicht nur einen Monitor anschließen, sondern auch bis zu vier USB-Geräte und ein Ethernetkabel. Das ROG Phone wird quer in das Dock eingesetzt und von hinten gekühlt. Haben wir etwa eine Maus und eine Tastatur angeschlossen, können wir zahlreiche Android-Spiele merklich bequemer spielen als auf dem Touchscreen. Warum Asus dieses stationäre Dock gerade "Mobile"-Desktop-Dock genannt hat, erschließt sich uns allerdings nicht.

Die über das Dock mit dem Smartphone verbundene Tastatur und Maus erkennt das ROG Phone sofort und schlägt je nach Spiel eine Tastenbelegung vor. In den von uns getesteten Spielen mussten wir nur einige wenige Veränderungen vornehmen, insgesamt funktioniert die Erkennung erstaunlich gut. Leider hat das ROG Phone keinen Desktopmodus, wie ihn etwa Smartphones von Huawei und Samsung anbieten. Entsprechend können wir zwar Office-Software auf dem Gerät über das Dock verwenden, wirklich bequem zu nutzen ist das allerdings nicht.

Wem das "Mobile"-Desktop-Dock etwas zu unhandlich für unterwegs ist, der kann auch auf das preiswertere und kleinere Professional-Dock zurückgreifen. Auch hier wundert uns die Namenswahl, ist das Dock doch von allen das tendenziell eher unprofessionellste. Der Dongle bietet zwei USB-A-Anschlüsse, einen HDMI-Port, einen USB-C-Anschluss sowie eine Ethernetbuchse. Das "Professional" im Namen des Docks kommt sicherlich nicht von Asus Idee, die labbrige Pappverpackung als Ständer für das ROG Phone zu verwenden - selten haben wir eine unprofessionellere Idee gesehen.

Über alle Docks können wir das ROG Phone natürlich auch laden, was angesichts des schwindenden Akkustands beim Spielen auch notwendig ist. 20 Minuten Shadowrun Legends hat den Akku bei unserem Testgerät von 73 Prozent auf 50 Prozent gebracht. Bei ausgeschaltetem X-Modus und normaler Nutzung hält das Smartphone dank des 4.000-mAh-Akkus allerdings problemlos über einen Tag lang durch. Praktischerweise liefert Asus ein 30-Watt-Netzteil mit, mit dem das ROG Phone sehr schnell aufgeladen werden kann.

Das ROG Phone unterstützt Cat13-LTE und WLAN nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 5.0. Nutzer können zwei SIM-Karten gleichzeitig verwenden. Ein GPS-Empfänger ist eingebaut, ebenso ein NFC-Chip. Ausgeliefert wird das Smartphone mit der nicht mehr taufrischen Android-Version 8.1, worauf Asus eine eigene Benutzeroberfläche installiert. Diese ist stark im Gaming-Look gehalten: Die Menüs haben einen dunkelgrauen Hintergrund, die Akzentfarben sind Rot und Orange. Schlecht sieht das nicht aus, es passt zum Thema des Smartphones.

Verfügbarkeit und Fazit

Das ROG Phone kostet bei Asus 900 Euro, im Lieferumfang inbegriffen ist der kleine, ansteckbare Lüfter. Das Professional-Dock kostet 100 Euro, ebenso der Gamevice-Controller. Das Mobile-Desktop-Dock kostet 150 Euro, das Twinview-Dock 250 Euro. Das Wigig-Dock ist mit 290 Euro das teuerste Zubehörteil.

Fazit

Das ROG Phone von Asus ist ein Oberklasse-Smartphone, das vom Design her auf Gaming getrimmt wurde. Die Software unterstützt mobiles Spielen, etwa durch das Abschalten von Hintergrundbenachrichtungen und die gut gemachte Integration von externen Controllern und Tastaturen. Wenig überzeugt sind wir von der Übertaktung des Snapdragon 845, die unserer Meinung nach nichts bringt.

Abgesehen vom Mobile Gaming ist das ROG Phone ein zwar auffälliges, aber durchaus gutes Smartphone. Bei einem Preis von 900 Euro fallen uns aber eine Reihe von Geräten mit besserer Kamera und besserem Display ein, die teilweise noch deutlich günstiger sind.

Es ist das Zubehör, dass das ROG Phone von der Konkurrenz abheben kann - wenngleich aber auch nur in Teilen. Gut gefallen uns der Gamevice-Controller und das Mobile-Desktop-Dock. Das restliche Zubehör halten wir entweder für zu teuer - das Professional-Dock ist nicht mehr als ein Dongle, kostet aber 100 Euro - oder für nicht richtig durchdacht.

Dabei ist in erster Linie das Twinview-Dock zu nennen. Zwei Displays in einem Handheld ohne physische Bedienungselemente ergeben in unseren Augen schlichtweg keinen Sinn. Aus dem Twinview-Dock hätte Asus eine Art Nvidia-Shield für das ROG Phone machen können, was wir für sehr viel sinnvoller erachtet hätten.

Auch das Wigig-Dock halten wir für überflüssig, da die Latenz in unseren Tests merkbar und nervig war. Wer das Dock nur verwenden will, um Filme von seinem Smartphone an den Fernseher zu streamen, kann sich auch einfach einen Chromecast kaufen.

Wir halten die Idee von explizit für Gamer gedachten Smartphones für durchaus interessant. Das ROG Phone ist an einigen Stellen gut durchdacht, etwa bei der einfachen Zuordnung von Eingabemöglichkeiten durch externe Controller. Andererseits unterscheidet sich das Smartphone von der Leistung her nicht von anderen Oberklasse-Smartphones.

Wem das ROG Phone mit dem Zubehör zu teuer ist, der kann sich beispielsweise auch einfach ein günstigeres Gerät und dazu einen guten Controller mit Halterung kaufen. Das Spielerlebnis dürfte in vielerlei Hinsicht identisch sein.  (tk)


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