Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/bethesda-mehr-inventar-und-stabilitaet-fuer-fallout-76-1812-138080.html    Veröffentlicht: 05.12.2018 11:20    Kurz-URL: https://glm.io/138080

Bethesda

Mehr Inventar und Stabilität für Fallout 76

Mit drei Updates im Wochentakt will Bethesda sein Online-Rollenspiel Fallout 76 verbessern und dabei die Kritik der Community aufgreifen. Mit dem ersten Patch wird das Inventar deutlich größer - und inaktive Spieler müssen nicht mehr um ihre Gesundheit fürchten.

Nach dem mehr oder weniger missglückten Start will Bethesda sein Online-Rollenspiel Fallout 76 (Test auf Golem.de) nun zusammen mit der Community verbessern. Die Entwickler haben in ihrem Blog gleich drei Patches vorgestellt, die innerhalb von drei Wochen erscheinen sollen.

Das erste dieser Updates mit der Versionsnummer 1.0.2.0 ist für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC verfügbar. Die für viele Spieler wohl wichtigste Neuerung: Die Lagerkistenkapazität wird um 50 Prozent auf 600 erhöht. Nach Angaben von Bethesda wird später unter Umständen sogar noch mehr Platz geschaffen - allerdings soll erst getestet werden, dass sich das nicht negativ auf die Stabilität des Spiels auswirkt.

Eine weitere Änderung im aktuellen Update ist, dass die virtuellen Figuren nicht mehr verhungern oder verdursten, wenn der Spieler länger als geplant seinen Rechner oder die Konsole verlässt. Stattdessen wird nach zehn Minuten die Verbindung zur Onlinewelt unterbrochen; eine Minute vorher gibt es eine entsprechende Warnung.

Für die beiden folgenden Updates kündigt Bethesda unter anderem die Möglichkeit an, Gegenstände wie Steine oder kleine Bäume zu entfernen, die etwa dem Ausbau eines Camps im Weg stehen. Dazu kommt nach Erreichen von Level 50 die Option, dass Spieler ihre Special-Punkte neu verteilen. Außerdem soll es weitere Stabilitätsverbesserungen und Fehlerkorrekturen geben, insbesondere mit dem für Mitte Dezember 2018 geplanten Update.

Ob all das hilft, Fallout 76 doch noch zu dem ursprünglich erwarteten Erfolg zu machen - unklar. An den grundlegenden Problemen wie der leeren Spielwelt und den oft repetitiven, langfristig nicht sehr interessanten Aufgaben werden die Updates kaum etwas ändern können. Welche Änderungen und Erweiterungen die Entwickler für die kommenden Monate planen, ist derzeit noch nicht bekannt.  (ps)


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