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Erazer X7859

Große Version des Medion-Notebooks für weniger Geld bei Aldi

Mit Geforce GTX 1060 und Intel-Sechskerner kann es das Erazer X7859 mit dem vergangenen Aldi-Gaming-Notebook von Medion aufnehmen. Es wird noch einmal größer und kostet 200 Euro weniger. Dafür hat es aber weniger Arbeitsspeicher und SSD-Kapazität.

Medion verkauft ab dem 6. Dezember 2018 das Gaming-Notebook Erazer X7859 im 17,3-Zoll-Gehäuse in Aldi-Süd-Filialen. Im Gegensatz zum vorherigen Angebot, dem Erazer X6805, ist das aktuelle Produkt größer, dafür aber 200 Euro preiswerter. 1.300 Euro verlangt der Hersteller für einen Core-i7-Prozessor von Intel, eine Nvidia GTX1060, 16 GByte Artbeitsspeicher und eine 256-GByte-SSD.

Das neue Angebot ist mit halb so viel Arbeitsspeicher und SSD-Kapazität ein wenig weniger potent als das vorherige Produkt. Allerdings nutzt auch das Erazer X7859 einen Core i7-8750H mit sechs Kernen, zwölf Threads und einem Standardtakt von 2,2 GHz und eine Geforce GTX 1060 mit 6 GByte Videospeicher. Die Spieleleistung müsste daher in etwa gleich ausfallen. In das größere Chassis passt zudem eine 1 TByte große HDD neben der 256-GByte-SSD.

<#youtube id="tE3FXyKIVkY"> Viele Anschlüsse am Gehäuse

Das Display des Erazer-Notebooks löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Die Bildfrequenz ist mit 60 Hz ebenfalls keine Besonderheit. Dafür können an vier USB-A-3.1-Gen2-Buchsen und einen Thunderbolt-3-Port genug Geräte angeschlossen werden. Außerdem passen drei externe Bildschirme an zwei Mini-Displayport-Buchsen und HDMI 2.0a. Ungewöhnlich ist der optische S/P-Dif-Ausgang. Kabelgebundenes Gigabit Ethernet per RJ45 und ein SD-Kartenleser sind vorhanden. Per WLAN kommuniziert das Notebook nach Standard 802.11ac (Wi-Fi 5).

Das Chassis des Notebooks suggeriert die Verwandschaft zum kleineren 15,6-Zoll-Modell. Es wiegt etwa 3 kg. Der Akku ist mit 66 Wattstunden für die verbaute Hardware unterdimensioniert, was bei Gaming-Notebooks aber Tradition hat.

Medion verkauft sein 1.300-Euro-Notebook mit vorinstalliertem Windows 10 Home und einer recht langen Liste von Zusatzsoftware wie McAffee inklusive 30-Tage-Abonnement, eine Testversion von Office 365 und nicht näher genannte "Umfangreiche Bild- und Videobearbeitungssoftware".  (on)


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