Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/windows-10-19h1-das-startmenue-von-windows-10-wird-hell-1811-137818.html    Veröffentlicht: 20.11.2018 16:20    Kurz-URL: https://glm.io/137818

Windows 10 19H1

Das Startmenü von Windows 10 wird hell

Das Light Theme bringt eine helle Farbe in Startmenü, Taskleiste und andere GUI-Elemente von Windows 10. Im Build 18282 für das kommende Update können Insider die Funktion ausprobieren - zusammen mit einem überarbeiteten Windows-Update-Fenster.

Windows-Insider können im aktuellen Build 18282 das Betriebssystem Windows 10 mit Light Theme ausprobieren. Dieses gibt dem Startmenü, der Taskleiste und anderen GUI-Elementen einen optionalen hellen Hintergrund. Außerdem ändert Microsoft einiges am Windows-Update-Fenster in den Einstellungen und am Druckbidlschirm in Microsoft Office. Die Funktionen werden von Nutzern getestet und sollen in der kommenden Windows-10-Version 19H1 integriert werden. Die ist für das Frühjahr 2019 angesetzt.

Das Light Theme ist eine Erweiterung des bereits vorhandenen Dark Mode, der schon in Windows 10 integriert ist. Allerdings sind viele Nutzer dadurch verwirrt, da diese Einstellung nicht die komplette GUI einfärbt, sondern nur einige Teile von Fenstern. Auf Basis dieses Nutzerfeedbacks führt Microsoft die helle Farbe für das Startmenü, die Taskleiste und andere Elemente ein, die das halbdurchsichtige Fluent Design nutzen. Der Modus lässt sich in den Systemeinstellungen unter dem Reiter Farben umstellen.

Windows Update wird übersichtlicher

Am Einstellungsbildschirm für Windows Update ändert Microsoft ebenfalls einiges. Das Pausieren von Updates kann im Test-Build direkt auf der entsprechenden Startseite vorgenommen werden. Das ermöglicht es, etwa eine Pause von sieben Tagen einzustellen. Allerdings sind davon noch immer nicht kritische Updates betroffen. Diese ignorieren die Präferenzen und installieren sich trotzdem weiterhin.

Neu ist die Funktion, dass Nutzer es dem Betriebssystem überlassen können, die Nutzungszeiten automatisch festzulegen. Die Software analysiert dazu das Verhalten der Nutzer und schätzt ein Intervall für Updates selbstständig ein. Das ist allerdings standardmäßig ausgeschaltet und kann über das Untermenü Change active hours aktiviert werden.

Die Displayhelligkeit im Test-Build wird sich übrigens nicht mehr ändern, wenn ein System zwischen Netz- und Akkubetrieb wechselt. Das ist eine kleine Änderung, die Microsoft auf Kundenfeedback hin vornimmt.

Visuelle Änderungen beim Druckdialog

In Microsoft Office ändert Microsoft die visuelle Darstellung des Druckerbildschirms. Er unterstützt unter anderem ebenfalls das Light Theme und integriert einige kleine Icons an der Seite von Drop-Down-Elementen. Das soll Nutzern beim Finden von Optionen helfen. Außerdem werden längere Druckernamen nicht mehr vom Programm abgeschnitten, sondern gestaucht, so dass Anfang und Ende des Namens sichtbar sind.

Anfang 2019 sollen weitere Bugs für das kommende Windows-10-Update ausgemerzt werden. Die Grundlage für die Suche stellt das Feedback Hub, weshalb Microsoft Berichte von Fehlern und Vorschläge zu schätzen weiß.  (on)


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