Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/electronic-arts-remaster-fuer-command-conquer-und-alarmstufe-rot-geplant-1811-137753.html    Veröffentlicht: 15.11.2018 21:40    Kurz-URL: https://glm.io/137753

Electronic Arts

Remaster für Command & Conquer und Alarmstufe Rot geplant

Das erste Command & Conquer sowie der erste Ableger Alarmstufe Rot werden mitsamt allen Erweiterungen neu aufgelegt. Bei der Entwicklung will EA mit einem Studio namens Petroglyph kooperieren, bei dem viele ehemalige Mitarbeiter von Westwood beschäftigt sind.

Mitte Oktober 2018 hatte Electronic Arts ein paar Andeutungen gemacht, dass womöglich Neuauflagen klassischer Command & Conquer erscheinen. Nun ist es offiziell: Der Publisher arbeitet an Remakes des ersten Command & Conquer, das 1995 mit dem Untertitel Tiberian Dawn erschienen ist.

Außerdem entsteht ein Remake von C&C Alarmstufe Rot, das 1996 auf den Markt kam. Wann die beiden neuen Titel veröffentlicht werden, lässt der Publisher in der Ankündigung in seinem Firmenblog offen. Die eigentliche Arbeit habe noch nicht begonnen, bei der Produktion wolle man eng mit der Community zusammenarbeiten, heißt es.

Die Titel sollen mit allen Erweiterungen erscheinen. Damit trotz technischer Neuerungen und von Grund auf überarbeiteter Grafik das Spielgefühl möglichst authentisch ist, will EA mit einem externen Studio namens Petroglyph zusammenarbeiten. Dort arbeiten viele Entwickler, die früher bei dem von Electronic Arts gekauften Unternehmen Westwood eben auch für Command & Conquer zuständig waren und die Serie deshalb bis ins Detail kennen sollten.

Das nächste Command & Conquer wird von der Community nicht unbedingt sehnsüchtig erwartet. Bei Rivals handelt es sich um einen Ableger für mobile Endgeräte. Zwei Spieler können auf Smartphone und Tablet mit iOS und Android in kurzen Partien als GDI oder Nod gegeneinander kämpfen.

Das Spiel kann in Europa ab dem 4. Dezember 2018 kostenlos heruntergeladen werden, Extras kosten aber Geld. In den USA und Kanada, wo der Titel schon etwas länger als Vorabversion verfügbar ist, hat er trotz der grundsätzlichen Kritik etwa an der Verfügbarkeit nur für mobile Plattformen und an den Mikrotransaktionen durchaus positive Bewertungen von Nutzern erhalten.  (ps)


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