Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/bildbearbeitung-dxo-macht-nik-collection-2018-mojave-kompatibel-1811-137728.html    Veröffentlicht: 15.11.2018 09:20    Kurz-URL: https://glm.io/137728

Bildbearbeitung

DxO macht Nik Collection 2018 Mojave-kompatibel

Die sieben Bildbearbeitungsprogramme der Nik Collection von DxO gibt es jetzt in Version 1.1. Die Sammlung ist nun mit MacOS Mojave und den neuen Adobe-Anwendungen kompatibel.

Die Nik Collection besteht aus Plugins für Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop CC, Adobe Lightroom und Photoshop Elements. Die neue Nik Collection 1.1 von DxO funktioniert auch mit MacOS Mojave und den neuen Adobe-Programmversionen unter Windows und MacOS.

Die neue Version behebt auch Fehler, die bisher in einigen Situationen für Blockeffekte an den Rändern von Bildern sorgten. Die Plugins kamen auch mit manchen eingebetteten Farbprofilen nicht zurecht. Die Version 1.1 ist kompatibel mit den 2019er Versionen von Adobe Lightroom Classic CC, Photoshop CC und Photoshop Elements und läuft auch mit Serif Affinity Photo.



Das Paket umfasst Analog Efex Pro, Color Efex Pro, Silver Efex Pro, Viveza, HDR Efex Pro, Sharpener Pro und Dfine. Der Hersteller nennt keine wesentlichen Funktionsverbesserungen innerhalb der einzelnen Anwendungen.

Die Einzelprogramme der Nik Collection können eigenständig gestartet werden. Wer will, kann sie auch in Bildbearbeitungsprogrammen nutzen und so zum Beispiel eine Stapelverarbeitung starten.



Silver Efex Pro ist eine Schwarz-Weiß-Fotosoftware, die analoge Filmtypen simulieren kann. Aus modernen Digitalfotos werden so Aufnahmen, die an antike Fotoplatten und Lochkameras erinnern. Analog Efex Pro ahmt den Bildeindruck historischer und aktueller Farbfilme nach und simuliert die Eigenheiten von Objektiven nachträglich in Digitalfotos.



Mit Viveza können selektive Farb- und Kontrastkorrekturen vorgenommen werden, ohne dass vorher aufwendige Masken auf das Bild gemalt werden müssen. Auch eine Schattenaufhellung sowie ein Weich- und Scharfzeichner sind integriert. HDR Efex Pro ermöglicht die Erstellung und punktuelle Nachbearbeitung von HDR-Fotos. Damit sollen im Nachhinein selbst bei schlechten Belichtungssituationen gute Bilder entstehen können.



Dfine ist eine Entrauschungssoftware für Digitalfotos, die auf Wunsch auch nur punktuelle Änderungen vornimmt. Sharpener Pro dient zum selektiven oder generellen Schärfen von Bildern und dem nachträglichen Herausrechnen von Objektivfehlern.



U-Points statt Maskenmalerei

Bei allen Anwendungen kommt eine von Nik Software entwickelte Technik zum Erstellen von Bildmarken zum Einsatz, die Google auch bei der mobilen Bildbearbeitung Snapseed verwendet. Die U-Point-Technik ist eine Alternative zu Masken, wie sie in Photoshop eingesetzt werden. Mit den Kontrollpunkten können selektiv Bildbereiche bestimmt werden, auf die der Filter angewendet werden soll. Die Maskierung entfällt. Mehrere U-Points können zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Gruppierte Kontrollpunkte lassen sich gemeinsam ansteuern, wobei Änderungen dann auf sämtliche Kontrollpunkte wirken.



Die Kontrollpunkte werden zum Beispiel auf das Grün der Wiese und zusätzlich auf das Blau des Himmels gelegt und dann verknüpft. Wird nun die Helligkeit reguliert, ändern sich der markierte Himmel und die Wiese im gleichen Maß. Die Gruppierungen können auch wieder aufgehoben werden.

Die Version 1.1 der Nik Collection 2018 kann über die Webseite von DxO für rund 70 Euro gekauft und heruntergeladen werden. Wer die Anwendungen nach Juni 2018 kaufte, kann das Update kostenlos haben.  (ad)


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