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HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40

Es kann nur eines geben

Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.

Neben Lenovo gibt es diverse andere Hersteller, die zu Thinkpads vergleichbare Notebooks herstellen. Toshiba und HP gehören zu den Wettbewerbern mit Business-Notebooks, die einem Thinkpad am ehesten nahekommen. Das heißt: 14-Zoll-Display, viele Anschlüsse und einen Trackpoint. Und nicht alle Nutzer sind auf der Suche nach den mattschwarzen Referenzmodellen und bevorzugen lieber etwas anderes. Unser Vergleich: das uns vom Hersteller geliehene Toshiba Tecra X40 (E-10W) und das HP Elitebook 840 G5, das uns der Versandhändler Cyberport zum Testen zur Verfügung stellt.

Beide Notebooks sind sich auf dem Papier sehr ähnlich. Ein Intel-Core-i5-8250U-Prozessor, 8 GByte DDR4-Arbeitsspeicher und ein 14-Zoll-Panel mit Full-HD-Auflösung. Außerdem haben beide Notebooks einen Trackpoint verbaut, den wir bei Lenovo Thinkpads schätzen. Die Notebooks sind im Preisbereich von 1.400 Euro angesiedelt. Das ist gerade für die ansonsten eher teureren Toshiba-Notebooks gar nicht so einfach. Im Test wird klar, dass die Unterschiede zwischen beiden Notebooks merkbar sind. Es gibt auch einen knappen Gewinner.

Das Gehäuse: schwer gegen leicht

Angefangen beim Gehäuse, beginnen sich erste Unterschiede zwischen den zwei Kontrahenten zu entwickeln. Abgesehen von der offensichtlich unterschiedlichen Farbgebung ist HPs silbernes Businessnotebook schwerer und etwas klobiger. Es wiegt 1.530 Gramm und ist 1,8 Zentimeter dick. Toshibas schwarzes Tecra-Notebook ist da mit 1.210 Gramm wesentlich leichter und mit 1,3 Zentimetern dünner. Die Verarbeitungsqualität beider Hersteller ist trotzdem sehr gut. Das verwendete Aluminium fühlt sich hochwertig an. Beide Notebooks gewinnen keine Schönheitspreise. Die dicken Displayränder aus Kunststoff und der viele Platz zwischen Gehäuserand und Tastatur lassen vermuten, dass die Geräte sicherlich auch kompakter hätten sein können. Trotzdem finden wir das insgesamt weniger protzig anmutende und leichtere Chassis des Tecra-Notebooks besser.

Punkt für Toshiba.

Die Anschlüsse: Thunderbolt 3 oder USB-A

Sowohl das Tecra X40, als auch das HP Elitebook 840 haben eine gute Auswahl an Anschlüssen. Hier kommt es darauf an, welche Technik Nutzer bevorzugen: Toshibas Notebook hat zwei Thunderbolt-3-Ports, einen USB-A-3.0-Anschluss und einen Micro-SD-Kartenleser. Das HP-Notebook ist traditioneller und hat zwei USB-A-3.0-Ports, einen Thunderbolt-3-Anschluss und RJ45 für Gigabit Ethernet. An einen proprietären Docking-Port lässt sich eine entsprechende Dockingstation anschließen. Außerdem finden wir an der linken Gehäuseseite einen Smartcard-Einschub. Beiden Notebooks ist ein HDMI-2.0a-Anschluss und ein SIM-Kartenslot für das Mobilfunkmodem gemein, das allerdings beim HP-Modell nicht integriert ist - dazu später mehr.

Der fehlende SD-Kartenleser beim HP-Notebook nervt uns. Außerdem kommt das Toshiba mit einem vielseitig einsetzbaren USB-Typ-C-Netzteil, während HP einen proprietären Ladestecker verwendet. Laden lässt sich das Gerät aber ebenfalls per USB Typ-C, auch wenn das Notebook protestiert und eine HP-Stromquelle empfiehlt. Betrachten wir die Notebooks als reine Business-Geräte, geben wir dem HP-Notebook allerdings den Vorteil. Die Möglichkeit, eine Dockingstation, Smartcard-Anmeldung und kabelgebundenes Ethernet ohne Adapter zu verwenden, überwiegen den Vorteil einer Micro-SD-Karte. Daher:

Punkt für HP.

Tastatur und Touchpad: modern oder traditionell

Die Tastatur des Toshiba Tecra vermittelt ein angenehmes Tippgefühl. Der Tastenanschlag ist etwas weicher als bei der HP-Konkurrenz und das Tastenlayout nutzt weniger Doppelbelegungen über die FN-Taste. Das liegt daran, dass das Layout des HP Elitebook mehr Sondertasten aufweist, etwa für Sprachchat oder Präsentationen. Sondertasten sind dort zudem an der rechten Seite noch neben der Return-Taste zu finden. Toshibas Notebook ist da traditioneller und platziert Sondertasten rechts neben den F-Tasten. Die Tastaturen beider Geräte sind mit weißen LEDs beleuchtet - sehr gut.

Eine kleine Überraschung ist das Touchpad des Tecra X40: Die Oberfläche fühlt sich sehr angenehm weich an. Eingaben sind per Fingertip oder mit weichem Klick möglich. Der integrierte Fingerabdrucksensor fügt sich der Texturierung ein. Wir merken nicht, wenn wir mit dem Finger darüber gleiten. Ehrlich gesagt, gibt es wohl kaum ein Touchpad, das sich so gut anfühlt und da ist das HP Elitebook keine Ausnahme: Zwar sind auch mit diesem Notebook präzise Fingerbewegungen auf einer ausreichend großen Sensorfläche möglich, allerdings ist diese rauer texturiert, klickt sich schwerfälliger und hat klotzigere schwergängigere Maustasten.

Der Trackpoint ist bei beiden Notebooks eine gern gesehene Ergänzung. Anzumerken ist, dass beiden Modellen eine mittlere Maustaste fehlt, die ein Lenovo Thinkpad integriert hat. Beim Scrollen auf Webseiten fehlt uns diese Taste schon sehr. Wir müssen also auf die Scrollbalken oder Pfeiltasten zurückgreifen. Der Trackpoint des HP Elitebook gefällt uns dabei etwas besser, da er kleine Gumminoppen für besseren Halt hat. Auch ist er etwas größer als Toshibas Pendant.

Das angenehmere Tippgefühl auf der Tastatur und das komplett überlegene Touchpad machen die Arbeit auf Toshibas Notebook allgemein angenehmer. Deshalb:

Punkt für Toshiba.

Das Display: ein klarer Sieger

Die Bildschirme beider Business-Notebooks sind gleich groß und lösen in identischen 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Der Unterschied: Das Tecra X40 hat einen integrierten Touchscreen und lässt sich daher auch mit dem Finger bedienen. Trotzdem ist das Panel entspiegelt, was für diesen Displaytyp untypisch ist.

Zwar kann das HP nicht mit einem Touchscreen punkten, allerdings ist unserer Meinung nach diese Eingabemethode für ein Clamshell-Notebook zwar ein netter Zusatz, aber nicht wirklich relevant. In unserem Test nutzen wir den Touchscreen kaum. Wichtiger ist uns die Helligkeit und hier kann das HP-Notebook überzeugen, während das Tecra X40 enttäuscht. Wir messen im Durchschnitt 391 Candela pro m², respektive nur 251 cd/m². Nur das HP-Notebook ist auch für den Einsatz im Freien gewappnet. Beim Toshiba-Pendant können wir das eigentlich vergessen. Das ist schade, denn das leichtere Chassis würde dem Nutzen als mobiles System entgegenkommen. Der Sieger ist hier klar:

Punkt für HP.

Die Leistung: ähnliche Hardware, unterschiedliche Ergebnisse

Sowohl das HP Elitebook, als auch das Toshiba Tecra X40 nutzen als CPU den Intel Core i5-8250U mit vier Kernen und acht Threads. Die Generation Kaby Lake Refresh stammt aus dem vierten Quartal 2017 und ist nicht mehr ganz neu. Bei Business-Notebooks werden neue Prozessorserien üblicherweise etwas später eingeführt und beide Notebooks sind bereits seit einer Weile auf dem Markt erhältlich.

Die Leistung des Prozessors ist für Büroarbeiten und Adobe Photoshop sehr gut. Wir können hier keine Unterschiede feststellen. Erst, als wir den CPU-Benchmark Cinebench R15 im Multi-Core-Betrieb laufen lassen, schneidet das HP Elitebook mit etwa 510 Punkten zu 460 Punkten des Toshiba-Konkurrenten knapp 10 Prozent besser ab. Beide Notebooks nutzen eine sehr ähnliche NVMe-SSD von Samsung mit 256-GByte Kapazität und 8 GByte DDR4-Arbeitsspeicher im Single Channel.

Die Werte bestätigen sich in einer Partie Counter Strike: Global Offensive: Das HP Elitebook erreicht im Durchschnitt 40 fps, das Toshiba Tecra X40 nur 32 fps. Wohlgemerkt sind beide Notebooks für ein solches Spiel denkbar ungeeignet. Diverse Ruckler und Stotterer mindern den Spielspaß bei beiden Notebooks massiv, selbst auf niedrigen Details und ohne aktiviertem Anti Aliasing.

Der Vorteil des HP-Notebooks ist allerdings spür- und hörbar: Die Kühlung ist effizienter und lässt das SoC unter durchschnittlich niedrigeren Temperaturen laufen. Mit dem Tool Hwinfo messen wir während des Benchmarks Cinebench R15 etwa 67 Grad Celsius beim Elitebook 840 und 74 Grad beim Tecra X40. Trotzdem ist HPs Notebook wesentlich leiser unter Last, hat jedoch im Gegensatz zum Toshiba-Laptop ein leichtes Grundrauschen. Toshibas Tecra X40 dreht unter Last lauter und mit höherem Ton auf.

Die bessere Kühlung ermöglicht es dem Elitebook 840 mit 2.700 Mhz etwa 350 Mhz höhere Taktraten zu nutzen als Toshibas gemessene 2.350 MHz. Während dem Benchmark-Prozess liegt die SoC-Leistungsaufnahme des Elitebooks zu großen Teilen bei 18 Watt - drei Watt mehr, als Toshibas Notebook halten kann.

Die SSD-Leistungswerte sind hingegen fast identisch. Kein Wunder, denn beide Notebooks nutzen eine Samsung-SSD mit 256 GByte Kapazität. Maximal erreichen sie im sequenziellen Lesen etwa 3.350 MByte/s. Das Tecra X40 nutzt eine theoretisch langsamere PM961. Die ist messbar schneller beim Lesen von 4-KByte-Blöcken. Dafür schreibt die PM981-SSD im HP-Notebook fast 300 MByte/s schneller als Toshibas Massenspeicher. In der Praxis sind diese Werte bei beiden Modellen so hoch, dass Unterschiede kaum auffallen.

Der Vergleich zwischen Elitebook und Tecra zeigt, was eine effiziente Kühlung bei praktisch gleicher Hardware ausmachen kann. HPs Gerät ist kühler, unter Last leiser und insgesamt etwas schneller.

Daher geht das Elitebook als Gewinner in diesem Bereich hervor.



Ein Blick ins Innere: Gleichstand



Das Öffnen des Gehäuses ist bei beiden Notebooks relativ einfach möglich: Das Tecra und das Elitebook halten ihre Unterseite jeweils mit herkömmlichen Kreuzschlitzschrauben fest. Dabei lässt sich die Schale von Toshibas Notebook zwar mit mehr Schraubarbeit, dafür wesentlich einfacher lösen. Das Elitebook hat eine sehr fest eingesetzte Schale, die wir nur mit zusätzlichem Werkzeug und unter knackenden Geräuschen aufbekommen. Ein dünnes Messer oder eine Kreditkarte sind hilfreich. Dabei müssen wir aufpassen, das Aluminium nicht zu beschädigen. Der Vorteil des HP-Notebooks: Die Schrauben sind an der Schale befestigt und fallen nicht heraus. Wir können sie also nicht verlieren, was beim Tecra X40 schon einmal passieren kann.

Nach dem Öffnen finden wir sehr ähnliche Platinenlayouts vor. Beide Notebooks haben freien RAM-Schacht übrig, der zweite wird vom vorinstallierten RAM-Riegel belegt. Das HP-Notebook hat zudem einen nicht belegten Slot für ein Mobilfunkmodem. Die Antennen sind bereits verlegt und einen entsprechenden SIM-Slot gibt es ebenfalls, so dass ein Nachrüsten sehr leicht möglich ist.

Das Tecra X40 hat das LTE-Modul im Preis bereits mit inbegriffen. Dafür ist es nicht ohne Weiteres möglich, die M.2-SSD auszutauschen, da sich diese auf der anderen Seite des Mainboards befindet. Wir müssen also zusätzliche Schrauben lösen, wenn wir dort herangelangen wollen. Ein fehlendes LTE-Modul und ein recht fest angebrachter Deckel stehen einer schwer austauschbaren M.2-SSD gegenüber. Erreichbar sind die Komponenten beider Notebooks zwar nach einer Zeit, allerdings mit Aufwand.

Keiner der Kontrahenten erhält einen Punkt.

Die Akkulaufzeit - mehr Kapazität siegt

Das HP Elitebook und das Toshiba Tecra X40 haben ähnlich große Akkus. Wir lesen mit dem Tool AIDA64 Engineer 50 Wattstunden bei HP und 48 Wattstunden bei Toshiba aus. In unseren Standard-Akkutests messen wir für das Elitebook entsprechend bessere Werte, die allerdings recht eindeutig ausfallen. Der Benchmark Powermark von UL simuliert in der Productivity-Voreinstellung Büroarbeiten, Schreiben, Webbrowsing und Videochats. Bei einer Displayhelligkeit von 200 cd/m² erreicht das HP Elitebook hier 8:49 Stunden. Toshibas Tecra kommt bei gleicher Helligkeitseinstellung nur auf 7:24 Stunden.

Die Tendenz spiegelt sich auch im leistungsfordernderen UL-Benchmark PCMark8 im Home-Conventional-Preset wider, der etwa auch Casual Gaming mit einbezieht: HPs Notebook erreicht 5:39 Stunden, Toshibas Konkurrenzprodukt schafft nur 4:32 Stunden - ebenfalls bei 200 cd/m².

Das HP-Notebook gewinnt in dieser Kategorie.

Die Software: Weniger ist mehr

Das Elitebook und das Tecra nutzen beide Windows 10 Pro 64 Bit. Das ist bei Business-Notebooks dieser Preisklasse schon Standard. Allerdings installiert Toshiba wesentlich weniger zusätzliche Software auf seinem Notebook. Die Desktop-App Toshiba-Einstellungen bietet dabei recht sinnvolle Einstellungsmöglichkeiten, wir können dort etwa die Tastaturbeleuchtung einstellen oder ein Systempasswort festlegen.

Auf dem Elitebook hingegen befindet sich viel unnötige Software, die wir zum großen Teil gar nicht nutzen. Dazu zählen Assistenten für HP-Drucker, Support-Software oder proprietäre Download-Manager. In einigen Fällen nervt die im Hintergrund laufende Software durch kleine Pop-up-Fenster am unteren Bildschirmrand, etwa wenn wir ein Drittanbieter-Netzteil einstecken. Wir finden, dass gerade bei Software weniger oft mehr ist, daher:

Punkt für Toshiba.

Verfügbarkeit und Fazit



Beim Onlinehändler Cyberport und bei anderen gibt es das von uns getestete HP Elitebook 840 G5 mit Core i5-8250U, 8 GByte RAM und 256-GByte-SSD für etwa 1.330 Euro zu kaufen. Das Toshiba Tecra X40 (E-10W) gehört mit ähnlicher Austattung zu den preiswerteren Toshiba-Notebooks. Der Preis ist beim gleichen Onlineversandhändler mit etwa 1.450 Euro angegeben. Ein LTE-Modem ist hier mit inbegriffen, was beim HP-Notebook nachgerüstet werden müsste.

Fazit

Im direkten Vergleich geht das Elitebook 840 G5 als Sieger hervor. In unseren getesteten Kategorien liegt der Punktestand am Ende bei vier zu drei für das Businessnotebook von HP. Der Sieg ist zwar knapp, aber an einigen wichtigen Merkmalen verdient.

Das Toshiba Tecra X40 (E-10W) hat dabei anfangs viel richtig gemacht: Es ist ein gut verarbeitetes und wesentlich leichteres 14-Zoll-Notebook als der HP-Konkurrent. Die Tastatur mit sinnvollerem Layout und vor allem das wirklich sehr gute Touchpad sind dem Elitebook ebenfalls weit überlegen.

Uns gefällt, dass Toshiba weniger Software auf dem Tecra X40 vorinstalliert. HP hingegen bietet den Besitzern des Elitebooks diverse Programme, die letztlich meist sowieso nicht genutzt werden und teilweise mit unnötigen Einblendungen nerven. Das geht besser, wie Toshiba zeigt.

Bei den Anschlüssen sind beide Notebooks fast gleichauf: Das HP Elitebook bietet mehr USB-A-Buchsen, RJ45 für Gigabit Ethernet, einen Dockingport und einen Smartcard-Reader. Dagegen ist das Toshiba-Notebook etwas moderner aufgestellt. Der Vorteil hier ist ein weiterer Thunderbolt-3-Port und ein Micro-SD-Kartenleser. Das HP ist für den Büroalltag etwas besser gerüstet - vor allem, wenn wir es als stationäres Schreibgerät auf dem Tisch nutzen.

Einen überraschenden Vorteil kann sich das HP-Notebook bei der Leistung erarbeiten, obwohl beide Geräte fast identisch ausgestattet sind. Sowohl im Cinebench R15, als auch in einer Partie CS:GO liegt das Elitebook etwa 10 Prozent vor dem Tecra X40. Unter Last bleibt es leiser und kühler als das Toshiba-Gerät. Die Leistung der NVMe-SSDs ist bei beiden Modellen annähernd identisch und sehr gut. Im Büroalltag sind beide Notebooks gut geeignet. Der bessere Lüfter gibt dem Elitebook allerdings hier den Vorteil.

Sehr enttäuschend ist das dunkle 14-Zoll-Display des Tecra X40. Beide Notebooks haben ein Full-HD-Panel. Allerdings messen wir beim Toshiba-Notebook nur 251 cd/m² Leuchtdichte. Das reicht für Innenräume, aber kaum in helleren Umgebungen. Das Elitebook 840 G5 hingegen leuchtet mit 391 cd/m² angenehm hell. Auch der integrierte Touchscreen kann das Toshiba-Notebook in diesem Punkt nicht retten.

Der Akku des HP-Notebooks ist etwa größer: 50 Wattstunden zu 48 Wattstunden des Tecra X40. Dementsprechend ist die Akkulaufzeit höher. Während das HP-Notebook im PCMark8 etwa 8:49 Stunden schafft, kommt Toshibas-Businessnotebook nur auf 7:24 Stunden.

Gerade durch das wesentlich bessere Display und die höhere Akkulaufzeit ist das HP Elitebook 840 G5 der Sieger, obwohl es mehr als 100 Euro preiswerter ist. Im niedrigen Preissektor gibt es von Toshiba mit dem Tecra X40 (E-10W) zwar ein gutes, aber nicht ausreichend abgerundetes Notebook. Für ein solches Gerät müssten wir bereit sein, wesentlich mehr Geld auszugeben.  (on)


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