Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/spyra-one-wasserpistole-zaehlt-tankfuellung-und-pumpt-automatisch-1809-136359.html    Veröffentlicht: 03.09.2018 13:00    Kurz-URL: https://glm.io/136359

Spyra One

Wasserpistole zählt Tankfüllung und pumpt automatisch

25 Wasserstöße gibt die Spyra One ab, dann kann sie automatisch nachgefüllt werden. Auf Kickstarter wird die Wasserpistole finanziert, die mit integriertem LC-Display, automatischer Pumpe und Schmutzfilter fast übertrieben wirkt. Deswegen scheint sie viele Unterstützer zu finden.

Auf Kickstarter wird ein interessantes Wasserpistolen-Konzept finanziert. Die Spyra One verschießt Wasser in einzelnen Portionen, als eine Art Projektil statt eines kontinuierlichen Wasserstrahls. Ein integrierter Mikrocontroller zählt die verbliebenen Ladungen pro Tankfüllung und eine elektrische Wasserpumpe lädt das Spielzeug automatisch nach. Gründer des Projekts sind die drei deutschen Unternehmer Sebastian Walter, Rike Brand und Marius Rudolf, das Entwicklerteam umfasst zehn Mitarbeiter.

Dieses Konzept scheint gut anzukommen: Auf der Crowdfunding-Plattform konnte das Team bereits etwa 440.000 Euro sammeln, was das ursprüngliche Ziel von 51.000 Euro weit übersteigt. Die Kampagne läuft noch bis zum 4. September 2018. Der Mindestbetrag für die Unterstützung beträgt 115 Euro.

Die Wasserpistole hat einen 750 ml großen Wassertank, der 25 Wasserstöße ermöglicht. Die verbleibende Anzahl wird auf einem LC-Display angezeigt. Um den Tank nachzufüllen, wird die Mündung unter Wasser gehalten. Dabei wird ebenfalls der für das Schießen notwendige Druck aufgebaut. Eine elektrisch betriebene Pumpe saugt das Wasser dann an, der Prozess dauert laut Hersteller 14 Sekunden. Im Gehäuse ist ein mechanischer Filter integriert, der Schmutz aus dem eingesaugten Wasser heraussiebt. Das Gehäuse ist nach IP67 zertifiziert. Es ist also gegen kurzes Untertauchen in Wasser, aber nicht für dauerhaften Wasserdruck ausgelegt.

Die Reichweite der Wasserpistole beträgt etwa 7,5 Meter, was andere Geräte ebenfalls erreichen. Auf 5 Metern soll ein Projektil noch seine komprimierte Form behalten. Den Druck spüren Ziele laut Entwickler auf dem Körper. Das Gehäuse stammt aus dem 3D-Drucker. Das von Unterstützern gesammelte Geld soll in die Hardware für den Herstellungsprozess gesteckt werden.

 (on)


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