Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/vive-wireless-adapter-drahtlosadapter-von-htc-erkennt-drei-spieler-auf-dem-feld-1808-136138.html    Veröffentlicht: 22.08.2018 17:41    Kurz-URL: https://glm.io/136138

Vive Wireless Adapter

Drahtlosadapter von HTC erkennt drei Spieler auf dem Feld

HTC verkauft künftig einen eigenen Drahtlosadapter für seine VR-Headsets. Er erkennt recht große Spielareale und hat einen Akku für die Gürtelschnalle. Der Preis für das Zubehör ist sehr hoch, für den ohnehin schon teureren Vive Pro noch einmal höher.

Obwohl es bereits mit dem TPCast ein entsprechendes Produkt für die drahtlose Verbinung von VR-Headsets gibt, bringt HTC seinen Wireless Adapter ab dem 24. September 2018 auf den Markt. Ab dem 05. September kann er vorbestellt werden. Das Zubehör ist kompatibel mit den VR-Headsets HTC Vive und HTC Vive Pro. Für letztere muss zusätzliches Zubehör für 75 Euro hinzugekauft werden, da sich die Anschlusskabel vom herkömmlichen Vive unterscheiden. Außerdem ist das System an sich mit 350 Euro nicht ganz preiswert.

Die Verbindung baut der Wireless Adapter über die Drahtlostechnik Wigig auf. Das System erfordert den Einbau einer zusätzlichen mitgelieferten Empfängerkarte in einen freien PCIe-Slot im Hostrechner. Nach dem Aufbau erkennt diese Konfiguration Spielareale mit einer maximalen Größe von 6 x 6 Metern. HTC wirbt zudem damit, dass maximal drei Spieler im gleichen Areal stehen und miteinander spielen können, ohne dass sich die Sensoren gegenseitig beeinflussen.

Der Adapter wird von einem am Gürtel befestigten Akku mit Strom versorgt. Die Laufzeit gibt der Hersteller mit 2,5 Stunden an. Was zunächst nach nicht viel klingt, ist jedoch erfahrungsgemäß ausreichend, da schon kurze VR-Spielesessions schnell anstrengend werden.

Die Mindestanforderungen für den Betrieb eines kabellosen Vive ändern sich im Vergleich zum Standardmodell bis auf den zusätzlich notwendigen PCIe-Slot nicht. Das bedeutet: ein Intel-Core i5-4590- oder AMD-FX-8350-Prozessor, 4 GByte freier Arbeitsspeicher und eine Geforce GTX 1060 beziehungsweise AMD Radeo R9 480 sollten Nutzer besitzen. Zum Kauf des Wireless Adapters gibt es ein zweimonatiges Abonnement für Viveport, einer Sammlung an VR-Spielen.  (on)


Verwandte Artikel:
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf   
(13.04.2018, https://glm.io/133809 )
Virtual Reality: Sony senkt Preis von Playstation VR   
(01.09.2017, https://glm.io/129833 )
Quartalszahlen: HTC macht weiter Verluste   
(10.05.2016, https://glm.io/120799 )
HTC Vive Pro ausprobiert: Ohne Anlauf, Tor!   
(28.02.2018, https://glm.io/133025 )
Tpcast: Drahtlosadapter für HTC Vive kommt nach Europa   
(25.08.2017, https://glm.io/129682 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/