Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/microsoft-modern-keyboard-im-test-die-suche-nach-dem-lieblingsschreibinstrument-1808-135782.html    Veröffentlicht: 06.08.2018 09:02    Kurz-URL: https://glm.io/135782

Microsoft Modern Keyboard im Test

Die Suche nach dem Lieblingsschreibinstrument

Das IBM Model M ist zu klobig, MX-Blue-Schalter sind zu laut: Es muss eine schlanke Flachtastatur sein. Ein Redakteur geht auf sein persönliches Abenteuer und testet das Microsoft Modern Keyboard mit Fingerprint ID.

Bei Tastaturen ist die Golem.de-Redaktion gespalten: Viele Kollegen schwören auf das Klackern und das haptische Schalten eines mechanischen Modells mit Cherry-MX-Blue-Switches, einige mögen lineare Schaltwege, andere sind mit der Chiclet-Tastatur ihres Laptops zufrieden. Es gibt sogar einen Redakteur, der je nach Laune immer wieder auf einer anderen mechanischen Tastatur schreibt - aber nur, wenn sie alt, rustikal und anscheinend möglichst laut ist. Sein Favorit: das IBM Model M aus den 80er Jahren.

Und es gibt Leute wie mich, die zum Schreiben etwas Subtiles, Schlankes, Flaches und am Liebsten Drahtloses nutzen, auch wenn ich mich dann vom Model-M-Enthusiasten als merkwürdig betiteln lassen muss. Es scheint, als hätten viele Journalisten einen kleinen Tastaturtick. Kein Wunder, ist sie doch das Werkzeug Nummer eins in diesem Beruf - wie für einen Musiker das Instrument. Meine Wahl fiel schnell auf das Microsoft Surface Keyboard. Doch es gibt da noch eine Alternative aus dem gleichen Hause: das fast baugleiche Microsoft Modern Keyboard mit integriertem Fingerabdrucksensor und Bluetooth-Funkmodul.

Ich konnte diese Tastatur, die von Microsoft als Testmuster zur Verfügung gestellt wurde, etwas länger testen. Mein Eindruck: Mit ein paar Verbesserungen wäre sie das perfekte Werkzeug für mich, wie eine Fender Stratocaster oder ein Steinway-D-274-Flügel für den Musiker. Dementsprechend hoch ist aber auch der Preis von aktuell etwa 105 Euro. Und einige Makel finde ich trotzdem.

Wie aus einem Guss

Wie schon sein Vorgänger Surface Keyboard lehnt sich auch das Modern Keyboard an die Bauweise eines Apple Wireless Keyboard an, das aufgrund seiner Tastenanordnung für mich als Windows-Nutzer eher ungeeignet ist. Die Devise beim Design lautet hier: Weniger ist mehr. Das bedeutet, dass Microsoft auf große Gehäuseränder verzichtet und das Profil der Tastatur möglichst flach hält. Das Gehäuse ist mit 42 x 11,7 cm sogar etwas kürzer als das Apple Keyboard. Die Höhe ist mit 1,7 cm ebenfalls gering gehalten.

Die Schale ist aus Aluminium gefertigt, dessen Textur und Haptik mich sehr stark an andere Surface-Produkte erinnert. Die Verarbeitungsqualität des Produktes ist exzellent. Hier knarzt, wackelt oder verbiegt nichts. Zudem sind die Spaltmaße zwischen der Ober- und Unterseite des Gehäuses sehr klein - fast wie aus einem Guss!

Die gute Verarbeitungsqualität gilt auch für die Tastenkappen des Modern Keyboard. Im Gegensatz zum Gehäuse bestehen diese aus Kunststoff, der sich hochwertig anfühlt. Die Beschriftung der Tasten ist sehr gut erkennbar: weiße Schrift auf dunkelgrauem Grund. Auch nach monatelangem Tippen sind keine Abnutzungserscheinungen zu erkennen. Die Tasten haben kaum Spiel in ihren Aussparungen und wackeln daher nicht. Hier ist subjektiv sogar das schon gut verarbeitete Surface Keyboard im Hintertreffen.

Schlankheitskur auf Kosten der Funktionstasten

Bei den Funktionstasten muss ich hingegen ein paar Abstriche in Kauf nehmen, die ich so bei meiner heimischen mechanischen Gaming-Tastatur Corsair K70 nicht machen muss. Grundsätzlich sind beim Modern Keyboard alle wichtigen Tasten vorhanden, wie es sich für ein Modell mit vollständigem Layout gehört. Es fehlt aber eine Leiste mit Multimediatasten wie dem Lautstärkeregler oder der Stummschalttaste. Diese können nur mit einem Druck auf die Fn-Taste erreicht werden und sind eine Doppelbelegung der F-Tasten F1 bis F12, die zudem nur die halbe Tastenhöhe haben. "Wer schön sein will, muss leiden" gilt wohl nicht nur für Menschen.

Eine gute, aber schlecht umgesetzte Idee ist es, dass sich auf Höhe der F-Tasten und über dem Nummernblock Windows-spezifische Aktionstasten befinden. Per Knopfdruck kann ich den Taschenrechner öffnen, den Bildschirm sperren, alle offenen Fenster minimieren oder das Nachrichten-Panel von Windows 10 öffnen. Ich finde mich jedoch oft in der Situation, das alles mit mir schon bekannten Tastenkürzeln zu erreichen. Letztlich schalte ich häufiger, als mir lieb ist, den Bildschirm aus Versehen aus, wenn ich beim Schreiben zur Maus oder zum Kaffee greife. Abschalten lassen sich diese Tasten leider nicht.

Der Frust ist aber schnell vergessen, wenn es ums eigentliche Tippen geht. Hier spielt das Modern Keyboard in der oberen Liga der Flachtastaturen

Klk, Klk, Klk, statt Krach! Krach! Krach!

Das Tippgefühl ist letztlich entscheidend und Vorlieben dahingehend bei jedem Menschen anders. Deshalb streiten sich Kollegen auch gerne darüber, was die eine Tastatur für sie ist, genauso wie Musiker sich über ihr Lieblingsinstrument streiten können. Ich nutze zum Schreiben schon seit einer Weile gerne flache Tastaturen, und Schalter mit Scissor-Technik sind für mich sehr angenehm - gerade beim Schreiben längerer Texte. Angefangen hat das mit preiswerten Modellen wie der Cherry Strait, die noch immer ein gutes Produkt für wenig Geld ist. Das Modern Keyboard fühlt sich jedoch einfach besser an, was allein schon den hohen Preis rechtfertigt.

Der Tastendruck der Scissor-Tasten ist für eine Flachtastatur relativ hoch, gerade wenn man Notebook-Tastaturen gewöhnt ist. Der Vergleich zum Apple Keyboard kommt hier nicht nur nach meinem Gefühl auf, sondern ist auch messbar. Kein Wunder, denn der Anschlagdruck beträgt bei beiden Tastaturen 6,08 Euro in Münzen - sechs 1-Euro- und vier 2-Cent-Stücken - oder genauer: knapp 60 Gramm. Ebenfalls identisch sind die Maße der quadratischen Tastenkappen mit einer Seitenlänge von 15 Millimetern und Abständen von 3 mm zwischen den Tasten. Wichtig für mich ist, dass der Schaltweg nur 2 mm beträgt. Damit lässt sich sehr schnell schreiben, auch ohne dass ich gefühlt in die Tasten hauen muss.

Leichte Reinigung

Auch in Aspekten der Hygiene und Sauberkeit ist das Modern Keyboard ein Beispiel, wie man es richtig macht: Durch die sehr geringen Spaltmaße zwischen der Gehäuseschale und den einzelnen Tasten dringt kaum Schmutz in das Innere der Tastatur. Ein Wisch mit einem leicht angefeuchteten Tuch reinigt schnell die Räume zwischen den Tasten, da sich auf der angerauten Aluminiumbeschichtung gerne Fusseln ablagern. So rieselt auch nach mehreren Monaten Schreibarbeit kein ekliger Dreck heraus. Das darf ich mit der recht offenen mechanischen Corsair K70 nicht machen. Mühsames Abnehmen der Tasten und anschließendes Reinigen sind beim Modern Keyboard nicht nötig. Durch die Scissor-Technik ist das auch nicht ratsam. Nach meiner Erfahrung ist es schwierig und teilweise gar nicht möglich, die Kappen wieder passgenau aufzustecken.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Schreibgefühl auf dem Modern Keyboard sehr gut gefällt. Zudem ist die Tastatur angenehm leise. Statt ständigem Krach gibt es nur ein typisches Klicken, wenn die Schalter auf den Sensor treffen, die Gummikuppeln eingedrückt werden und die Kunststoffscheren sich bewegen. Der spürbare Tastenanschlag ist zudem nicht ermüdend stark, so dass selbst ständiges Tippen acht Stunden am Tag nicht an den Händen zehrt. An den Tasten F und J sind Nuten für Zehnfingerschreiber spürbar. Das ist für mich als Sieben-Finger-Improvisierer aber nicht allzu relevant.

Eingeschränkte Ergonomie

Ein Kompromiss, den ich dabei eingehen muss, ist das Fehlen von einstellbaren Klappfüßen an der Unterseite der Tastatur. Stattdessen residiert das flache Brett immer auf dem integrierten Akku. Die leichte Schräglage ist für mich, der ich selbst weder Klappfüße unter einer Tastatur noch Handballenunterlagen vor einer Tastatur mag, optimal. Trotzdem wären Einstellungsmöglichkeiten von Vorteil. Schließlich kostet das Produkt nicht gerade wenig Geld.

Was ich am meisten bemängele, ist die fehlende Tastenbeleuchtung an einem Großteil der Tasten. Lediglich Indikatoren für die Fn-Taste, Capslock, den Nummernblock und die Rollen-Taste leuchten in kaltem Weiß. Diese Beleuchtung würde ich gerne unter allen Tasten sehen. Gerade abends kann ich Buchstaben dann wesentlich besser erkennen, wenn das wirklich einmal notwendig ist. Außerdem ist die Leuchtstärke der wenigen vorhandenen LEDs viel zu gering. Oft muss ich zweimal schauen, ob die Fn-Taste wirklich aktiviert ist oder nicht.

Eventuell ist die fehlende Tastaturbeleuchtung auch eine Strategie, die Akkulaufzeit der Tastatur zu erhöhen. Diese hat mich ziemlich positiv überrascht.

Ich muss die Tastatur irgendwann aufladen?

Für mich ist an einer drahtlosen Tastatur wie dem Modern Keyboard wichtig, dass diese auch lange ohne Stromkabel auskommt. Hier werde ich nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Erst nach knapp neun Wochen Dauereinsatz ist die Tastatur unvermittelt ausgegangen - beeindruckend. Einziger Nachteil daran, der eigentlich keiner ist: Nach einer so langen Zeit vergesse ich, dass die Tastatur überhaupt ohne Strom läuft, und damit das regelmäßige Aufladen. Vielleicht sollte ich mir einen diesbezüglichen Kalendertermin eintragen, der sich alle acht Wochen wiederholt.

Schon das Surface Keyboard als Vorgänger des Modern Keyboard konnte eine ähnliche Akkulaufzeit vorweisen. Allerdings hat Microsoft den Energiespeicher verbessert. Muss ich in das ältere Modell noch zwei AAA-Batterien einlegen, kann ich das Modern Keyboard über den fest verbauten Akku betreiben und am Micro-USB-Port laden. Am Akku befindet sich zudem ein Power-Schalter, der aber im Alltag nicht gebraucht wird und eher dann sinnvoll ist, wenn ich die Tastatur länger verstauen möchte.

Mit und ohne Kabel und im Bios nutzbar

Das liegt an der sehr guten Verbindung mit Bluetooth Low Energy, das auch unter dem werblicheren Namen Bluetooth Smart bekannt ist. Das mir vorliegende Testmuster unterstützt die Standards Bluetooth 4.0, 4.1 und 4.2. Das Besondere daran ist, dass sich die Tastatur nach einigen Minuten der Nichtbenutzung selbstständig in den Ruhezustand versetzt. Das Aufwecken merke ich immer dann, wenn ein Tastendruck eine spürbare Verzögerung von etwa einer halben Sekunde aufweist. Nach diesem kurzen Wake-up Lag kann ich normal weitertippen.

Da Bluetooth LE typischerweise mit einer Signalleistung von etwa zehn Milliwatt gerade bei kurzen Datenstößen im Vergleich zu herkömmlichem Bluetooth sehr energiesparend ist, wundert mich auch die lange Akkulaufzeit der Tastatur nicht. Die theoretische geringe Reichweite von zehn Metern ist für so ein Peripheriegerät zudem wenig relevant. Einige Probleme mit der Technik gibt es, wenn die Verbindung der Tastatur kurz abbricht und ich keine Eingaben tätigen kann. Solche Latenzen sind recht selten, aber trotzdem spürbar. In einer Partie Counter Strike: Global Offensive würde ich der Tastatur nicht mein virtuelles Leben anvertrauen. Beim Schreiben langer Texte ist das aber kein Problem.

Was das Modern Keyboard dem älteren Surface Keyboard und auch Apples Vergleichsmodell merklich überlegen macht, ist das mitgelieferte USB-Kabel - doch wie kann so etwas Banales relevant sein? Da wäre der Fakt, dass sich das Modern Keyboard auch als kabelgebundene Variante per USB betreiben lässt. Das funktioniert bei ausgeschaltetem Bluetooth-Funkmodul. Das ist schon ein großer Vorteil, vor allem, wenn ich die Tastatur an älteren Computern, frisch installierten Betriebssystemen ohne Treiber oder Desktop-PCs ohne Bluetooth nutzen möchte. Netter Nebeneffekt: Kabelgebunden funktioniert die Tastatur sogar im Bios und unter Linux ohne Probleme: Testen konnte ich das an einem UEFI-gesteuerten Mainboard und an einem Raspberry Pi mit installiertem RetroPie-Betriebssystem.

Ebenfalls ein nettes Feature ist der integrierte Fingerabdrucksensor. Dieser ist an der Stelle angebracht, an dem sich üblicherweise die rechte Windows-Taste befindet. Er funktioniert grundsätzlich wie jeder andere Sensor dieser Art auch zusammen mit Windows Hello in Windows 10. Die Einrichtung des Dienstes geht schnell. Einzig, dass ich dafür ein Microsoft-Konto benötige, ist ein Nachteil.

Zudem ist die Nutzung des Sensors etwas ungewöhnlich. Das Betriebssystem registriert den Fingerabdruck erst, wenn die Taste heruntergedrückt wird. Bei vielen Notebooks und Smartphones reicht da ein simples Auflegen aus. Anfangs war ich auch etwas skeptisch bezüglich des Sinns eines Fingerabdrucksensors. Nach einer Weile ist es aber angenehm einfach und schnell, sich am Betriebssystem anzumelden, vor allem, wenn man wie ich alternativ ewig lange Passwörter eingeben muss - praktisch.

Verfügbarkeit und Fazit

Das Modern Keyboard mit Fingerprint-ID hat das Surface Keyboard so gut wie ersetzt. Es wird beim Hersteller selbst aber für teure 140 Euro angeboten. Bei Drittanbietern wie Amazon gibt es die Tastatur zu Preisen von etwa 105 Euro und damit zum fast identischen Preis wie den Vorgänger. In der Verpackung ist neben der Tastatur noch ein 1-Meter-Micro-USB-Kabel enthalten, das am anderen Ende einen USB-A-Anschluss hat.

Fazit

Das Modern Keyboard ist ein wenig wie ein teures Instrument: In den Details rechtfertigt es den recht hohen Preis im Vergleich zu simplen und preiswerteren Alternativen. Diese scheinbaren Kleinigkeiten machen die Arbeit eines vielschreibenden Journalisten angenehmer, so wie vollere Klänge das Herz eines Orchesterspielers höher schlagen lassen. Und: Die Tastatur fühlt sich einfach hochwertig an.

Für mich als Liebhaber von Flachtastaturen ist das Modern Keyboard eines der besten Produkte mit Scissor-Technik, neben dem Apple Wireless Keyboard speziell für Mac-Nutzer. Die Parallelen sind dabei offensichtlich: Beide Tastaturen haben einen fast identischen Tastenanschlag und sind dabei angenehm leise. Das mit Absicht klein gehaltene Gehäuse spart Platz auf dem Schreibtisch.

Sehr gut ist die kabellose Anbindung per Bluetooth 4.2 Low Energy. Von einem Windows-10-PC wird das Produkt direkt erkannt. Bis auf ein paar sporadisch auftretende Lags registriert die Tastatur selbst schnelle Eingaben präzise. Wegen der - seltenen - Latenzprobleme ist sie zum Spielen aber eher nicht geeignet. Dafür habe ich persönlich sowieso eine mechanische Tastatur parat.

Eine Überraschung ist, dass die Tastatur neun Wochen Dauerbetrieb ohne Aufladung durchgehalten hat. Im Gegensatz zum Vorgänger Surface Keyboard kann sie zudem per USB wieder aufgeladen werden. Ich kann die Tastatur aber auch kabelgebunden nutzen. Das funktioniert sogar beim Hochfahren eines Computers und dem anschließenden Navigieren im Bios.

Der für mich größte Kritikpunkt ist die fehlende Tastenbeleuchtung. Das macht beispielsweise Logitech mit der vollbeleuchteten, aber wesentlich teureren Craft besser. Tasten, die das Modern Keyboard beleuchtet, etwa ein Indikator für die gedrückte Fn-Taste, sind zudem durch die geringe Helligkeit schwer zu erkennen.

Ein netter Bonus ist der integrierte Fingerabdrucksensor, der unter Windows Hello sehr gut funktioniert. Wer braucht da schon Passwörter?

Nein, das Modern Keyboard ist nicht die perfekte Tastatur, aber sie gehört für mich zu den momentan besten Flachtastaturen. Dafür zahle ich auch gerne etwas mehr.  (on)


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