Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/battlefield-5-zweiter-weltkrieg-mit-sprengkraft-1805-134543.html    Veröffentlicht: 23.05.2018 23:27    Kurz-URL: https://glm.io/134543

Battlefield 5

Zweiter Weltkrieg mit Sprengkraft

Zerstörbare Umgebungen und der Bau von Stellungen, dazu ein Einzelspielermodus und kein Battle Royale: Das Entwicklerstudio Dice hat Battlefield 5 präsentiert. Die Serie kehrt zurück in den Zweiten Weltkrieg, zusätzliche Karten und andere Erweiterungen sollen kostenlos erhältlich sein.

Das Entwicklerstudio Dice will Spieler mit Battlefield 5 erneut in den virtuellen Zweiten Weltkrieg schicken - schon der erste, 2002 veröffentlichte Auftakt der Serie mit dem Namenszusatz 1942 war in dem Szenario angesiedelt. Battlefield 5 wird am 19. Oktober 2018 erscheinen, eine Woche nach dem wichtigsten Konkurrenten Call of Duty - Black Ops 4, der am 12. Oktober 2018 auf den Markt kommen soll. Im Aboangebot Access können Neugierige in Battlefield 5 allerdings bereits am 11. Oktober 2018 auf Xbox One und Windows-PC antreten, wenn auch nur mit begrenzter Spielzeit; Details sind noch nicht bekannt. Beide Spiele erscheinen grundsätzlich für Playstation 4, Xbox One und Windows-PC.

Battlefield 5 wird nach aktuellem Wissensstand kein Battle Royale bieten, sondern drei Modi: die Einzelspielerinhalte namens War Stories, einen Koop-Modus namens Combined Arms für bis zu vier Teilnehmer und den Multiplayermodus, der den größten Teil ausmachen dürfte.

In ihm gibt es unter anderem sogenannte Grand Operations - damit will Dice offensichtlich andeuten, dass die Gefechte noch größer werden als die Operations im direkten Vorgänger Battlefield 1. Die Minikriegszüge sollen mehr unterschiedliche Spielmodi enthalten, dynamischer ablaufen und komplexer sein - wenn ein Team nicht gut genug kämpft, soll es eher der Normalfall als die Ausnahme sein, dass es spätere Abschnitte erst gar nicht zu Gesicht bekomme, erklärt Dice. Die Entwickler planen Onlineveranstaltungen mit mehrwöchigen Kämpfen.

Die für Einzelspieler gedachten War Stories sollen wie in Battlefield 1 keine durchgehende Kampagne bieten, sondern Schicksale aus der Zeit des Krieges zeigen. Dice erzählte von einer jungen Widerstandskämpferin in Norwegen, die sich zur Verteidigung ihrer Familie gegen die Nazis stellt. Das Ganze soll wohl eher berührende Schicksale als martialische Haudrauf-Action bieten.

Größere Neuerungen soll es bei der Steuerung und den Bewegungsanimationen geben. Explosionen sollen den Spieler stärker durchschütteln als in den Vorgängern, Waffen teils einen kräftigeren Rückstoß haben - der Spieler soll wohl mehr daran arbeiten müssen, Kampfgeräte bedienen zu können. Spieler sind zu Fuß unterwegs, aber auch in Flugzeugen sowie in Tanks wie dem Tiger 1 der Wehrmacht, mit dem es sogar Panzerschlachten geben soll.

Von Nordafrika bis nach Norwegen

Die Umgebungen sollen weitgehend zerstörbar sein, als Ausgleich gibt es aber auch Bauoptionen, etwa um MG-Nester oder sonstige Verteidigungsstellungen anzulegen. Einsatzorte sind unter anderem Norwegen, Frankreich, Nordafrika und die Niederlande, speziell wurde bei der Ankündigung Rotterdam genannt.

Eine Neuerung soll das System zur Ausstattung der Figuren sein. Das Ganze heißt zumindest im Englischen The Company, es soll quasi die Sammlung aller freigespielten Waffen, Perks, Soldaten und Skins darstellen. Laut Dice wird es keine Pay-to-Win-Extras geben, aber vermutlich sind kosmetische Ausrüstungsgegenstände gegen Bezahlung erhältlich.

Die nach der Veröffentlichung des Hauptspiels folgenden Erweiterungen mit neuen Multiplayerkarten, War Stories und sonstigen zusätzlichen Inhalten soll es für alle Spieler ohne weitere Zahlungen geben. So soll unter anderem verhindert werden, dass sich die Community aufspaltet.  (ps)


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