Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/e-nv200-nissan-packt-40-kwh-akku-in-elektro-van-1804-134042.html    Veröffentlicht: 25.04.2018 08:15    Kurz-URL: https://glm.io/134042

e-NV200

Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van

Nissans neue Version seines Elektro-Vans e-NV200 ist mit einem 40 kWh starken Akkupack ausgerüstet, der für eine erweiterte Reichweite sorgen soll. Das Fahrzeug kann auch als Notstromaggregat arbeiten.

Die neue Version des Elektro-Vans Nissan e-NV200 hat im Wesentlichen einen größeren Akku erhalten. Auch der neue Leaf als Fahrzeug der Kompaktklasse ist mit einem 40-kWh-Akku ausgerüstet- Nissan sagt, dass der Van durch das neue Stromspeicherpaket eine Reichweite von rund 200 km nach dem WLTP-Kombizyklus aufweist.

Der neue e-NV200 hat eine Nutzlast von 705 kg und genügend Laderaum für zwei Europaletten. Interessanterweise ist der Akkupack nicht derselbe wie im Leaf, da Nissan ein aktives Thermomanagement-System in den e-NV200 integriert hat. Da das Fahrzeug auch als Lieferwagen geeignet ist, dürfte es im kommerziellen Betrieb im Gegensatz zum Leaf deutlich mehr Ladezyklen erfahren, weshalb Nissan nach Angaben von Electrek das Fahrzeug mit einer Luftkühlung ausstattet, die die Betriebsdauer erhöhen soll.

Beim neuen e-NV200 gewährt Nissan eine erweitere Garantie auf den Akku. Die Laufzeit wurde auf acht Jahre und 160.000 km verlängert. Beim vorherigen e-NV200 lief die Garantie nur fünf Jahre und 100.000 km.

Neben dem Akkupack hat die neue Version des Fahrzeugs auch ein paar neue Features wie ein verbessertes Onboard-Ladegerät, das jetzt mit 6 kW arbeitet. Wie beim Leaf wurde auch in den e-NV200 eine bidirektionale Ladetechnik eingebaut, die es dem Betreiber ermöglicht, die im Akku gespeicherte Energie zurück ins Netz zu speisen. Das Fahrzeug verfügt auch über eine Steckdose, in die Nutzer Werkzeuge einstecken können. Nach Angaben von Nissan können sie bis zu 15 Stunden lang 1.000 W aus diesem Anschluss ziehen. Beim Vorgängermodell waren es nur 8 Stunden.

Den neuen Elektro-Van gibt es erst einmal nur in Japan und Großbritannien, wo er inklusive staatlicher Förderung für netto rund 21.000 Euro verkauft wird. Weitere Märkte sollen folgen.  (ad)


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