Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/nach-kindle-und-alexa-amazon-soll-heimroboter-planen-1804-134012.html    Veröffentlicht: 24.04.2018 09:05    Kurz-URL: https://glm.io/134012

Nach Kindle und Alexa

Amazon soll Heimroboter planen

Die nächste große Sache von Amazon sollen Heimroboter sein, nachdem das Unternehmen digitalen Lesegeräten und der Sprachsteuerung des Zuhauses zum Durchbruch verholfen hatte.

Mark Gurman von Bloomberg berichtet, dass Amazon unter dem Codenamen Vesta Heimroboter entwickelt, die als neues großes Geschäftsfeld geplant sind. Was diese Roboter können sollen und was nicht, haben die Quellen Gurman offenbar nicht verraten - zumindest steht davon nichts in seinem Bericht. Unter dem Codename Vesta, nach der römischen Göttin der Feuerstelle, des Hauses und der Familie, soll Gregg Zehr, der die Lab126-Hardware-Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Amazon leitet, das neue Projekt vorantreiben. Das Lab126 hat Amazons Geräte wie die Echo-Lautsprecher, die Fire-TV-Set-Top-Boxen, die Fire Tablets und das Fire Phone entwickelt.

Angeblich sollen erste Ergebnisse des Vesta-Projekts bereits 2019 vorgestellt werden, heißt es bei Bloomberg vorsichtig.

Was mit den Vesta-Robotern möglich sein wird, ist nicht bekannt. Möglich wäre ein Telepräsenzroboter, der eine Art mobiles Alexa sein könnte. Derzeit beschränken sich Roboter im Haushalt auf das Saugen und Wischen, doch das sehr erfolgreich.

Sony hatte kürzlich eine neue Version seines Roboterhundes Aibo vorgestellt. Dieser kostet 198.000 Yen, umgerechnet knapp 1.500 Euro. Um den Roboter vernetzt betreiben zu können, muss der Nutzer zusätzlich noch ein Abonnement abschließen. Das hat eine Laufzeit von drei Jahren und kostet im Monat 2.980 Yen, etwa 22 Euro. Der Aibo wird allerdings nur in Japan erhältlich sein. Er soll mit Menschen eine emotionale Bindung eingehen können, etwa indem er sie erkennt und sich daran erinnert, was sie gern mögen. Möglich ist das durch künstliche Intelligenz sowie eine Cloud-Anbindung. Letztlich soll Aibo als smarter Lautsprecher genutzt werden und damit Amazons Alexa oder Google Home Konkurrenz machen.  (ad)


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