Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/ubisoft-far-cry-5-schafft-serienrekord-und-spieler-werfen-schaufeln-1804-133681.html    Veröffentlicht: 05.04.2018 11:06    Kurz-URL: https://glm.io/133681

Ubisoft

Far Cry 5 schafft Serienrekord und Spieler werfen Schaufeln

Ubisoft hat von Far Cry 5 doppelt so viele Exemplare wie von Teil 4 verkauft - ein Serienrekord, über den der klassische Handel allerdings enttäuscht sein dürfte. Neben den Absatzzahlen nennen die Entwickler amüsante Daten über Schaufelweitwürfe und gefangene Fische.

Der Actiontitel Far Cry 5 ist am 27. März 2018 auf den Markt gekommen - und trifft offenbar den Nerv der Spieler: Nach Angaben des Entwicklers und Publishers Ubisoft hat das Programm den Absatz des Ende 2014 veröffentlichten vierten Serienteils um mehr als das Doppelte übertroffen; einen Vergleich zu dem dazwischen geschobenen und ohne Nummer veröffentlichten Primal (Februar 2016) zieht Ubisoft nicht.

Nach Angaben des Herstellers hat Far Cry 5 in der ersten Woche mit 310 Millionen US-Dollar den zweithöchsten Umsatz in der Firmengeschichte erzielt. Auf dem ersten Platz steht nicht Assassin's Creed, sondern das im modernen New York angesiedelte The Division, für das Ubisoft kürzlich eine Fortsetzung angekündigt hat - Details zum Inhalt sollen erst im Laufe des Jahres bekanntgegeben werden.

Der stationäre Handel dürfte sich über den starken Absatz von Far Cry 5 nicht freuen: Laut Ubisoft liegt der digitale Anteil bei mehr als 50 Prozent der Gesamtverkäufe. Weitere Details dazu nennt das Unternehmen nicht - interessant zu wissen wäre vor allem, wie hoch der Digitalanteil bei den Konsolenfassungen ist. Bei der auch über Steam verfügbaren PC-Version dürfte er sehr hoch sein, vermutlich über 90 Prozent.

Parallel zu den Verkaufszahlen nennt Ubisoft einige amüsante Details, die offenbar bei Spielern mit Onlineverbindung gemessen wurden. So seien in der ersten Woche nach Veröffentlichung genau 8.651 Spieler in den Weiten von Montana von Stinktieren gebissen worden, gleichzeitig seien 5,1 Millionen virtuelle Fische geangelt worden.

Die Spieler sollen die als Waffe nutzbaren Schaufeln insgesamt 38.800 Kilometer weit geworfen haben, außerdem sollen rund 35,2 Millionen Stangen Dynamit geschleudert und dadurch rund 177 Millionen Zivilisten gerettet worden sein. Der beliebteste menschliche Helfer auf Abruf sei der Mechaniker und Buschpilot Nick Rye, der beliebteste Hund auf Abruf sei Boomer.

Far Cry 5 (Test auf Golem.de) spielt in der Berg- und Waldwelt des US-Bundesstaates Montana. Dort hat eine Sekte ein Gebiet annektiert und ein totalitäres Regime aufgebaut, gegen das der Spieler kämpft. Dabei genießt er weitgehende Freiheiten beim Auswählen von Missionen und bei seiner Vorgehensweise.  (ps)


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