Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/face-id-apple-zeigt-in-werbung-unabsichtlich-sperrbildschirm-bug-1803-133402.html    Veröffentlicht: 20.03.2018 07:28    Kurz-URL: https://glm.io/133402

Face ID

Apple zeigt in Werbung unabsichtlich Sperrbildschirm-Bug

Ein Bug in iOS 11 hat es in die Werbung für das iPhone X geschafft, ohne dass Apple dies bemerkt hat. Der Fehler tritt beim iPhone X während des Entsperren mit Face ID auf dem Sperrbildschirm auf.

Apple hat Ende der vergangenen Woche einen Werbefilm veröffentlicht, der auf humorige Art und Weise die Gesichtserkennung Face ID auf dem iPhone zeigen soll. Dabei ist den Filmemachern offenbar nicht aufgefallen, dass sie einen Fehler in iOS gefilmt haben.

Der Darstellungsfehler tritt auf dem Sperrbildschirm des iPhone X auf. Beim Entsperren des Smartphones wird für Sekundenbruchteile der Text einer Benachrichtigung außerhalb des dafür vorgesehenen Rahmens angezeigt. Obwohl Apple bereits viele iOS-11-Updates veröffentlichte, ist das Problem noch nicht behoben worden.

9to5Mac entdeckte den Fehler in Apples Werbespot. Der Animationsfehler ist nur einer von vielen Macken in iOS 11, darunter regelmäßig falsch ausgerichteter Text im App Store, Rotationsprobleme in Apps und verschwundene Docks.

Apple plane für iOS 12 weniger neue Funktionen und eine Stabilisierung des Betriebssystems, heißt es in einem Bloomberg-Bericht. Zwar werde es einige neue Oberflächenelemente, eine Erweiterung von Animojis auf Facetime und weitere kleinere Modifikationen enthalten, doch große neue Funktionen wie eine Umgestaltung des Home-Bildschirms sollen wegfallen, damit sich die Entwickler mehr um die Stabilisierung des Betriebssystems kümmern können.

Für Apple ist dieses Vorgehen nicht neu. Bei der Einführung von iOS 8 gab es ebenfalls viele Beschwerden über die Softwarequalität und Nutzerfreundlichkeit. Damals versuchte Apple, mit iOS 9 die Leistung und Ergonomie wieder zu verbessern.

Die größte Änderung, die für iOS 12 geplant sein soll, ist ein universelles App-System, das es ermöglicht, eine Anwendung sowohl auf iPhones, iPads und Mac-Computern zu nutzen. Wenn Apple an seiner bisherigen Vorgehensweise nichts ändert, wird iOS 12 im Herbst 2018 erscheinen.  (ad)


Verwandte Artikel:
Apple: Ab April müssen neue Apps das iPhone X unterstützen   
(16.02.2018, https://glm.io/132813 )
iPhone X: Apple beseitigt mit iOS 11.1.2 den Kälte-Bug   
(16.11.2017, https://glm.io/131197 )
Akkugesundheit: iOS 11.3 Beta 2 mit Funktion zum Entdrosseln von iPhones   
(07.02.2018, https://glm.io/132623 )
Bluetooth-Hörstöpsel im Vergleichstest: Apples Airpods lassen hören und staunen   
(28.03.2018, https://glm.io/133551 )
Face ID: Apple behebt Sperrbildschirm-Bug in Werbung   
(27.03.2018, https://glm.io/133535 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/