Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/star-wars-battlefront-2-sternenkrieger-bekommen-fuer-geld-nur-kosmetische-extras-1803-133376.html    Veröffentlicht: 17.03.2018 11:49    Kurz-URL: https://glm.io/133376

Star Wars Battlefront 2

Sternenkrieger bekommen für Geld nur kosmetische Extras

Nach Protesten aus der Community hatte Electronic Arts alle Kaufinhalte aus Star Wars Battlefront 2 entfernt, nun kommen sie zurück: Allerdings wird es nur kosmetische Extras gegen Geld geben - der Rest muss erspielt werden.

Electronic Arts (EA) baut - wie schon länger angekündigt - wieder Kaufinhalte in Star Wars Battlefront 2 (Test auf Golem.de) ein. Sie sollen im Rahmen eines großen Updates ab dem 21. März 2018 auf allen drei Plattformen für das Actionspiel verfügbar sein. Wesentlicher Unterschied zu den früheren Plänen: Sternenkrieger können Skins und andere Extras, die das Aussehen betreffen, gegen Kristalle aus dem Spiel oder eben gegen Euro erstehen - das soll allerdings erst ab April möglich sein.

Sternkarten und alle weiteren Objekte, die das Gameplay beeinflussen, können laut EA in seinem Blog ausschließlich durch Fortschritte beim Gameplay errungen und nicht gekauft werden. Stattdessen erhält der Spieler Erfahrungspunkte für Klassen, Heldencharaktere und Schiffe, die er im Multiplayermodus spielen kann. Sobald er genug Erfahrungspunkte gesammelt hat, um mit dieser Einheit eine Stufe aufzusteigen, gibt es einen Fähigkeitenpunkt, mit dem die zulässige Sternkarte, die ausgerüstet werden soll, freigeschaltet oder verbessert werden kann.

Außerdem enthalten Lootkisten keine Sternkarten mehr und können auch nicht gekauft werden. Nach dem Update gibt es Kisten nur noch bei täglicher Anmeldung, nach abgeschlossenen Meilensteinen und gemeisterten Herausforderungen mit Zeitvorgabe. Die Kisten enthalten Kredits oder kosmetische Objekte wie Emotes oder Siegerposen, aber keinen Gameplay-relevanten Inhalt.

Laut EA behalten die Spieler alle Sternkarten, Helden, Waffen und weitere Extras, die sie seit der Veröffentlichung von Star Wars Battlefront 2 gegen Ende 2017 freigeschaltet haben. Alle Gegenstände sollen auch nach dem Update genutzt werden können.

Electronic Arts hatte bei dem von seiner Tochterniederlassung Dice produzierten Spiel kurz vor der Veröffentlichung den Itemshop und alle Kaufoptionen deaktiviert, nachdem es massive Proteste von Spielern gegeben hatte - und nachdem sich auch Lizenzgeber Disney wegen der negativen Publicity beschwert hatte. Mit den nun bekanntgegebenen Änderungen dürften die meisten Spieler zufrieden sein. Kosmetische Extras gegen Geld gibt es schon länger in vergleichbaren Spielen, unter anderen in Overwatch von Blizzard, ohne dass es dabei sonderlich viel Kritik gibt.  (ps)


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