Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/playerunknown-s-battlegrounds-pubg-bekommt-kleine-16-km-karte-1803-133265.html    Veröffentlicht: 11.03.2018 10:46    Kurz-URL: https://glm.io/133265

Playerunknown's Battlegrounds

PUBG bekommt kleine 16-km²-Karte

In den nächsten Monaten soll Playerunknown's Battlegrounds stark erweitert werden: Bluehole plant zwei weitere Maps, neue Fahrzeuge, komplett überarbeitete Animationen, ein realistischeres Waffenverhalten und angepassten Sound.

Das südkoreanische Entwicklerstudio Bluehole hat sich zur näheren Zukunft von Playerunknown's Battlegrounds (Test) geäußert: Auf der Roadmap für 2018 stehen allerhand Änderungen und Neuerungen, die den Multiplayer-Shooter erweitern und verbessern sollen. Dazu zählen unter anderem zwei neue Karten.

Bisher gibt es zwei Maps, eine bewaldete im Osteuropa-Setting namens Erangel und eine in der Wüste mit kleinen Barackenansammlungen, die Miramar heißt. Beide messen 8 x 8 km und haben somit viel Platz für die 100 Spieler. In diesem Jahr soll eine dritte große Karte folgen, offenbar mit verschneiten Landschaften. Schon im April 2018 plant Bluehole eine 4 x 4 km kleine Karte mit dichter Vegetation, wo es sehr viel früher zu Kämpfen kommen dürfte.

In diesem Kontext ist wichtig, dass es überarbeitete Animationen für den Absprung aus dem Flugzeug und für das Bewegen am Boden oder beim Einsteigen geben soll. Dazu gehören erstmals Emotes, wie etwa Winken, und neue Fahrzeuge. Die sollen durch verbesserte Sounds leichter zu orten sein und akustisch feiner in die Umgebung integriert werden. Gleiches gilt für die Spielfiguren, deren Schritte möchten die Entwickler an die Ausrüstung anpassen. Auch den Waffen- und Schussgeräuschen will sich Bluehole annehmen; mit dem FAL scheint ein neues Sturmgewehr geplant zu sein.

Die Art und Weise, wie Treffer die Körperteile oder Fahrzeugteile penetrieren, ist den Entwicklern ebenfalls ein Anliegen. Ist bisher etwa ein Arm im Weg, verhindert das einen Kopfschuss und die Karosserie deckt den Oberkörper. Das ist gerade bei durchschlagskräftigen Waffen eine relevante Änderung.

Grundlegend kündigte Bluehole an, weiter an der Performance und Stabilität von PUBG auf Client- und Serverseite zu arbeiten.  (ms)


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