Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/konami-metal-gear-survive-und-bildraten-fuer-ueberlebenskuenstler-1802-132845.html    Veröffentlicht: 19.02.2018 10:58    Kurz-URL: https://glm.io/132845

Konami

Metal Gear Survive und Bildraten für Überlebenskünstler

Eine Art Far Cry im Szenario von Metal Gear: Kurz vor der Veröffentlichung des auch für Einzelspieler interessanten Survive gibt es neue Informationen zur PC-Version. Nvidia erklärt, wie die fps-Sperre ausgehebelt werden kann.

Langjährige Fans von Metal Gear Solid werden sich vermutlich schwertun, allzu begeistert auf Metal Gear Survive zuzugehen. Schließlich ist Hersteller Konami - soweit das in der Öffentlichkeit bekannt ist - relativ skrupellos beim Rauswurf von Serienschöpfer Hideo Kojima vorgegangen. Trotzdem, vielleicht wird das für den 22. Februar 2018 geplante Survive ja ein gelungenes Programm. Es schickt Spieler durch ein Wurmloch in eine Art Parallelwelt, wo man in der Kampagne auf eigene Faust oder im Koopmodus mit anderen um sein Überleben kämpft.

Nvidia hat jetzt in seinem Firmenblog neue Informationen zur PC-Fassung veröffentlicht. Die soll gegenüber den beiden Konsolenversionen deutlich besseres Ambient Occlusion Shadowing bieten. Vereinfacht gesagt wird mit diesem System eine weitere Schicht von Schatten über die Umgebungen gelegt, was den Eindruck räumlicher Tiefe verstärkt. Außerdem sollen nach Angaben von Nvidia die God Rays - also Lichtstrahlen, wie sie etwa von der Sonne in Nebelfeldern erzeugt werden - auf dem PC wesentlich feiner aufgelöst sein als auf Playstation 4 und Xbox One.

Minimale Systemanforderungen



Empfohlene Systemanforderungen



Außerdem müssen für das auf der Fox-Engine basierende Spiel auf der Festplatte rund 20 GByte frei sein. Laut Konami unterstützt die PC-Version von Survive als Grafikschnittstelle ausschließlich DirectX-11. Nvidia hat die Systemanforderungen noch ergänzt: Wer mit hohem Detailgrad spielen möchte, benötigt für eine Bildrate von rund 60 fps bei der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln eine Geforce GTX 1050, für 2.560 x 1.440 Pixel eine GTX 1060 und für 3.840 x 2.160 (also 4K) eine GTX 1080. Bei den firmenintern durchgeführten Benchmarks habe sich außerdem gezeigt, dass Survive "überraschend" stark von einer relativ schnellen CPU profitiere.

Wer einen besonders schnellen Rechner besitzt, soll die Begrenzung der Bildrate aushebeln und so mit mehr als 60 fps ums Überleben kämpfen können. Dazu muss allerdings eine Datei von Metal Gear Survive manuell editiert werden. Die Anleitung dazu hat Nvidia ebenfalls in seinem Blogbeitrag veröffentlicht.  (ps)


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