Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/bitkom-42-000-neue-stellen-in-der-deutschen-it-branche-erwartet-1802-132780.html    Veröffentlicht: 14.02.2018 17:23    Kurz-URL: https://glm.io/132780

Bitkom

42.000 neue Stellen in der deutschen IT-Branche erwartet

In diesem Jahr sollen laut Angaben der Unternehmen 42.000 neue IT-Jobs in Deutschland entstehen. Der Zuwachs fällt niedriger aus, weil nicht genügend Fachkräfte zur Verfügung stünden.

Im laufenden Jahr erwartet der IT-Branchenverband Bitkom einen Zuwachs von 42.000 Stellen in der Branche. Das gab der IT-Branchenverband am 14. Februar 2018 bekannt . Demnach werden zum Jahresende 1.134.000 Menschen im ITK-Sektor beschäftigt sein.

Das entspricht einem Zuwachs von 3,8 Prozent im Vergleich zu 2017. Der Zuwachs falle niedriger aus, weil nicht genügend Fachkräfte zur Verfügung stünden, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. Gleichzeitig sind laut einer Bitkom-Studie in Deutschland 55.000 Stellen für IT-Spezialisten unbesetzt. "In den vergangenen fünf Jahren sind in der Bitkom-Branche 150.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden", erklärte Berg.

Für 2018 erwartet Bitkom ein geringeres Umsatzwachstum von 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr legte der Markt um 2,2 Prozent auf 161,3 Milliarden Euro zu.

In der Telekommunikation steigen die Umsätze nach Bitkom-Prognose voraussichtlich um 0,4 Prozent auf 65,9 Milliarden Euro. Bei den kleineren Teilmärkten für TK-Endgeräte und TK-Infrastruktur sei die Entwicklung besser. Der Markt für TK-Endgeräte wachse um 1,3 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Davon entfielen 10,1 Milliarden auf Smartphones. Auch das Geschäft mit kommunikationstechnischer Infrastrukturausrüstung lege zu, um 1,4 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro.

Bei den Telekommunikationsdiensten sei der Abwärtstrend der vergangenen Jahre gestoppt. Der Teilmarkt erziele mit einem Plus von 0,1 Prozent voraussichtlich 48,5 Milliarden Euro. Stark rückläufig seien die Umsätze mit Sprachdiensten in den Bereichen Festnetz (-8,5 Prozent) und Mobilfunk (-8,3 Prozent). Dafür wachse das Geschäft mit mobilen Datendiensten um 6 Prozent.  (asa)


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