Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/kingdom-come-deliverance-von-unendlich-viel-rettungsschnaps-und-dem-ninja-ritter-1802-132775.html    Veröffentlicht: 14.02.2018 15:19    Kurz-URL: https://glm.io/132775

Kingdom Come Deliverance

Von unendlich viel Rettungsschnaps und dem Ninja-Ritter

Kurz nach der Veröffentlichung von Kingdom Come Deliverance gibt es eine erste Mod für die PC-Version, mit der Spieler fast überall speichern können. Die Entwickler arbeiten unterdessen am ersten Patch - und sorgen mit ihrem Lieblingsfehler für Lacher.

Das im 15. Jahrhundert angesiedelte Action-Adventure-Rollenspiel Kingdom Come Deliverance (Test auf Golem.de) verschafft Spielern Gesprächsstoff. Mit am meisten diskutiert wird das Speichersystem: Das automatische Anlegen von Savegames erfolgt teils nur jede Stunde. Das manuelle Anlegen eines Savegames ist nur möglich, solange ein Gegenstand namens Retterschnaps im Inventar vorhanden ist. Das Getränk gibt es zwar beim Händler, aber nur gegen virtuelles Geld - und das ist knapp.

Nun haben Hobbyentwickler für die PC-Version von Kingdom eine Mod programmiert, mit der man jederzeit auch ohne den Kauf des Retterschnapses speichern kann - allerdings nur an den Stellen, an denen es mit diesem Objekt möglich wäre, also etwa nicht ganz am Anfang. Die Mod steht unter anderem auf Nexusmods zum Download bereit; dort sind auch die zur Installation nötigen Schritte beschrieben. Es gibt zwei Versionen der Datei: eine, mit der das Speichern mit Retterschnaps im Menü unbegrenzt oft möglich ist; und eine, mit der das ganz ohne das Getränk funktioniert.

<#youtube id="TgTGg1kUQCo"> Chefentwickler Daniel Vávra von Warhorse Studios hat sich inzwischen auf Twitter zu den zahlreichen Bugs des Spiels geäußert. Sein Team arbeitet an einer Lösung, ein weiteres Update soll aber erst in zwei Wochen fertig sein. Kingdom Come Deliverance leidet derzeit noch unter einer Reihe von Fehlern, etwa bei der Audiomischung; teils ist die Sprachausgabe etwa in Zwischensequenzen extrem leise eingestellt. Vávra hat auf Twitter auch einen Link zu einem Video mit seinem bisherigen Lieblingsfehler veröffentlicht.

Kingdom Come Deliverance schickt Spieler ins virtuelle Böhmen, wo sie ab dem Jahr 1403 als Heinrich in den Krieg von Königen wie Sigismund von Ungarn und lokalen Armeen geraten. Das Programm orientiert sich dabei weitgehend an historischen Ereignissen und Figuren.  (ps)


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