Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/fujitsu-lifebook-u727-im-test-kleines-blinkendes-anschlusswunder-1802-132756.html    Veröffentlicht: 14.02.2018 12:03    Kurz-URL: https://glm.io/132756

Fujitsu Lifebook U727 im Test

Kleines, blinkendes Anschlusswunder

Moderne und leichte Notebooks sind selbst im Geschäftskundenbereich oft noch eine Ansammlung von Kompromissen, und die Auswahl wird immer kleiner. Fujitsu zeigt mit dem Lifebook U727 und damit auch dem U728, dass es besser geht.

Der Notebook-Kauf ist mittlerweile oft quälend für diejenigen, die auf liebgewonnene Anschlüsse nicht verzichten und doch ein kompaktes Gerät erwerben wollen. Selbst beim Thinkpad X280 ist die LAN-Buchse weggefallen, die Latitudes verzichten schon länger auf ordentliches, robustes E-Docking und aus der High-End-Elitebook-Serie verschwinden die kleinsten Geräte.

Wir haben uns nach unserem Lifebook-U937-Test für ein kleineres, nicht ganz so teures Schwestermodell von Fujitsu als neues Arbeitsgerät entschieden: das Lifebook U727, von dem es erstaunlich wenige Testberichte gibt. Ein Blindkauf sozusagen, basierend auf dem vielversprechenden Datenblatt und den guten Erfahrungen mit dem U937. Die Hoffnung: Das Gerät bietet bei geringem Gewicht alles, was der Anwender gebrauchen könnte. Und das in einem äußerst handlichen Formfaktor.

Schon beim ersten Auspacken sind wir positiv überrascht. Das Lifebook ist hervorragend verarbeitet und stabil. Außerdem ist alles dran, was man noch vor zehn Jahren in dieser Notebook-Klasse erwarten konnte. Anschlüsse gibt es in Massen, auch Status-LEDs, einen Wechselakku und selbst Wartungsklappen sind da - und das bei einem 12,5-Zoll-Display und gerade einmal 1.120 Gramm. Offiziell soll das Gerät 30 Gramm schwerer sein, weswegen wir den Wert noch einmal mit einer zweiten Waage verifizieren.

Da wir nur ein Notebook haben, kann das natürlich ein Einzelfall sein. Wir gehen aber nicht davon aus, da wir die Vollausstattung gewählt haben, welche die schwerste Variante sein sollte. Der Verdacht liegt nahe, dass Fujitsu einen höheren Wert angibt, um mehr Spielraum bei der Fertigung zu haben. In der Praxis ist das aber egal. Das Gerät ist sehr leicht und durch das kleine Display äußerst griffig, wenn auch nicht so leicht, wie das Lifebook U937 mit seinem größeren Display. Dafür ist das U727 mit 1.600 Euro deutlich günstiger.

Unser Modell ist mit einem matten Full-HD-Display ausgestattet, das 300 Candela je Quadratmeter erreichen soll. Während diese Leuchtdichte bei unserem Gerät im oberen Bereich tatsächlich erreicht wird, sind es im unteren Bereich konsequent 250 cd/qm. Zum Glück ist das in der Praxis aufgrund des gleichmäßigen Abfalls der Leuchtdichte nicht problematisch. Dank matten Displays können wir zudem oft auch mit 180 bis 220 cd/qm (70 Prozent unter Windows) arbeiten.

Wie bei Notebooks von Geschäftskunden üblich, können auch die wichtigen Low-Res-Panels mit 1.366 x 768 Pixeln erworben werden. Die sind aber dem Projektgeschäft vorbehalten und damit nicht für jeden erwerbbar. Manch einer mag sich im 4K-Zeitalter wundern, warum diese Panels mit niedriger Auflösung noch existieren, aber es gibt Kunden, die ein so grobes Bild für ihre alten Werkzeuge noch brauchen.

Viele Anschlüsse, leichter Komponententausch und etwas LTE-Ärger

Das Lifebook U727 zeichnet sich durch viele Eigenschaften aus, die vor Jahren noch bei sehr vielen Konkurrenzgeräten zu finden waren, heute aber außergewöhnlich sind. Zusätzlich gibt es Fujitsu-eigene Besonderheiten. Unser Gerät ist die mittlere Ausstattungsvariante, die im Einzelhandel angeboten wird. Es ist das günstigste Gerät der Serie mit einem Venenscanner, den Fujitsu Palmsecure nennt und der bisher noch nicht überlistet wurde. Unterhalb dieses Preises fehlt der Scanner.

Wer will, kann sich mit der Handfläche autorisieren. Fujitsu ist der einzige Notebook-Hersteller, der dies anbietet. Irritiert sind wir aber, dass wir die Software dafür erst noch extra herunterladen müssen. Sie ist nicht Teil des Betriebssystem-Images. Nach der Installation von Workplace Protect funktionierte alles - nur leider nicht so, wie wir es von Windows gewöhnt sind. Windows Hello wird offenbar nicht unterstützt, stattdessen wird die Software wie unter Windows 7 integriert. Es gibt eine Vorauswahl bei der Anmeldung und beim Wechsel zwischen Anmeldetechniken eine leichte Verzögerung. Immerhin: Die Windows-Hello-Unterstützung wurde angekündigt, allerdings ohne konkretes Datum.

Das Anmelden mit der Handinnenfläche braucht etwas Übung. Die Hand muss recht präzise über dem Scanner positioniert werden, so dass die sichere Anmeldung bei uns länger dauert als andere Techniken. Ab und an sind wir versucht, stattdessen das Passwort einzugeben. Die Funktion erfordert also etwas Disziplin, der Vorteil ist aber deutlich: Wir können uns überall anmelden, ohne uns Sorgen zu machen, dass das Passwort abgeguckt wird.

Anschlussseitig ist das Gerät wie bereits angedeutet vorbildlich. Auf der linken Seite finden sich bei uns ein Barrel-Strom-Anschluss, Gigabit-Ethernet per RJ45, USB 3.0 Typ C und USB 3.0 Typ A. Direkt neben der Headset-Buchse, die allerdings nicht mit einem Apple-Headset funktioniert, ist noch ein Smart-Card-Reader. Die Vorderseite hat zudem zahlreiche, blinkende Status-LEDs für WLAN und SSD-Zugriff sowie die Energieversorgung - ebenfalls vorbildlich. Ein SD-Karten-Leser findet sich ebenfalls an der Front. Er ist zum Glück nicht auf Micro-SD-Karten beschränkt.

Auf der rechten Seite zeigt sich der Fokus auf Unternehmen. Die selten gewordene VGA-Buchse gibt es in normaler Ausführung, was vor allem Nutzer freuen dürfte, die oft an verschiedenen Orten Präsentationen halten. Daneben befindet sich eine Displayport-Buchse.

Eine HDMI-Verbindung hat Fujitsu im Lifebook U727 nicht verbaut. Überwiegend wird HDMI als Heimkino-Anschluss verwendet, aus praktischen Gründen findet sich der Anschluss häufig auch in Geschäftskundennotebooks. Intern wird letztendlich bei Notebooks meist nur das Displayport-Signal umgesetzt. Auf der rechten Seite ist ein zweiter USB-3.0-Anschluss verbaut. Wie die Anschlüsse sich in der Praxis auswirken, werden wir auf der nächsten Seite untersuchen.

Service-Klappen für alles Wichtige

Vorbildlich ist am Lifebook U727 auch die Austauschbarkeit der Komponenten. Zwei Serviceklappen verbergen die Komponenten. Im Falle eines größeren Problems kann mit einem einfachen Schraubendreher eine Klappe geöffnet werden, um die M.2-SSD zu retten. Hierbei kommt nicht etwa Torx zum Einsatz. Wie bei Notebooks dieser Klasse üblich werden weit verbreitete, wenn auch feine Kreuzschlitz-Schrauben verwendet. Auch auf das LTE-Modem lässt sich zugreifen. Hinter einer weiteren Klappe steckt der RAM. Unserem Gerät wurde dort nur ein 8-GByte-Riegel eingesetzt, so dass eine einfache Aufrüstung ohne Müllerzeugung möglich ist. Das finden wir gut, da der Leistungsgewinn durch Dual-Channel in der Praxis eh kaum zählt. Das Maximum liegt laut Datenblatt bei 2 x 16 GByte.

Ebenfalls leicht austauschbar ist der Akku. Der ist Fujitsu-typisch mehrfach gegen versehentliches Entnehmen gesichert. Um die Hauptverriegelung zu öffnen, muss zunächst ein Schiebeschalter hochgedrückt werden, und zwar gleichzeitig mit der Verriegelung. Danach lässt sich der Akku einfach entnehmen. Das Notebook gehört also zu jenen, bei denen sich ein Ersatzakku für unterwegs durchaus lohnt. Das unterscheidet das U727 vom U937, dessen Akku zwar auch austauschbar ist, aber in der Praxis kaum unterwegs getauscht werden würde, da dafür beim U937 geschraubt werden muss.

Unter dem Akku befindet sich ein SIM-Karten-Schacht fürs Modem. Dieser nimmt 3FF-SIMs, also Micro-SIMs auf. Die Karte wird nicht direkt eingeschoben, sondern auf einem Halter platziert, der wiederum hineingeschoben wird. Schade: Fujitsu hätte durchaus eine Fassung konstruieren und Halter für 2FF-, 3FF und 4FF-SIMs beilegen können. Aber das ist nur ein kleines Problem. Die meisten Anwender tauschen ihre SIM-Karte selten.

Im Betrieb ist das Zusammenspiel mit Windows 10 nicht ganz unproblematisch. Ab und an will Windows sich nicht korrekt einwählen. Wir müssen dann auf die App für unsere Vodafone-SIM-Karte zugreifen. Die erkennt manchmal eine bestehende Verbindung nicht. In seltenen Fällen müssen wir zwischen den WWAN-Einwahlstrategien wechseln, halten das aber für ein typisches Windows-Problem. Man gewöhnt sich dran.

Zu guter Letzt hat Fujitsus Lifebook auch noch einen mechanischen Docking-Port, und zwar unten. Das ist insofern erstaunlich, weil die anderen großen Business-Notebook-Hersteller so etwas gar nicht mehr verbauen. Es wird, wenn überhaupt, seitlich gedockt. Der Anschluss wird bei Fujitsu dagegen eine gewisse Beständigkeit haben: Der Hersteller garantiert den Einsatz auch noch für die 2019er-Generation der U7xx. Das passende Dock, auch Port Replikator genannt, bietet auch USB Typ C.

Die Anschlüsse in der Praxis

Ein bisschen schauen wir uns auch die Ports bei dem Fujitsu-Notebook an. Neugierig hat uns der Displayport gemacht. Zwar ist er an sich nichts Besonderes, doch wir wollen wissen, ob Daisychaining funktioniert. Das wäre nämlich ein großer Vorteil gegenüber HDMI. Tatsächlich klappt das Hintereinanderschalten mehrerer Dell-Monitore, die nicht nur einen Displayport-Ausgang, sondern auch einen -Eingang haben. Für Endanwender ist allerdings nicht einleuchtend, dass der Monitor auf Displayport 1.2 umgestellt werden muss. Erst dann klappt es auf Anhieb und auch Windows 10 stellt das einigermaßen verständlich dar.

Das ist natürlich kein Fehler von Fujitsu. Eher ist Dell anzulasten, dass es von Anwendern erwartet, zu wissen, was die unterschiedlichen Displayport-Versionen können, was nicht selbstverständlich ist. Zudem ist der Win+P-Shortcut samt dem Menü, dessen Ursprung bei Windows 8 liegt, dafür nicht so recht vorbereitet. Kein Wunder, dass sich Dutzende Monitore mit einem Displayport kaum durchsetzen, da die Bedienung immer noch unnötig kompliziert ist.

Was kann eigentlich der USB-Typ-C-Anschluss

Zusätzlich hat das Lifebook auch USB Typ C als Ein- und Ausgang, und hier wird es kompliziert. Es gibt ein klassisches USB-Symbol und eine stilisierte Batterie über dem Anschluss. Was das bedeutet, weiß natürlich keiner. Also müssen wir experimentieren. Die ersten Versuche, mit unseren USB-C-Netzteilen das Notebook aufzuladen, scheitern. Nichts klappt. Zum Vergleich: Macbook und Macbook Pro arbeiten unserer Erfahrung nach mit fast allen USB-C-Netzteilen, sofern sie mindestens 10 Watt erreichen. Die Spannung ist den Apple-Geräten weitgehend egal. Das Netzteil muss für Apple also nicht einmal Power Delivery beherrschen.

Die PC-Hersteller haben in dieser Hinsicht unseren Erfahrungen nach bisher komplett versagt. Als letzte Verzweiflungstat schließen wir das Fujitsu-Notebook an unseren Eizo EV2785 an - eigentlich nur, um herauszufinden, ob Displayport im Alternate Mode per USB Typ C möglich ist. Und plötzlich wird auch der Akku geladen. Wie sich herausstellt, braucht das Fujitsu Lifebook 20 Volt, und diese Schiene liefern nicht alle Power-Delivery-Netzteile, da es dafür keinen Zwang gibt. Auf die Idee, das vernünftig für den Käufer zu dokumentieren, ist Fujitsu leider nicht gekommen.

Bei einem Business-Notebook sollte man das schon erwarten können. Ein kleiner Zettel reicht ja. Stattdessen sind in unserer Packung teils Dokumentationen zu finden, die für unser Gerät gar nicht relevant sind. Etwa Sicherheitshinweise, wie unser Notebook in einem 19-Zoll-Rack zu verwenden ist, oder wie wir vermeiden können, dass unwuchtige CDs in unserem Notebook brechen, das freilich gar kein optisches Laufwerk hat. Die rund 100 Seiten starke Anleitung zum Herunterladen gibt auch keine ordentlichen USB-C-Hinweise. Ihr zufolge hat das Notebook einen USB-C-Anschluss mit Auflade-Funktion. Die Anleitung suggeriert allerdings nur, dass Endgeräte mit Power Delivery aufgeladen werden können. Doch Power Delivery funktioniert in die Flussrichtung zu Endgeräten gar nicht. Die Aufladbarkeit des Akkus wird also gar nicht erwähnt und selbst die Bios-Einstellungen zu USB PD sind missverständlich.

Das Schöne an solchen Vorfällen ist, dass wir Erfahrungen mit den Unbeschrifteten sammeln und so Fortschritte dokumentieren können - vor allem bei Herstellern, die immer noch nicht wissen, wie sie USB-Anschlüsse Kunden erklären sollen.

Der Akku ist ein wenig klein

Fujitsu selbst legt dem Notebook kein USB-C-Netzteil bei, sondern ein klassisches Netzteil mit Barrel-Anschluss, also nichts Besonderes. Es sollte aber immer mitgenommen werden, da das Aufladen per USB Typ C wegen der Spannungseinschränkung nur selten möglich ist. Der Akku ist mit 45 Wattstunden nicht besonders groß. Da ein Akku aber nur etwa 250 Gramm wiegt, lässt sich ein zweiter locker mitnehmen. In der Praxis reicht eine Akkuladung bei einer 70-Prozent-Helligkeitseinstellung bei unserem Arbeitsverhalten, sprich viel Schreiben und Browser-Benutzung, für etwa sechs Stunden Laufzeit.

Wir würden uns USB-C-Flexibilität wünschen, um etwa einen leichten Power-Delivery-Akku nicht nur für Smartphones nutzen zu können. Ein USB-C-Anschluss im Akku wäre auch nicht schlecht, da Ersatzakkus sich nicht so angenehm laden lassen. In unserer Praxis laufen wir oft mit USB-C-Powerbanks herum. Das ist derzeit nur dann effizient, wenn wir mit Macs unterwegs sind.

Wenig Auffälligkeiten gibt es bei den Benchmarks, die wir in der Screenshot-Galerie dokumentieren. Das Gerät entspricht den Erwartungen, was auch für die SSD gilt, die ein fixes OEM-Modell von Samsung ist.

Auch nach mehreren Wochen Nutzung sind wir über die Lüftersteuerung irritiert. Ab und an läuft der Lüfter an und stört dann in leisen Räumen. Warum das passiert und warum so plötzlich, wird uns nicht klar. Wer die hervorragende Lüftersteuerung eines Macbook Pro kennt, der ist jedenfalls nicht glücklich. Mitunter springt der Lüfter aber auch mehrere Tage hintereinander nicht an. Einmal können wir beobachten, dass plötzlich der Takt der CPU hochgeregelt wird und der Lüfter anspringt. Für das Warum reichte unsere Reaktion aber leider nicht. Während des Tests entdecken wir im Bios eine Silent-Einstellung für den Lüfter, seitdem ist das Notebook wieder angenehmer. Ob das Nachteile im Sommer ergibt, wissen wir vermutlich erst in etwa einem halben Jahr.

Verfügbarkeit und Fazit

Unser i7-Testmuster ist im regulären Handel für rund 1.600 Euro verfügbar und wird in Japan produziert. Wer auf den Venenscanner Palmsecure verzichten kann und nur eine 256-GByte-SSD braucht, der zahlt etwas mehr als 1.200 Euro. Der i5-Prozessor ist bei längeren Aufgaben nur minimal langsamer. Laut Fujitsu befindet sich auch das Nachfolgemodell U728 mit einem Core i der achten Generation (Quadcore) in der Auslieferung und soll abseits des Prozessors identisch mit dem U727 sein. Wir konnten das U728 aber noch nicht testen.

Das U727 wird zusätzlich auch mit einem Core i der sechsten Generation gelistet. Das ist für Anwender wichtig, die auf Windows 7 nicht verzichten können. Diese Variante ist aber nicht im regulären Handel zu finden. Die Garantie beträgt zwei Jahre, Ersatzteile werden fünf Jahre nach dem Ende des Produktzyklus noch bereitgehalten.

Fazit

Fujitsu zeigt eindrucksvoll, dass auch an einem leichten und dünnen Notebook der 12,5-Zoll-Klasse alles dran sein kann, was professionelle Nutzer brauchen. Ja, das Lifebook U727 ist ein paar Millimeter dicker als die Konkurrenz, aber uns stört das nicht. Das Notebook hat die ideale Form und ist deswegen sehr griffig und handlich. Wir ziehen das den immer dünner werdenden Geschäftskundengeräten vor. Im Endkundensegment mag ein extrem dünnes Gerät mit sehr wenigen Anschlüssen wie Apples Macbook durchaus seinen Platz finden, für Geschäftskunden ist es ungeeignet. Dass sich Profi-Notebooks dennoch in diese Richtung bewegen, ist keine gute Entwicklung.

Am Fujitsu-Notebook gefällt uns auch die leichte Austauschbarkeit der Komponenten. Im Schadensfall kann schnell die SSD entnommen und in ein Ersatzgerät gesteckt werden. Der RAM ist aufrüstbar und es gibt keinen verschraubten oder gar verklebten Akku. Wer eine Kamera besitzt, der freut sich über den selten gewordenen SD-Kartenslot. Und Displayport samt Daisy-Chaining gibt es auch noch. Nicht zu vergessen das mechanische Dock und den richtigen Netzwerkanschluss. Fujitsu zeigt sich bei den Anschlüssen konservativ, das Innenleben ist jedoch modern. Dafür ist das Design vielleicht etwas schlicht.

Schade ist, dass das Notebook sich nicht immer per USB Typ C aufladen lässt. Anders als etwa Apples Notebooks kann es nicht notfalls mit einem Notebook aufgeladen werden. Dafür ist es uns gelungen, mit dem Lifebook ein Macbook aufzuladen, was unterwegs durchaus praktisch sein kann. Außerdem muss Fujitsu die Dokumentation noch deutlich verbessern. Wer USB Typ C anbietet, der sollte das auch erklären können.

Insgesamt stellt Fujitsus Lifebook derzeit aber die Referenz der kleinen Notebooks mit allem Drum und Dran dar. Ein kleines Anschlusswunder, das sich die Konkurrenz hoffentlich zum Vorbild nimmt.  (ase)


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