Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/pr-aktion-nissan-zeigt-automatisiertes-parken-mit-hausschuhen-1801-132426.html    Veröffentlicht: 27.01.2018 15:46    Kurz-URL: https://glm.io/132426

PR-Aktion

Nissan zeigt automatisiertes Parken mit Hausschuhen

Der japanische Autohersteller Nissan hat ein japanisches Hotel mit einer Reihe von automatisierten Gegenständen ausgestattet: Hausschuhe, Kissen und Tische rollen auf Knopfdruck an ihre vorbestimmten Orte - die Schlappen parken dabei dank PKW-Technik wie echte Autos ein.

In japanischen Haushalten, Hotels und sogar Arztpraxen ist es üblich, seine Straßenschuhe gegen Hausschuhe zu tauschen. Werden diese nicht genutzt, werden sie normalerweise ordentlich in Reih und Glied abgelegt. Nissan hat diese Konvention für eine besondere Werbeaktion genutzt: Im traditionellen Kurort Hakone südlich von Tokyo zeigt der japanische Autohersteller automatisch einparkende Schlappen.

Die Hausschuhe sollen ähnliche Sensoren wie das Parksystem Propilot Park des Autoherstellers verwenden und damit die Umgebung scannen. Entsprechend parken die Schuhe sauber rückwärts ein, wie ein Video zeigt. Die rollenden Hausschuhe sind aber nur Teil einer größeren PR-Aktion von Nissan namens Propilot Park Ryokan.

Traditionelles Gästehaus von Nissan umgebaut

Nissan hat das seit 1630 bestehende Ryokan Ichinoyu Honkan mit einer Reihe von automatisierten Gegenständen ausgestattet. So rollen in dem Hotel auch Kissen automatisch an den Tisch heran, der sich seinerseits selbstständig in Position bringt.

Die rollenden Gegenstände sind offenbar weiterhin normal nutzbar. So zeigt das Video, wie die Hausschuhe auch getragen werden.

Nissan verlost Übernachtung

Nissan will im Rahmen seiner PR-Aktion eine Übernachtung in dem Ryokan verlosen. Ein Paar hat dabei die Gelegenheit, Ende März 2018 eine Nacht in dem traditionellen Gästehaus zu übernachten. Wer teilnehmen will, muss einen Tweet mit der Nennung des Twitter-Handles @NissanJP sowie den Hashtags #PPP旅館 und #wanttostay absetzen.

Aus den abgesetzten Tweets soll anschließend ein Gewinner ermittelt werden. Auf der Internetseite des PR-Projekts gibt Nissan allerdings nicht an, ob der Hersteller auch die Anreisekosten zahlt.  (tk)


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