Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/sos-pubg-plus-dschungelcamp-1801-132351.html    Veröffentlicht: 24.01.2018 12:06    Kurz-URL: https://glm.io/132351

SOS

Pubg plus Dschungelcamp

Ich bin ein Spieler, holt mich hier raus: Ein neuer Shooter namens SOS erinnert an eine Mischung aus Pubg und dem TV-Dschungelcamp. Wer Extras möchte, bekommt sie von den Zuschauern - falls er im Stream auf Twitch sympathisch oder unterhaltsam genug wirkt.

Das kalifornische Entwicklerstudio Outpost Games hat am 23. Januar 2018 auf Steam sein Actionspiel SOS im Early Access veröffentlicht, der Preis liegt bei rund 28 Euro. Das Programm stößt derzeit dank einer Reihe frischer Ideen auf größeres Interesse in der Community, die Bewertungen sind überwiegend positiv. Eine Besonderheit ist, dass die Zuschauer auf Twitch den Spielern, deren Partie sie gerade verfolgen, besondere Extras wie Waffen oder Heilgegenstände spendieren können - die Gegenstände werden dann an bestimmten Stellen auf der Tropeninsel La Cuna platziert. Alternativ lassen sich dort auch Bomben abwerfen.

Die Extras gibt es nicht unbedingt dann, wenn die Spieler besonders toll kämpfen, sondern wenn sie besonders unterhaltsam auftreten - etwa per Sprachausgabe mit lockeren Sprüchen. Dazu passt, dass SOS im Szenario einer virtuellen TV-Show angesiedelt ist.

Ähnlich wie in Playerunknown's Battlegrounds (Pubg) stehen die Spieler in direktem Wettbewerb, denn nach spätestens 30 Minuten können nur ein bis drei der maximal 16 Teilnehmer von einem Helikopter in Sicherheit gebracht werden. Dazu müssen sie ein Relikt finden, das quasi als Flugticket für den Hubschrauber dient.

In der Gruppe gegen Monster kämpfen

In SOS können sich die Spieler zu Teams zusammenschließen, um gegen andere menschliche Teilnehmer und vor allem gegen Monster zu kämpfen. Wer Letztere allein bekämpfen will, tut sich damit relativ schwer - zusammen mit anderen wiederum sind die Biester keine allzu große Herausforderung. Die Sprachausgabe ist im laufenden Spielgeschehen auf einen halbwegs realistischen Radius um die Spieler beschränkt, für größere Entfernungen gibt es Funkgeräte.

Auf Twitch kann man sich SOS natürlich schon in einem eigenen Kanal anschauen, in dem meist mehrere Partien übertragen werden. Trotz der interessanten Ideen und der gnadenlosen Ausrichtung auf Entertainment: Das Gequassel während der Spiele ist längst nicht immer spannend anzuhören - aber das ist beim Dschungelcamp ja leider ganz ähnlich.  (ps)


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