Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/nuc8-intels-mini-pc-hat-maechtig-viel-leistung-1801-132007.html    Veröffentlicht: 08.01.2018 18:58    Kurz-URL: https://glm.io/132007

NUC8

Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

Der NUC8 ist mit Intels neuem KBL-G-Chip mit Vega-Grafikeinheit ausgestattet und daher besonders schnell. Der Mini-PC soll sich als portabler Rechner für Virtual Reality eignen, obgleich seine Grundfläche ein DIN-A5-Blatt kaum übersteigt.

Intel hat den NUC8 vorgestellt, einen neuen Mini-PC aus der hauseigenen NUC-Reihe (Next Unit of Computing). Der intern Hades Canyon genannte Rechner folgt auf den Skull Canyon (Test) und wird von Intel für VR-Gaming beworben. Die notwendige Leistung dafür hat das System, obgleich es mit 221 x 142 x 39 mm und kaum mehr als einem Liter Volumen sehr kompakt ausfällt.

Verglichen mit dem Skull Canyon ist der Hades Canyon ein bisschen dicker geworden und überall sind Luftlöcher zu sehen. Selbst im lauten Demo-Raum bei Intel in Las Vegas war der Mini-Rechner gut hörbar, was aber bei der verbauten Hardware wenig wundert: Im NUC8 stecken die neuen Kaby Lake G mit 100 Watt oder 65 Watt, das riesige Netzteil liefert bis zu 230 Watt an das System.

Der NUC8 wird in zwei Konfigurationen angeboten, als NUC8i7HVK und als NUC8i7HNK: Mit dem übertaktbaren Core i7-8809G und Radeon RX Vega M GH (100 Watt) sowie mit dem Core i7-8705G und Radeon RX Vega M GL (65 Watt). Die restliche Hardware ist durchweg die gleiche. Intel verbaut zwei Steckplätze für bis zu 32 GByte DDR4-Speicher in SO-DIMM-Bauweise und zwei Slots für NVMe-PCIe-x4-SSDs im M.2-2242/2280-Formfaktor.

Enorme Anschlussvielfalt

An der Front des Mini-Rechners gibt es passend für VR einen HDMI 2.0a, Klinke, einen SD-Kartenleser, USB 3.0 als Typ A sowie zwei USB-3.1-Gen2-Ports als Typ A und als Typ C. Auf der Rückseite verbaut Intel zwei Thunderbolt-3- und vier USB-3.0-Typ-A-Buchsen sowie Toslink, HDMI 2.0a, zwei Mini-Displayports und Dual-RJ45 für Gigabit-Ethernet. Für drahtlose Konnektivität sorgt ein Intel-8265-Kärtchen mit Bluetooth 4.2 und ac-2x2-WLAN.

Mit dabei sind eine Vesa-Platte zur Wandmontage. Der Totenschädel auf der Oberseite ist abschalt- oder mit den obligatorischen RGB-Lichteffekten darstellbar. Beide NUC8 sollen ab März 2018 verfügbar sein, die Barebone-Preise liegen bei 800 US-Dollar und 1.000 US-Dollar, jeweils vor Steuern.  (ms)


Verwandte Artikel:
NUC8 (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit   
(18.04.2018, https://glm.io/133698 )
Bean Canyon Lite: Intel aktualisiert alte NUCs mit alten Chips   
(09.03.2020, https://glm.io/147122 )
Kaby Lake G: Intels AMD-Chip wird eingestellt   
(08.10.2019, https://glm.io/144324 )
NUC8 (Crimson Canyon) im Test: AMD rettet Intels 10-nm-Minirechner   
(20.03.2019, https://glm.io/139914 )
Radeon Software: Intel liefert neue Treiber für Kaby Lake G   
(04.09.2018, https://glm.io/136370 )

© 1997–2021 Golem.de, https://www.golem.de/