Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/pc-gaming-zubehoerhersteller-mad-catz-meldet-sich-nach-insolvenz-zurueck-1801-131971.html    Veröffentlicht: 04.01.2018 17:11    Kurz-URL: https://glm.io/131971

PC-Gaming

Zubehörhersteller Mad Catz meldet sich nach Insolvenz zurück

Allein schon wegen der "Transformer"-Mausreihe Rat dürfte sich der ein oder andere Spieler freuen: Der Zubehörhersteller Mad Catz nimmt nach der Insolvenz im Frühjahr 2017 einen neuen Anlauf.

Der Zubehörhersteller Mad Catz hat sich zurückgemeldet. Konkret hat sich eine eigentlich neue Firma namens Mad Catz Global Limited unter anderem per Pressemitteilung bei Golem.de vorgestellt, die Rechte an den alten Markennamen, der Technologie und dem Design des Anfang 2017 insolvent gegangenen Unternehmens hält. Auf der CES 2018 will Mad Catz neue Produkte im kleinen Kreis hinter verschlossenen Türen vorstellen. Wann die Geräte im Handel erhältlich sind, ist noch nicht klar.

Das vermutlich wichtigste neue Zubehörteil ist eine Maus namens Rat Air, die das futuristische Design der Reihe aufgreift. Die Besonderheit ist, dass damit kabelloses Spielen möglich sein soll, indem der Nager seine Energie beim Gleiten über eine spezielle Unterlage gewinnt, die allerdings mit dem Rechner verbunden ist. Alternativ soll aber auch der Betrieb der Rat Air selbst ohne Unterlage, dafür aber mit Kabelanschluss möglich sein.

Fokus vorerst auf PC-Gaming

Außerdem wird es eine vor allem für Gamer gedachte Tastatur namens Strike 4 mit mechanischen Tasten sowie eine Headset namens Freq 4 geben. Weitere technische Details zu den drei Produkten oder Informationen zu den Preisen und der Verfügbarkeit liegen uns noch nicht vor.

Während die alte Firma Mad Catz ihren Sitz in der kalifornischen Stadt San Diego hatte, befindet sich die neue Zentrale von Mad Catz Global Limited in Hongkong. Hinter der Neugründung stehen laut einem Bericht von Cnet.com vor allem chinesische Investoren, die zumindest zum Teil aus den Reihen der früheren Auftragshersteller stammen.

Das Unternehmen wolle sich vorerst auf Zubehör für PC-Spieler konzentrieren, später soll es auch welches für Konsolen geben. Die künftigen Produkte sollen konventioneller und vor allem preisgünstiger sein als die oft spannenden, aber teuren Produkte der Vorgängerfirma.  (ps)


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