Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/star-citizen-reaktionen-auf-gameplay-und-bildraten-von-alpha-3-0-1712-131864.html    Veröffentlicht: 27.12.2017 11:44    Kurz-URL: https://glm.io/131864

Star Citizen

Reaktionen auf Gameplay und Bildraten von Alpha 3.0

Seit einigen Tagen können Unterstützer die Alpha 3.0 von Star Citizen ausprobieren. Die Reaktionen der Community sind im Großen und Ganzen positiv. Auffällig viele Beschwerden gibt es über die Bildraten.

Kurz vor Weihnachten 2017 hat Star Citizen den bislang größten Schritt in seiner Entwicklung getan: Jetzt können alle Unterstützer die Alpha 3.0 des für Windows-PC geplanten Weltraumspiels von Cloud Imperium Games ausprobieren. Mit der Alphaversion ist das Programm erstmals im Ansatz am Stück und in längeren, sinnvollen Abschnitten spielbar. Das gilt laut den Beschreibungen in Foren vor allem für den Handel und den Transport von Treibstoff oder Nahrung.

Zusätzlich gibt es Minimissionen, die auf Basis von 20 vorgegebenen Formaten immer wieder neu generiert werden. Spieler können ihr Raumschiff auf den drei Monden Daymar, Yelar und Cellin landen und dann zu Fuß Raumstationen, verlassene Schiffswracks und mehr erkunden. Außerdem gibt es einen begehbaren Asteroiden namens Delamar mit einer Minenanlage.

Im offiziellen Forum sowie auf Reddit und in anderen sozialen Netzwerken wird die Alpha 3.0 von Star Citizen intensiv diskutiert. Insgesamt scheint die Stimmung in der Community gut zu sein. Das Gameplay allgemein wird gelobt, Handel und Missionen machen Spaß, die Grafik kommt sehr gut an. Allerdings gibt es auch noch jede Menge Bugs. Spieler berichten, dass die Maussensitivität sich immer wieder so ändert, dass Waffen einfach mal zur Seite gelegt werden oder dass sie ohne erkennbare äußere Einwirkung sterben.

Vor allem aber gibt es Kritik an den sehr niedrigen Bildraten. Selbst mit sehr schneller Hardware sind stellenweise offenbar kaum mehr als 20 bis 30 fps möglich - meist weniger. Immer wieder wird die Vermutung geäußert, dass eine Ursache die überlasteten Server sein könnten. Allerdings hat Chefentwickler Chris Roberts inzwischen gesagt, dass es bei Tests keinen großen Unterschied gemacht habe, ob 30 oder - wie derzeit - 50 Spieler auf einem Server unterwegs sind.

In den nächsten Wochen soll der Code weiter optimiert werden, etwa was die Darstellung von Sichtweiten und das Streaming angeht. Das Team denkt offenbar auch darüber nach, mehr Threads als die derzeit vier möglichen zu unterstützen. Das nächste große Update ist für März 2018 geplant.

Dass die Community trotz der vielen mehr oder weniger großen Probleme ganz zufrieden zu sein scheint, zeigt auch der aktuelle Stand der finanziellen Unterstützung: Allein im Dezember 2017 haben Spieler dem Entwicklerstudio rund fünf Millionen US-Dollar überwiesen, demnächst wird die Schwelle von rund 175 Millionen US-Dollar insgesamt überschritten.  (ps)


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