Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/acer-swift-3-erstes-notebook-mit-ryzen-mobile-im-deutschen-handel-1712-131765.html    Veröffentlicht: 20.12.2017 09:42    Kurz-URL: https://glm.io/131765

Acer Swift 3

Erstes Notebook mit Ryzen Mobile im deutschen Handel

Acer hat das Swift 3 veröffentlicht, das erste Notebook mit AMDs neuen Ryzen Mobile alias Raven Ridge. Das 15,6-Zoll-Gerät ist mit 1080p-Bildschirm, Dualchannel-DDR4, SSD sowie USB-C gut ausgestattet und günstiger als das Intel-Pendant.

Mit dem Acer Swift 3 ist in Deutschland das erste Notebook mit AMDs Ryzen Mobile verfügbar. Das Gerät wird in mehreren Modellvarianten angeboten, lieferbar ist es als SF315-41-R4W1 für 800 Euro. Die ähnlich ausgestattete Intel-Version mit Kaby-Lake-Dualcore kostet 900 Euro.

Das Swift 3 ist ein klassisches 15,6-Zoll-Laptop, kein Convertible oder Detachable. Es misst 371 x 255 x 19 mm bei 1,9 kg und erreicht damit typische Werte für ein solches Gerät. Das Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und nutzt blickwinkelstabile IPS-Technik, es spiegelt und unterstützt kein Touch. Acer verbaut zwei USB-3.0-Typ-A-, eine USB-2.0-Typ-A- und eine USB-3.0-Typ-C-Buchse sowie HDMI 2.0a und einen SD-Kartenleser. Hinzu kommen Bluetooth 4.0 und ac-2x2-WLAN, der Akku weist 48 Wattstunden auf.

Alle bisher gelisteten Modelle nutzen 8 GByte DDR4-2133-Arbeitsspeicher (SO-DIMM) im Singlechannel-Betrieb, grundsätzlich ist aber auch Dualchannel möglich - wichtig für die volle Leistung der Grafikeinheit. Das günstigste Swift 3 (SF315-41-R4W1) nutzt eine 256 GByte große NVMe-PCIe-SSD im M.2-2280-Format und einen Ryzen Mobile 5 2500U mit Vega 8, im Notebook für 900 Euro (SF315-41-R4AE) stecken 512 GByte Flash-Speicher und ein Ryzen Mobile 7 2700U mit Vega 10. Zur TDP der Chips haben sich Acer und AMD im Vorfeld nicht geäußert, denkbar sind 25 Watt statt 15 Watt, da das Gerät ausreichend Platz für eine entsprechende Kühlung aufweist.

Eine dritte Variante des Swift 3 (SF315-41G-R81H) kostet 1.000 Euro. Darin steckt ein Ryzen 7 2700U mit 8 GByte und 256er SSD sowie einer dedizierten Radeon RX 540. Wie viel schneller diese als die integrierte Vega 10 Mobile ist, muss sich noch zeigen. Beide GPUs haben 512 Rechenkerne, die Radeon RX 540 jedoch ein 128-Bit-Interface mit eigenem GDDR5-Videospeicher.

In einem ersten Vergleichstest zweier identischer HP-Notebooks mit Ryzen Mobile und Intels 8th Gen schnitt die AMD-Version sehr gut ab, zudem kostet sie weniger.

Nachtrag vom 20. Dezember 2017, 11:59 Uhr

Wir haben die Meldung mit neuen Informationen zum DDR4-Speicher und dem Gewicht aktualisiert.  (ms)


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