Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/luebben-tele-columbus-tochter-schliesst-3-000-haushalte-an-1712-131554.html    Veröffentlicht: 07.12.2017 18:24    Kurz-URL: https://glm.io/131554

Lübben

Tele-Columbus-Tochter schließt 3.000 Haushalte an

Ein weiteres großes Ausbauprojekt im Spreewald bringt den Menschen dort eine höhere Datenübertagungsrate. Die Tele-Columbus-Tochter Pepcom baut Fiber To The Building.

Die Tele-Columbus-Tochter Pepcom hat ein FTTB-Netz (Fiber To The Building) in Lübben/Spreewald für zwei Wohnungsbaugesellschaften ausgebaut. Das gab das Unternehmen am 7. Dezember 2017 bekannt. Versorgt werden 3.000 Haushalte.

Die Bauarbeiten und der Netzausbau wurden in zwölf Monaten abgeschlossen. Die Netze stehen für die Mieter der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft und der Genossenschaftlichen Wohngemeinschaft Lübben bereit.

"Es ist wie zuvor in Pritzwalk auch ein neu gebautes Netz in FTTB mit Mikroröhrchen in der Netzebene 4 zur späteren FTTH-Aufrüstung (Fiber To The Home)", erklärte Unternehmenssprecher Mario Gongolsky Golem.de auf Anfrage. Die Netzebene 4 ist die sogenannte letzte Meile im Kabelnetz, mit den angeschlossenen Hausübergabepunkten und den dahinter liegenden privaten Hausverteilnetzen.

Die Glasfaserinfrastruktur von Pepcom führt bis in die Gebäude, wo zusätzlich eine neue koaxialen Hausverteilanlage errichtet wurde, um eine Datenübertragungsrate von bis zu 400 MBit/s zu bieten. Margit Mattke, Vertriebsdirektorin von Tele Columbus, sagte: "Die moderne technische Infrastruktur wird den Bandbreitenbedarf über Jahre hinweg decken können."

Tele-Columbus-Tochter Pepcom: Auch drei Hotspots errichtet

Insgesamt wurden rund 28 Kilometer Glasfaserkabel in der Stadt verlegt. Zudem wurden drei WLAN-Hotspots für die Bewohner am Marktplatz und am Bahnhof der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Die Deutsche Telekom hatte zuvor angekündigt, Vectoring-Technik für die drei Spreewald-Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße auszubauen. Erstmals komme Vectoring beim Ausbau in einem geförderten Gebiet direkt zum Einsatz. Dann könnten rund 11.000 Haushalte und Betriebe Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s nutzen, hieß es. Dazu wird die Telekom fast 300 Kilometer Glasfaser verlegen und etwa 175 Verteiler umrüsten oder neu aufstellen.  (asa)


Verwandte Artikel:
Tele Columbus: Pÿur beginnt die Analogabschaltung und Docsis 3.1-Betrieb   
(16.02.2018, https://glm.io/132824 )
USA: 750 Gemeinden betreiben ihr eigenes Breitbandnetz   
(24.01.2018, https://glm.io/132352 )
Netz: Telekom baut im Spreewald staatlich gefördertes Vectoring   
(30.11.2017, https://glm.io/131420 )
Bundesregierung: 5G-Frequenzen nur bei flächendeckendem Ausbau   
(12.03.2018, https://glm.io/133282 )
Telekom: 1&1 sollte statt "Ankündigungen Spaten in die Hand nehmen"   
(12.03.2018, https://glm.io/133281 )

© 1997–2021 Golem.de, https://www.golem.de/