Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0103/13105.html    Veröffentlicht: 22.03.2001 11:01    Kurz-URL: https://glm.io/13105

GMX: Neue Funktionen und Inhalte auf dem Weg zum Portal

Finanzierung über Offline-Werbung geplant

Dachte man mittlerweile, das Thema Portale sei abgehakt, wird man nun von GMX eines Besseren belehrt. Mit neuen Funktionen und Inhalten, geliefert von der Tomorrow Internet AG, will man zum umfassenden Portal "reifen". Geplant sind Terminkalender, Homepages für die Mitglieder und andere Dienste wie Domains.

So zeigt sich GMX auf der CeBIT in einem neuen, blauen Design, das mindestens nach einer Auflöung von 800 x 600 Pixeln verlangt und so Platz für die neuen Dienste und Inhalte bietet. Ab Ende April will man dann auch neue Dienste einführen, darunter ein Terminkalender mit Erinnerungsfunktion per E-Mail, der auch wiederkehrende Termine und Aufgaben verwalten kann - sowohl für einzelne Personen als auch Gruppen. Auch eine Sekretariatsfunktion und eine datumsgesteuerte Abwesenheitsschaltung werden unterstützt.

Mit GMXhome will man Hompages für die GMX-Mitglieder unter Subdomains anbieten, die bis zu 10 MB Speicherplatz bieten. Für den Bereich der Premiumdienste sind auch eigene Domains geplant. Auch das GMX-Online-Adressbuch wurde erweitert und auf die neuen Funktionen des Personal Information Managers angepasst.

Finanziert werden sollen die Dienste über Sponsoren, die den GMX-Kunden Werbung per Briefpost zukommen lassen können. Dazu müssen die Mitglieder ihre korrekte postalische Adresse angeben und sich bereit erklären, die Werbung zu empfangen. Dem Rest bleibt das gewohnte GMX-Classic-Angebot.

Die neuen Inhalte stellen sich zunächst in sieben Channeln dar, die auf 18 ausgebaut werden sollen. Zum Start bietet GMX hier "Shopping & Auktionen", "Club Inter@tive", "Sport", "News", "Internet & Downloads", "Handy & Computer", "lifestyle & Singles".

Nach einer weiteren Umgestaltung will GMX auch seine Premiumdienste deutlich ausbauen und stärker als bisher promoten, verzeichnet man hier doch bisher nur etwa 23.000 Kunden. Im Gegensatz dazu nutzen 9 Millionen Kunden den kostenlosen Service.  (ji)


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