Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0103/13104.html    Veröffentlicht: 22.03.2001 10:56    Kurz-URL: https://glm.io/13104

3D Snapper: 3-D Scans mit normalen Digitalkameras erstellen

3D Snapper kostet nur 99,- DM

Mit der Software 3D Snapper, die das Unternehmen Interzart auf der CeBIT 2001 vorstellt, kann man mit handelsüblichen Digitalkameras 3D-Scans von dreidimensionalen Gegenständen erstellen. Bisher war dafür relativ teure Spezialtechnik nötig. Die Interzart AG aus Niedersachsen will mit 3D Snapper die Technik auch Privatanwendern zugänglich machen.

Zum Scannen stellt man den Gegenstand auf das mitgelieferte Rastermuster. Anschließend wird das Objekt aus zwölf unterschiedlichen Blickwinkeln aufgenommen. Das Muster erlaubt es der Software, dabei für jedes Bild die präzise Lage des Objekts in Bezug auf die Kamera zu ermitteln.

Die Software gestattet es dem Anwender dann, nicht nur Mini-Gegenstände von der Größe eines Radiergummis aufzunehmen. Wird das Rastermuster proportional vergrößert und auf entsprechende Folien übertragen, kann man damit nach Herstellerangaben sogar ein Auto scannen.

Der 3D Snapper errechnet aus den Bildern ein vollständiges 3D-Modell. Mittels eines SPX-Plugins oder SPX-Java-Applets kann das so erstellte 3D-Bild außerdem auf allen gängigen Internetbrowsern beliebig gedreht und gezoomt werden.

Eine effiziente Speicherung der Daten soll dafür sorgen, dass die 3D-Animationen nicht stundenlange Ladezeiten mit sich bringen, sofern sie im Internet bereitgestellt werden.

Die Interzart AG hatte sich im Februar 2000 mehrheitlich an der Dimension 3D-Systems GmbH beteiligt, die hauptsächlich 3D-Scansysteme herstellt.  (ad)


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