Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/mi-mix-2-im-test-xiaomi-mixt-beim-zweiten-mal-besser-1710-130680.html    Veröffentlicht: 26.10.2017 09:00    Kurz-URL: https://glm.io/130680

Mi Mix 2 im Test

Xiaomi mixt beim zweiten Mal besser

Das Mi Mix 2 hat - wie sein Vorgänger - einen großen Bildschirm bei verhältnismäßig kleinem Gehäuse. Xiaomi hat unabhängig davon aber einiges beim neuen Modell verbessert. Besonders die Kamera und der LTE-Empfang profitieren davon, wie unser Test des Android-Smartphones zeigt.

Xiaomi hat mit dem Mi Mix 2 die zweite Version seines Android-Smartphones mit großem Display und kleinen Bildschirmrändern auf den Markt gebracht. Das erste Mi Mix litt in unserem Test noch an einigen Problemen - etwa unter einer nicht besonders guten Kamera und schwer zu verstehenden Gesprächspartnern.

Mit dem neuen Mi Mix 2 will Xiaomi diese Probleme beseitigen. Zudem ist das Smartphone etwas geschrumpft - und dürfte damit für viele Nutzer handlicher sein. Ob das reicht, um besser als der Vorgänger abzuschneiden, muss das Gerät in unserem Test zeigen.

Das Mi Mix 2 sieht schick aus

Beim Design macht Xiaomi beim Mi Mix 2 im Test vieles richtig: Die Rückseite sieht aus wie Glas, allerdings verwendet Xiaomi einen Keramikwerkstoff. Dieser sieht nicht nur gut aus, sondern soll auch unempfindlicher gegen Kratzer sein. Tatsächlich verewigte sich während des Testzeitraums nicht ein einziger Kratzer auf der Oberfläche. Nur bei Stürzen sollte man aufpassen, denn Keramik ist zwar sehr hart, kann aber brechen. Schutz davor bietet die mitgelieferte Hülle, die aber das schöne Design verdeckt.

Um die Kameralinse herum ist ein goldener Zierring eingelassen, der - im Gegensatz zum ebenfalls golden aufgeprägten Schriftzug "Mix designded bei Xiaomi" - sogar aus 18-Karat-Gold bestehen soll. Ansonsten befinden sich neben der einzelnen Kameralinse auf der Rückseite nur noch der Dual-LED-Blitz und darunter der ebenfalls runde Fingerabdrucksensor. Von der Rundung des Keramikwerkstoffs geht das Material in einen sehr gut verarbeiteten Metallrahmen über. Der Schlitten für zwei SIM-Karten ist bündig integriert, die Hardwarebuttons auf der rechten Seite sind gut zu bedienen.

Randlos ist nicht randlos

Das randlose Display ist - wie die meisten Smartphones mit diesem Prädikat - nicht wirklich randlos. Oben sind es bis zum äußeren Gehäuserand etwa 5 mm, seitlich 3 mm und unten 10 mm - immerhin weniger als beim Vorgänger.

Durch das ungewöhnliche Design wandert die Frontkamera wie schon beim ersten Mi Mix in die untere rechte Ecke des Smartphones. Bei Selbstporträts ist das im Alltag unproblematisch, da das Smartphone den Nutzer beim ersten Aufruf der Frontkamera dazu auffordert, das Mi Mix 2 um 180 Grad zu drehen. Dann befindet sich die Kamera wieder oben links, wo sie bei den meisten Smartphones eingebaut ist. Wir haben uns diesen Dreh schnell angewöhnt und so keine Probleme mit den Selbstporträts.

Trotz der verwendeten Materialien ist das Mi Mix 2 mit keiner Schutzart vor Wasser und Staub geschützt. Auch induktives Laden ist mit dem Smartphone nicht möglich.

Großes Display, handliches Gehäuse

Wer das Mi Mix 2 zum ersten Mal anschaltet, wird wie beim Vorgänger unweigerlich von den Ausmaßen des Displays im Vergleich mit der Gehäusegröße überrascht sein.

Fast randloses Display und starke Hardware

Der Bildschirm des Mi Mix 2 ist 6 Zoll groß, das sind 0,4 Zoll weniger als beim Vorgänger. Verglichen mit der Display-Größe ist das Xiaomi Mi Mix 2 verhältnismäßig klein und aufgrund des kleineren Bildschirms zudem wesentlich handlicher als das erste Mi Mix. Durch die schmalen Ränder ist das Gehäuse nicht viel größer als der Touchscreen: Das Smartphone kommt auf eine Größe von 151,5 x 75,4 x 7,9 mm. Damit ist das Mi Mix 2 ganze 6 mm kürzer als das Pixel 2 XL, das ebenfalls einen 6-Zoll-Bildschirm hat. Samsungs Galaxy Note 8 ist sogar 10,8 mm länger.

Xiaomi setzt auf einen Screen im 2-zu-1-Format und eine Auflösung von 2.160 x 1.080 Bildpunkten. Die Pixeldichte liegt damit knapp über 400 PPI, Bildschirminhalte werden entsprechend scharf angezeigt. Bei den Messwerten wie auch im Alltag gefällt uns das Display. Zwar ist der Kontrast nicht übermäßig stark, dafür ist aber die Helligkeit gut, ebenso die Farbgenauigkeit, die vor allem bei der Grautreppe erstaunlich hoch ist. Bei der Blickwinkelstabilität gibt es aufgrund vergleichsweise starker Abschattung, wenn man von unten auf das Mi Mix 2 schaut, noch Verbesserungsbedarf. Aus anderen Richtungen ist das Display blickwinkelstabil.

Leistungsfähiger Qualcomm-Prozessor

Das Mi Mix 2 gibt es in unterschiedlichen Ausführungen mit 64, 128 und 256 GB internem UFS-2.1-Speicher. Hinzu kommen 6 GByte RAM. In der Special Edition mit zusätzlicher zweiter Goldeinfassung um den Fingerabdrucksensor und komplettem Unibody aus Keramik sind es sogar 8 GByte RAM. Diese Version ist allerdings nur mit 128 GByte zu haben. Eine Möglichkeit zur Speichererweiterung per Micro-SD fehlt allen Modellen, stattdessen kann das Smartphone zwei SIM-Karten aufnehmen. Unser Testmodell hat die kleinste Konfiguration, zeigte aber auch damit keine Schwächen.

Überraschend ist das nicht, schließlich steckt in allen Versionen des Smartphones ein Snapdragon 835, der mit der erweiterten Full-HD-Auflösung des Displays kaum gefordert wird. Im Alltag, etwa bei 3D-Spielen, gibt es daher natürlich auch keine Probleme. Ruckler oder Hakler beim Multitasking bemerken wir nicht. Das ist auch in näherer Zukunft nicht zu erwarten, wenn irgendwann einmal 6 oder gar 8 GByte tatsächlich spürbar genutzt werden können.

Mi Mix 2 unterstützt LTE-Band-20

Bei der restlichen Technik gibt es ebenfalls kaum offene Wünsche. Besonders wichtig ist bei Smartphones aus China, ob sie das für Europa wichtige LTE-Band-20 unterstützen - der Vorgänger kam noch ohne in den Handel. Das Xiaomi Mi Mix 2 im Test unterstützt jetzt hingegen alle hierzulande wichtigen Bänder und bietet Geschwindigkeiten bis 600 MBit/s im Download (Cat 12).

Weitere Features sind Bluetooth 5.0, WLAN nach 802.11ac, GPS mit Glonass- und Beidou-Unterstützung, ein NFC-Chip, ein sehr schnell und gut reagierender Fingerabdrucksensor und neben Gyro-, Licht- und Beschleunigungssensor auch einen Ultraschall-Annäherungssensor, der das Display bei Bedarf deaktiviert. Dieser liegt unter dem Display-Glas und ist daher nicht zu sehen. Einen Anschluss für 3,5-mm-Headsets sucht man vergeblich, stattdessen legt Xiaomi einen Adapter von USB Typ C auf Klinke bei.

Besseres Verstehen dank echtem Telefonielautsprecher

Die Lautsprecher des Smartphones sind laut und klar, sie übersteuern dabei nicht. Anders als beim Vorgänger hat Xiaomi beim Mi Mix 2 zusätzlich einen echten Telefonielautsprecher verbaut. Dieser verbessert die Qualität von Telefonaten erheblich. Beim ersten Mi Mix wurde der Gesprächspartner noch per Knochenschalllautsprecher übertragen, was im Alltag nicht gut funktionierte: Bei unseren Gesprächen empfanden wir die Lautstärke immer als zu gering.

Im Mi Mix 2 dient der Lautsprecher nicht nur der besseren Verständigung, im Musikbetrieb gibt er auch die Höhen wieder. Wie bei anderen Smartphones mit derartigem System ist er etwas leiser als der Hauptlautsprecher am unteren Ende des Smartphones, so dass der im Querformat am Fußende des Gerätes angebrachte Lautsprecher dominiert.

Vorinstalliertes ROM auf Chinesisch und Englisch

Unser Testmodell des Mi Mix 2 weist das originale ROM aus China auf (NDECNEF), das sich nur auf Chinesisch oder Englisch benutzen lässt. Unser Modell kam bereits mit vorinstalliertem Play Store zu uns, bei manchem Importhändler ist das allerdings nicht der Fall. Die vielen chinesischen Apps mit ihren Schriftzeichen müssen hingenommen oder manuell entfernt werden.

Ein Sprachenmischmasch, wie wir es schon bei anderen Smartphones aus China erlebt haben, ist beim Mi Mix 2 ansonsten in den Menüs nicht zu finden. Über Android 7.1.1 legt Xiaomi wie immer seine eigene Nutzeroberfläche MIUI, hier in der Version 8.5. Sie erinnert an eine bunte Mischung aus Android und iOS und verzichtet nicht nur auf den Appdrawer, sondern bietet auch jede Menge Zusatzfunktionen. Hat man sich daran erst einmal gewöhnt, so bietet sie durchaus Mehrwert. Ein Update auf Android 8.0 Oreo ist angekündigt.

Internationales ROM kann nachinstalliert werden

Wer das chinesische ROM nicht verwenden möchte, kann sich die internationale Version (NDEMIEF) installieren. Bei Xiaomi-Geräten ist das im Grunde nicht besonders schwierig, da es das ROM offiziell vom Hersteller gibt; allerdings muss vorher der Bootloader des Mi Mix 2 entsperrt werden, was bei Xiaomi etwas zeitaufwendig ist.

Nutzer müssen sich bei Xiaomi registrieren und eine Entsperrung des Bootloaders beantragen. Dies erfolgt über ein spezielles Formular. Für gewöhnlich erfolgt die Freischaltung recht schnell, der Nutzer erhält eine SMS. Dann hat er 30 Tage lang Zeit, bei seinem Xiaomi-Smartphone den Bootloader zu entsperren.

Bootloader-Entsperrung dauert

Auch das ist beim Mi Mix 2 offiziell weniger trivial, als es klingt: Die Entsperrung erfolgt zwar recht einfach mittels eines Entsperr-Tools über einen PC, zuvor müssen wir dem Mi Mix 2 allerdings klar machen, dass wir dazu berechtigt sind. Dies erfolgt über die Entwickleroptionen unter dem Menüpunkt Mi Unlock Status. Eigentlich müssen wir nur eine Schaltfläche drücken, die den auf dem Smartphone eingeloggten Status bestätigt. Das funktioniert allerdings nur, wenn wir das mit einer IP aus China machen; ein VPN-Client, der dem System einen Standort in China vorgaukelt, ist also Pflicht.

Sind all diese Hürden genommen, können wir nach einer Wartezeit von 72 Stunden unseren Bootloader entsperren und das internationale ROM aufspielen. Wer diese Mühen scheut, sollte beim Kauf darauf achten, ob der Importhändler das ROM nicht selbst schon aufgespielt hat

Alternativ lässt sich auch das Programm Xiaomi Tool verwenden. Mit diesem haben wir die offizielle Entsperrung umgangen, in einem Rutsch den Bootloader entsperrt und das Global ROM installiert. Bei unserem Gerät funktionierte das ohne Probleme.

Beim ersten Mi Mix war die Kamera einer unser großen Kritikpunkte. Beim neuen Modell hat Xiaomi es glücklicherweise besser gemacht.

Gute Bildqualität ohne Dualkamera

Die Kamera im Mi Mix 2 hat einen Sony-IMX386-Sensor mit 12 Megapixeln, einer Anfangsblende von f/2.0 und einem vierachsigen optischen Bildstabilisator. Bei schlechtem Licht kann ein Dual-LED-Blitz zugeschaltet werden, Videos sind in 4K und Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde möglich. Eine zweite Kamera, also eine Dualkamera, mit der etwa künstliche Unschärfe fehlerfreier implementiert werden könnte, hat das Mi Mix 2 nicht. Entsprechend hat es auch keinen Porträtmodus wie andere Smartphones.

Dafür stimmt die Bildqualität: Die Aufnahmen sind scharf, die Bilddynamik ist gut und Bildrauschen ist bei gutem Licht kaum vorhanden. Zwar zeigen die mit dem Smartphone aufgenommenen Fotos nicht so viele Details wie etwa ein Samsung Galaxy Note 8, riesige Unterschiede gibt es aber auch nicht. Unterschiede werden erst unter schwierigeren Umständen sichtbar. Sobald das Licht deutlich nachlässt, tritt starkes Bildrauschen auf und die Bildschärfe wird schlechter. Das macht die Konkurrenz mit ihren Topmodellen besser. Bei halbwegs ruhiger Hand sorgt aber auch bei schlechtem Licht der Bildstabilisator noch dafür, dass es kaum zu Verwacklern kommt.

Videos sehen auf dem Mi Mix 2 tendenziell sogar noch etwas besser aus als Fotos. Durch die Bewegungen sieht man die kleinen Unzulänglichkeiten schlichtweg nicht, die bei Fotos nach längerer Betrachtung auffallen. Der Klang bei Videos ist ordentlich, er wirkt ausreichend voll und natürlich. Insgesamt liefert die Kamera eine ziemlich gute Leistung ab, mit der der Großteil der Käufer zufrieden sein dürfte. Das gilt auch für die Frontkamera mit 5 Megapixeln, die für Selbstporträts ausreicht.

Gute Sprachqualität, durchschnittliche Akkuleistung

Die Sprachqualität des Mi Mix 2 ist mit der SIM eines Netzbetreibers, der HD-Voice unterstützt, sehr gut. Das wird mittels eines kleinen HD-Symbols in der Statusleiste angezeigt. Gesprächspartner klingen dann nah und klar und sind gut zu verstehen. Xiaomi hat aus der Kritik am Vorgänger gelernt und integriert nicht nur den piezoelektrischen Lautsprecher, der die Oberfläche des Gerätes zum Schwingen bringt und so Worte übermittelt, sondern zusätzlich auch einen normalen Lautsprecher. Das funktioniert wesentlich besser als beim ersten Mi Mix.

Allerdings berichteten Anrufer mehrfach, dass der Mi-Mix-2-Nutzer im Test immer wieder kurz abgeschnitten klang - ganz so, als sei der Empfang schlecht. Daran lag es aber nicht, denn der wurde vom Smartphone als maximal angezeigt. Tests mit anderen SIM-Karten und in anderen Netzen brachten lediglich gravierende Qualitätsunterschiede bei der generellen Sprachqualität ohne HD-Voice zutage, da Stimmen dann matschig klangen und weit weniger klar zu hören waren. Freisprechen klappt allerdings wegen des lauten Lautsprechers sehr gut, übertrieben viele Geräusche sollte es im Umfeld aber trotzdem nicht geben.

Der Akku des Xiaomi Mi Mix 2 im Test liefert 3.400 mAh und lässt sich dank Quick Charge 3.0 innerhalb von etwa 1,5 Stunden laden. Im Alltag hält er problemlos bis zum Abend durch, viel länger aber nicht. In unserem Dauer-Streamingtest kam das Modell bei stärkster Display-Beleuchtung auf etwa 5,5 Stunden - das ist Mittelmaß und passt zu den obigen Beobachtungen.

Verfügbarkeit und Fazit

Das Mi Mix 2 ist offiziell in Deutschland nicht erhältlich, da Xiaomi hier seine Geräte noch nicht anbietet. Das Smartphone kann allerdings über einen Importhändler eingeführt werden. Bei Gearbest kostet die Version mit 64 GByte Flash-Speicher und 6 GByte RAM beispielsweise momentan 470 Euro. Mit 256 GByte Speicher liegt der Preis aktuell bei 540 Euro. Bei Gearbest schwanken die Preise mitunter stark. Im CECT-Shop kostet das Xiaomi Mi Mix 2 mit 6 GByte RAM und 64 GByte internem Speicher 479 Euro.

Für gewöhnlich haben Geräte aus China kein CE-Zeichen, weshalb es passieren kann, dass sie im Zoll hängen bleiben und nicht eingeführt werden dürfen. Manche Händler bieten eine Zollversicherung an, die bei derartigen Fällen für eine Rückerstattung des Kaufpreises sorgen soll. Käufer eines Importgerätes sollten sich zudem bewusst sein, dass es mitunter keine Garantie gibt und bei Schadensfällen ein Support schwer erreichbar sein kann.

Fazit

Das erste Mi Mix war eines der ersten Geräte mit einem sehr großen Display bei verhältnismäßig kleinem Gehäuse; das Mi Mix 2 ist nicht mehr ganz so allein damit. Dennoch ist auch das neue Modell wieder eines der Smartphones mit der größten Screen-to-Body-Ratio auf dem Markt, also einem sehr guten Verhältnis zwischen Bildschirm- und Gehäusegröße.

Bot der Vorgänger trotz einiger Unzulänglichkeiten mit dem randlosen Design noch ein Alleinstellungsmerkmal, so macht der Hersteller beim Mi Mix 2 fast alles richtig. Das Design ist schick, das Gerät ist nicht mehr so wuchtig wie der Vorgänger und bietet ein tolles Display, hochwertige Technik im Inneren und eine ordentliche Kamera.

Eine gute Nachricht für Käufer in Deutschland ist zudem, dass Xiaomi mittlerweile auch das hierzulande wichtige LTE-Band-20 freischaltet. Selbst die Software des Mi Mix 2 ist inzwischen kein Hinderungsgrund mehr, denn inzwischen gibt es das Global-ROM von Xiaomi mit Deutsch als einer der Auswahlsprachen. Dies erfordert allerdings Mehraufwand für die Installation, die nicht für jeden Nutzer trivial sein dürfte.

Die Verkleinerung des Bildschirms finden wir gut: Anstelle des 6,4-Zoll-Displays des Vorgängers hat das Mi Mix 2 nur noch einen 6-Zoll-Bildschirm. Das ist immer noch mehr als groß genug, bietet aber den Vorteil, dass das Smartphone nicht mehr so groß ist. Zwar ist auch das erste Mi Mix verglichen mit der Displaygröße eher klein, aber insgesamt doch ein ziemlicher Brocken.

Für den verlangten Preis ist das Mi Mix 2 ein gutes Angebot, allerdings müssen Käufer - wie immer bei derartigen Importen - damit rechnen, dass das Gerät nicht bei ihnen ankommt. Viele Importeure versuchen zwar, durch verschiedene Versandoptionen eine Rücksendung der Geräte zu verhindern, ein Restrisiko besteht allerdings. Wer bereit ist, dieses Risiko auf sich zu nehmen und ein großes, aber handliches Smartphone sucht, dürfte das Mi Mix 2 interessant finden.  (sts-area)


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