Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/bungie-letzte-infos-vor-dem-start-der-pc-fassung-von-destiny-2-1710-130652.html    Veröffentlicht: 17.10.2017 10:26    Kurz-URL: https://glm.io/130652

Bungie

Preload und Systemanforderungen der PC-Fassung von Destiny 2

Sehr viel Platz auf der Festplatte, aber sonst moderate Systemanforderungen: Der Kreis der Nutzer, die Destiny 2 auf dem PC spielen können, ist größer als erwartet. Kurz vor dem Start der Umsetzung hat Bungie letzte Informationen bekanntgegeben.

Ab dem 24. Oktober 2017 können auch PC-Spieler im Kampf um die Macht im Sonnensystem mitmischen. Pünktlich um 19 Uhr (MESZ) will das Entwicklerstudio Bungie die Server einschalten. Der Preload des Client soll ab dem 18. Oktober möglich sein - eine Uhrzeit hat Publisher Activision bislang nicht genannt. Der vergleichsweise lange Vorlauf ist sinnvoll, schließlich müssen Spieler mit einer längeren Ladezeit rechnen: Rund 68 GByte belegt der Client auf der Festplatte. Die restlichen Systemanforderungen sind dagegen relativ moderat. Bereits in der offenen Beta hatte sich gezeigt, dass Entwickler Bungie bei der Portierung offenbar ganze Arbeit geleistet und den Code aufwendig optimiert hat: Es gab kaum Berichte über technische Probleme, aber viel Spielerlob für Bildraten und Grafikqualität.

Minimum-Systemanforderungen:


Empfohlene Systemanforderungen:
Die PC-Version von Destiny 2 bietet unter anderem 4K-Auflösungen, also bis zu 3.840 x 2.160 Pixel. Es gibt keine künstliche Begrenzung der Bildrate und Unterstützung für bis zu drei Monitore sowie HDR. Dazu kommen Maus- und Tastatur-Support mit eigenen Tastenbelegungen, ein Text-Chat und ein anpassbares Sichtfeld.

Die PC-Version von Bungie läuft nicht über Steam, sondern nur über das Battle.net von Blizzard. Multiplayermatches laufen über eine Mischung aus Peer-to-Peer und dedizierten Servern. Fortschritt und Upgrades werden über eine sichere Verbindung zwischen Bungie und dem Spieler ausgetauscht

Vom ersten Destiny gab es keine PC-Fassung. Für Bungie dürfte die kommende Umsetzung relativ wichtig sein: US-Analysten haben laut einem Bericht auf CNBC herausgefunden, dass sich die Konsolenversion bislang offenbar wesentlich schlechter verkauft hat als von Publisher Activision erwartet, und auch wesentlich schlechter als der Vorgänger. Zumindest ein Teil der Rückgänge könnte dadurch erklärt werden, dass viele Spieler auf die PC-Fassung warten.  (ps)


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