Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/mobilfunk-o2-in-bayerischer-gemeinde-seit-18-tagen-gestoert-1709-130233.html    Veröffentlicht: 25.09.2017 11:34    Kurz-URL: https://glm.io/130233

Mobilfunk

O2 in bayerischer Gemeinde seit 18 Tagen gestört

In Großkarolinenfeld im Landkreis Rosenheim können die Bewohner das Netz von O2 seit längerer Zeit nicht voll nutzen. Einzelne Netzelemente an einem Mobilfunkstandort sind ausgefallen.

Seit rund 18 Tagen ist die Mobilfunkversorgung in Großkarolinenfeld, einer Gemeinde im Landkreis Rosenheim, gestört. Wie Telefónica-Sprecherin Sarah Esser Golem.de am 25. September 2017 auf Anfrage bestätigte, ist die Störung weiterhin nicht behoben.

Esser erklärte: "In Großkarolinenfeld kann es derzeit leider zu Empfangseinschränkungen kommen, da einzelne Netzelemente an einem Mobilfunkstandort ausgefallen sind. Unsere Techniker arbeiten bereits an der Lösung, damit unsere Kunden vor Ort schnellstmöglich wieder uneingeschränkt telefonieren und mobil im Internet surfen können." Einen Termin, wann die Störung behoben ist, nannte sie nicht.

O2: kein Ende der Störung in Sicht

Die Nachrichtenplattform rosenheim24.de hatte zuerst über die Unterbrechung der Mobilfunkversorgung in der Gemeinde mit 7.300 Einwohnern berichtet. Eine O2-Kunden erklärte hier, dass der Grund ein defekter Funkmast sei. Das habe sie vom Netzbetreiber telefonisch mitgeteilt bekommen.

Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas sagte im August 2017, der Betreiber habe das "dichteste und größte 3G-Netz in Deutschland". Die Netzabdeckung liege über 90 Prozent, bei 4G dagegen nur bei 80 Prozent. "Bei 4G investieren wir weiter", betonte er.

Nach dem Zusammenschluss von Telefónica und E-Plus im Jahr 2015 hatte das Unternehmen zunächst die UMTS- und GSM-Netze von O2 und E-Plus im Rahmen des National Roaming geöffnet. Der spanische Konzern will die Netzintegration bis Jahresende 2017 weitgehend abschließen. Die Telefónica Deutschland komme mit ihren beiden Netzen auf 40.000 Mobilfunkstandorte, 27.000 davon würden weiterbetrieben, erklärte Haas. Damit haben der spanische Konzern die meisten Standorte in Deutschland.  (asa)


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