Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0103/12999.html    Veröffentlicht: 19.03.2001 09:13    Kurz-URL: https://glm.io/12999

CeBIT: Aussteller sollen PCs an Schulen spenden

Aktion kl@sse zeigt erste Erfolge

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF hat gemeinsam mit der Wirtschaftssendung WISO und schul@ktiv die Aktion kl@sse gestartet. In dem Zusammenhang hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, die CeBIT-Aussteller aufgefordert, ihre schultauglichen Geräte und Softwareprogramme nach der Ausstellung den Schulen zu überlassen. Dieser Appell stößt nach Angaben der Veranstalter auf große Resonanz.

Firmen wie AMD, Compaq, Intel, Siemens und SUN haben bereits ihre Bereitschaft zum Sponsoring zugesagt. Darüber hinaus haben der Fachverband Bitkom und die Initiative D21 ihre Mitglieder aufgerufen, die Aktion kl@sse zu unterstützen. "Wir müssen jetzt aus dem Engagement von einigen Firmen eine breite Bewegung machen. Ich appelliere deshalb an die IT-Firmen, bei der Aktion kl@sse mitzumachen", sagte Bundesministerin Bulmahn.

Auch ZDF-Intendant Prof. Dr. h. c. Dieter Stolte begrüßt die gemeinsame Initiative: "Das ZDF hat schon immer viel für junge Menschen getan. Nicht nur in seinen Programmen, sondern auch durch die Ausbildung vieler Jugendlicher in zahlreichen Berufsfeldern. Da die Aktion kl@sse genau auf dieser Linie liegt, findet sie meine volle Unterstützung". Prof. Dr. Dennis Tsichritzis, Vorstandsvorsitzender der GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH, fügt hinzu: "Die GMD unterstützt kl@sse, weil wir als Forschungseinrichtung deutlich sehen, wie sehr die Chancen der jungen Menschen in der Berufswelt von einem souveränen Umgang mit den neuen Medien abhängen".

Die Aktion kl@sse wird vom BMBF, dem ZDF und schul@ktiv getragen. Die GMD unterstützt die Initiative mit dem Marktplatz für Schulen in der operativen Umsetzung. Nähere Informationen zu kl@sse, insbesondere auch zu den Möglichkeiten, Spenden anzumelden, finden sich im Internet unter www.aktion-klasse.de bzw. über die Spenden-Hotline unter der Telefonnummer (02241) 14 24 34.  (ad)


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