Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/luna-display-ipad-wird-zum-funk-zweitdisplay-fuer-den-mac-1708-129655.html    Veröffentlicht: 24.08.2017 08:32    Kurz-URL: https://glm.io/129655

Luna Display

iPad wird zum Funk-Zweitdisplay für den Mac

Der Luna-Stick von Astropad soll eine Funkverbindung zwischen Macbook und iPad erstellen und das Tablet zum Zweitdisplay des Rechners machen. Über Kickstarter wird die Produktion der Hardware finanziert, die bereits getestet wurde.

Astropad will sein erstes Hardwareprodukt auf den Markt bringen, nachdem das Unternehmen bereits Software zur Anbindung von iPads an Macs vorgestellt hat. Der Stick Luna wird an den Mac angeschlossen und sorgt für eine Funkverbindung zum iPad. Alternativ wird ein USB-Kabel verwendet, wenn die Funkverbindung nicht ausreichend sein sollte. Die Hardwareproduktion wird über Kickstarter finanziert.

Luna selbst findet im USB-C-Anschluss oder dem Minidisplay-Port von Macs Anschluss. Die Hardware verhält sich dem Mac gegenüber wie ein Display. Die Rechenarbeit soll die GPU des Macs übernehmen. So sollen Bildwiederholfrequenzen von 60 Bildern pro Sekunde erreicht werden. Voraussetzung sind ein Mac ab 2012 und ein iPad mit iOS 9.1 und höher sowie eine App auf beiden Geräten, die Astropad im Jahresabo anbietet.

<#youtube id="wRpC2qII-gE"> Luna macht aus dem iPad aber nicht nur ein Zweitdisplay für den Mac, sondern erlaubt es dem Nutzer auch, den Touchscreen zu nutzen, um Mac-Anwendungen zu bedienen. Auch der Apple Pencil soll unterstützt werden. Eine mit dem iPad verbundene Tastatur kann direkt mit dem Mac verwendet werden. Die Website iMore konnte Luna Display im Prototypstadium bereits testen und war von der flüssigen Wiedergabe auf dem iPad angetan.

Ab 2018 soll Luna in den Handel kommen und vorher den Kickstarter-Unterstützern zum Vorzugspreis überlassen werden. Auf Kickstarter wurde ein Finanzierungsziel von 30.000 US-Dollar genannt, mittlerweile sind jedoch rund 220.000 US-Dollar zusammengekommen. Wer den Stick haben will, muss inklusive des Versands nach Deutschland 74 US-Dollar netto plus 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer zahlen. Das sind dann umgerechnet rund 75 Euro. Die Auslieferung soll ab Mai 2018 erfolgen.  (ad)


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