Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/gratisaktion-sony-veraergert-vorbesteller-des-xperia-xz-premium-1708-129324.html    Veröffentlicht: 05.08.2017 13:20    Kurz-URL: https://glm.io/129324

Gratisaktion

Sony verärgert Vorbesteller des Xperia XZ Premium

Wer Sonys Xperia XZ Premium vorbestellt hat, sollte im Rahmen einer Aktion eigentlich einen Bluetooth-Kopfhörer im Wert von derzeit 200 Euro gratis erhalten. Zahlreiche Vorbesteller haben nun ein wesentlich preiswerteres Modell bekommen - entgegen den ursprünglichen Teilnahmebedingungen.

Zahlreiche Vorbesteller von Sonys Smartphone Xperia XZ Premium regen sich über das Unternehmen und die Vorbestellaktion auf. Im Mai und Juni 2017 hatte Sony denjenigen, die das Smartphone vorbestellen, kostenlos den Bluetooth-Kopfhörer MDR-100ABN versprochen. Dieser wird aber vielen Vorbestellern nicht geliefert.

Einige Vorbesteller haben preiswerteren Kopfhörer bekommen

Anstelle des Kopfhörers im Wert von momentan 200 Euro erhielten die Betroffenen das günstigere Modell MDR-ZX770BN, das aktuell für 100 Euro im Onlinehandel verfügbar ist. Vorab über den Austausch informiert wurden die Vorbesteller nach Aussagen im Onlineforum von Android-Hilfe.de nicht. Sony legte der Lieferung ein Schreiben bei, in dem der Hersteller erklärt, dass die Vorräte des MDR-100ABN ausgegangen seien und daher ein günstigeres Modell versendet worden sei.

In den ursprünglichen Teilnahmebedingungen schrieb Sony offenbar aber lediglich, dass die Verfügbarkeit des Kopfhörers nur auf die Farben jenseits von Schwarz beschränkt sei. Sollte ein Vorbesteller eine nicht mehr verfügbare Farbe des MDR-100ABN bei der Bestellung angegeben haben, sollte ihm ein schwarzes Modell geliefert werden. In den Bedingungen steht jedoch auch, dass Sony diese ändern oder den Aktionszeitraum verkürzen kann.

Genau dies hat Sony offenbar Ende Juni 2017 getan: Dort wurde festgelegt, dass Vorbesteller den günstigeren MDR-ZX770BN erhalten, sofern der MDR-100ABN nicht mehr verfügbar sei. Schon möglich, dass Sony die Vorräte tatsächlich ausgegangen sind; in diesem Fall hätten sich die Vorbesteller aber sicher eine andere Reaktion des Herstellers gewünscht, statt einfach ein preiswerteres Modell zugeschickt zu bekommen.

Viele betroffene Nutzer monieren nun, dass sie den neuen Teilnahmebedingungen nicht zugestimmt hätten und schickten entsprechende E-Mails an Sony und die Verbraucherschutzzentrale. Die Reaktion von Sony in verschiedenen Schreiben und Chats wirkt bisher eher abwartend.  (tk)


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