Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/for-honor-samurai-wikinger-und-ritter-bekommen-dedizierte-server-1707-129181.html    Veröffentlicht: 28.07.2017 13:44    Kurz-URL: https://glm.io/129181

For Honor

Samurai, Wikinger und Ritter bekommen dedizierte Server

Der Kampf gegen sinkende Spielerzahlen beginnt. Ubisoft will für For Honor dedizierte Server für bessere Mehrspielerpartien bereitstellen. In naher Zukunft sollen auch weitere Karten, Klassen und ein besseres Balancing nachgeliefert werden.

Ubisoft hat sich dazu entschieden, dedizierte Server für das Fantasy-Actionspiel For Honor bereitzustellen. Das soll die Verbindungsqualität von Mehrspieler-Matches verbessern, die einen signifikanten Teil des Spiels ausmachen. Es wird in den kommenden Monaten aber noch weitere Änderungen und Neuerungen geben. Ubisoft will das Kampfsystem ausbalancieren, neue Charaktere, Maps und Spielmodi und einen Trainingsbereich einführen.

Momentan werden Mehrspielerpartien ausschließlich über eine Peer-to-Peer-Verbindung auf den Client-Rechnern realisiert. Hat ein Mitspieler eine schlechte Verbindung, leidet die gesamte Partie durch Lags und Verbindungsaussetzer darunter. Dedizierte Server sollten dieses Problem zu großen Teilen lösen, da sich alle Mitspieler auf einer externe Maschine verbinden.

Angriff ist die beste Verteidigung

Zusätzlich dazu will Ubisoft das Kampfsystem dahingehend ändern, dass Angriffe, Schwert- und Axthiebe effizienter werden und Verteidigungen, Parieren und Blocks abgeschwächt werden. Einen Schlag zu parieren, soll weniger Schaden verhindern: Ubisoft möchte den Wert von 5 bis 10 Prozent auf 18 Prozent anheben.

Es soll später auch vier neue Charakterklassen und einen neuen 4-vs-4-PVP-Modus geben. Mit der dritten Saison im August und der vierten Saison im November soll es weitere Maps und jeweils zwei der neuen Charakterklassen geben.

Ubisoft gibt seine Titel anscheinend nicht gern auf

Seit dem Erscheinen von For Honor hat das Spiel mit immer weiter sinkenden Spielerzahlen zu kämpfen. Balanceprobleme und die schlechten Peer-to-Peer-Verbindungen entwickelten sich schnell zu großen Kritikpunkten der Spieler. Der Umstieg auf dedizierte Server zeigt, dass Ubisoft das Spiel nicht fallenlassen will, vor allem, da diese Netzwerktechnik auch eine Investition für das Unternehmen ist.

Ähnlich war es auch beim Third-Person-Shooter Tom Clancy's The Division, bei dem fehlender Endgame-Inhalt, Cheats, Glitches und sich wiederholende Aufgaben schnell zu sinkenden Spielerzahlen führte. Auch dort bot Ubisoft später viele Inhalts-Updates an, die die größten Probleme beheben sollten.  (on)


Verwandte Artikel:
Season 3: Ubisoft baut Technologie von Rainbow Six Siege um   
(07.08.2017, https://glm.io/129339 )
For Honor im Test: Gipfeltreffen der Kriegsstahlschwinger   
(16.02.2017, https://glm.io/126220 )
Ubisoft: Multiplayermodus von Watch Dogs 2 repariert   
(23.11.2016, https://glm.io/124653 )
Action: Black Ops 4 und The Division 2 angekündigt   
(09.03.2018, https://glm.io/133235 )
For Honor: PC-Systemanforderungen für Schwertkämpfer   
(24.01.2017, https://glm.io/125778 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/